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Kanuwandern Das Forum für Genusspaddler. Hier ist der Weg das Ziel.

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  #1  
Alt 11.03.2018, 19:00
bossa bossa ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2018
Beiträge: 20
Standard Luftkajak 1-2 Personen Flachwasser gesucht

Hallo Forengemeinde,

nach diesem herrlichen Frühlingsanfang bin ich mit meiner Frau heute auf die Idee gekommen, dass wir uns ein Kajak holen möchten.

Situation:
- Spree / Havel und umliegende, ruhige Gewässer
- Mietwohnung im 3. Stock
- kein Bootslagerplatz
- kein Auto
- kein (brauchbarer) Keller
- 150m von zu Hause bis zur Spree
- 2 Personen <70 kg, 177m/167m, nicht unsportlich

Wir wollen:
- Luftkajak (wegen der Situation halt)
- kleine Touren am Abend quasi als Ausgleichssport
- kleine Tages-Touren ohne Übernachtung, mit ein wenig Proviant
- gern zu zweit, aber auch mal alleine
- nicht stehenbleiben und für ruhige(!) Gewässer sicher manövrieren
- Mit Paddeln, Pumpe, Weste nicht viel mehr als € 1000,- ausgeben, gern 3-stellig
- zur Not auch gebraucht kaufen
- nicht nach 20 Fahrten ein kaputtes Boot haben
- nicht viel mehr als 15 kg tragen (Boot allein)

Bishrige Überlegungen bzw Zentrale Fragen:
- ein 2er, das man allein auch gut fahren kann, oder zwei 1er?
- Welche Länge ist sinnvoll für die Bedürfnisse? Eher kürzer, damit es allein gut fahrbar ist oder eher länger, damit es halbwegs gerade bleibt?
- Ab welcher Breite ist es wirklich schwierig ausdauernd lange zu rudern? Mit sehr breiten Luftpolstern kann ich mir vorstellen, dass es anstrengender ist, ordentlich einzutauchen.


Im Moment schweben mir folgende Modelle vor:
- Sevylor Waterton oder Adventure (ca. € 300,- bis 400,- im Set mit Paddeln und Pumpe)
Die relativ hohen Seiten find ich gut. Wie viel macht das aus? Preislich ein Schnäppchen (empfinde ich als absoluter Neuling jedenfalls so), aber auch haltbar genug? Habe schon gegenteiliges gelesen. Insgesamt mit gut 3,10 m recht kurz. Mein Gedanke war, dass man dann auch allein eher mal um eine Kurve kommt...?

- Aqua Marina Betta VT K2 (ca. € 350,- ohne Paddel)
Bringen die 2 Finnen einen Vorteil? Preislich ebenso super. Etwas länger. Ich vermute es läuft deutlich gerader als die genannten Sevylor-Modelle...?

- 2x Gumotex Safari (ca. € 825,- ohne Paddel)
Scheint halt schön klein und schmal und leicht für Einzeltouren zu sein. Und preislich im Rahmen für 2 Stk. Aber ist es auch so gut? Die scheinbare Wildwassertauglichkeit schadet ja nicht, aber stört sie vielleicht auf längeren ruhigen Touren?

- BIC Yakk Air Full HP II (ca. € 1300,- mit Finne oder Schwert, ohne Paddel und Pumpe)
Scheint wohl ein Premium-Modell zu sein. Die flachen Seitenwände und das damit wohl deutlich bessere Platzverhältnis machen Eindruck. Ist es das Wert? Ist es allein vielleicht deutlich besser steuerbar als die anderen 2er? Oder ist es letztlich Perlen vor die Säue?





Und zu guter Letzt:
Gibt es im Berliner Raum einen Händler, wo man solche Boote testen könnte?



Ich hoffe ihr könnt mir helfen...
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  #2  
Alt 11.03.2018, 23:46
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 613
Standard

Hallo Bossa,

zu euren bisherigen Überlegungen bzw zentralen Fragen:

- ein 2er, das man allein auch gut fahren kann, oder zwei 1er?
Für einen Zweier spricht, dass man insgesamt flotter und müheloser unterwegs ist, vor allem bei unterschiedlicher körperlicher Leistungsfähigkeit, immer zusammenfährt und nur ein Boot zu tragen, zu verstauen, aufzubauen usw. hat
Dagegen spricht, dass Vorder- und Hintermann immer gute aber jeder für sich äußerst unterschiedliche Gründe finden bzw. fänden(!), den anderen zu kritisieren.

- Welche Länge ist sinnvoll für die Bedürfnisse? Eher kürzer, damit es allein gut fahrbar ist oder eher länger, damit es halbwegs gerade bleibt?
Die genannten Boote sind alle sehr kurz. Unter diesen kurzen Booten das längste zu nehmen, wäre für eure Pläne sicherlich am besten. Alle der u.g. Zweier, mit etwas Gefummel sogar den Palawa, kann man auch gut alleine fahren.

- Ab welcher Breite ist es wirklich schwierig ausdauernd lange zu rudern? Mit sehr breiten Luftpolstern kann ich mir vorstellen, dass es anstrengender ist, ordentlich einzutauchen.
Die Teile sind alle breit. Ein Zentimeter mehr oder weniger fällt kaum ins Gewicht. Ab einer Breite von 41,5 cm fahren sich Kajaks zunehmend schwerfälliger und gewinnen mit der Breite und einer weniger runden Form an Kippstabilität. Kann man als Orientierung nehmen, aber euer Katalog mit Anforderungen lässt da nur wenig Spielraum.


Interessant wären u.a.:
der Gumotex "Seawave", wenn es ein Schlauchkajak sein soll. Gewichtsmäßig klar am oberen Ende Eurer Vorstellungen, aber er läuft manierlich.
Ein Gumotex "Solar" oder ein "Palawa 2", die beide deutlich preiswerter sind, aber wo man auch zu Abstrichen bei den Fahreigenschaften bereit sein sollte.

Ein Pakboat "Puffin Saranac" - zwar ein Faltboot, aber eins das leicht ist und schnell steht, denn die Hülle wird nur schlapp über das Gerüst gehängt und die Spannung mit den Luftschläuchen erzeugt. Preismäßig am untersten Ende eines Falters, aber ein angenehm laufendes Boot mit relativ kurzer Aufbauzeit und leicht.

Nur gebraucht einen Grabner "Tramper", "Explorer" oder "Riverstar". Bereitet eine Tasse Tee zu und setzt Euch, bevor Ihr in die Preisliste guckt.

An Badebooten und schwimmenden Poolsesseln wie den Sevylors werdet Ihr, ob mit oder ohne Paddel, bald die Freude verlieren wenn ihr auch etwas rumkommen wollt. Sowas ist nett, um mal vom Wohnwagen aus 500 Meter über die Bucht an einen anderen Strand zu fahren.

Wenn es ein preiswertes, aber funktionelles Einsteigerpaddel sein soll, würde ich nach einem ungeteilten Paddel mit Aluschaft um die 60€ oder nach einem geteilten bis 100 Ausschau halten, das dann oft schon einen Holz- oder GFK-Schaft hat. Gebrauchte sind natürlich günstiger. Die 3- oder 4-teiligen der Schlauchboothersteller dagegen sind instabil.

Weiteres Einsparpotential liegt in Zubehör, das dem geneigten Einsteiger oft zu Paketpreisen mit angeboten wird, wovon man aber selten auch nur die Hälfte brauchen wird.


VG Chris

unochwas: Sach nicht RUDERN!
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  #3  
Alt 12.03.2018, 10:53
bossa bossa ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2018
Beiträge: 20
Standard

Hallo Chris,

zunächst: das Gumotex Seawave habe ich auch per PN als Empfehlung bekommen und es sieht mir so aus, als könnte es in die Richtung gehen. Aber erst mal Schritt für Schritt


1. Meine Frau und ich streiten fast nie. Insofern bin ich da schon sehr offen für ein 2er-Boot. Die Überlegung war eben wirklich nur, wie gut es sich auch mal allein fährt, wenn der/die andere gerade keine Zeit hat, Wie ich nach einigem Einarbeiten nun langsam lerne sind auch Bootslängen über 4 m noch problemlos allein zu manövrieren und ganz kleine Boote wie z.B. das Gumotex Safari (gibt's eben grad auch so günstig) bringen da für unsere Gewässer scheinbar kaum oder gar keine(?) Vorteile.


2. Das Gumotex Palava hab ich mal rausgenommen. Ich habe von den paar Bootsausleihen in meinem Leben das Gefühl, dass mir ein flacheres Sitzen etwas mehr liegt als der höhere oder eine Hockposition.


3. Ok, die Breite ist so oder so nicht wirklich Sportboot-tauglich. Am Ende ist es vielleicht nur wichtig, dass man beim kreuzen von Wasserstraßen eben (auch allein) mal halbwegs aus dem Tee kommt und niemanden behindert. Unter den genannten Booten variiert die Breite zwischen 74 und 90 cm. Ich würde dahinter bereits einen gewissen Unterschied im Tempo vermuten. (?)




Zu den Bootvorschlägen:

Die Grabner sind alle mit 90 cm recht breit. Das einzig schmale ist mit 75 cm das Explorer. Das wäre mir derzeit mit 26 kg aber zu schwer und (vermutlich auch gebraucht) etwas zu teuer. Ich will schon gern Qualität bezahlen, wenn es sich lohnt, aber ich möchte auch die Häufigkeit der Einsätze (weiß nicht, vielleicht 15-30x im Jahr für ein paar Stunden) in Relation setzen.

Die Variante 2x Gumotex Safari scheint wohl wegen der nicht wirklichen Vorteile auszuscheiden. Ebenso fällt das Sevylor Waterton oder Adventure wegen geringer Länge und geringem Tempo raus.



Blieben in der Liste noch

Aqua Marina Betta VT K2
350 €, 412 lang, 83 breit, 16,5 kg, 155 kg Last
Scheint mir noch immer schön günstig, trotzdem schmal und nicht zu schwer. Last ist noch ok, wobei ich keine Erfahrung hab, ob man sich da Puffer lassen sollte. Ist es wirklich langsamer oder weniger haltbar als die anderen?

Gumotex Solar
780 €, 410 lang, 80 breit, 18,5 kg, 270 kg Last
Hm. OK, aber das Seawave scheint mir rundum besser zu sein. Die Preisersparnis wäre es u.U. nicht wert, zumal es das schwerste Boot im Rennen ist.

Gumotex Seawave
1060 €, 455 lang, 80 breit, 17,5 kg, 250 kg Last
Bisher 2x empfohlen scheint es keine schlechte Wahl zu sein. Das Gewicht ist hoch, aber ich hab das Gefühl es hat noch Kapazitäten für weitergehende Anwendungen. Hält es so lange, dass man langfristig planen kann? Ist es wiederum so viel besser, dass es das Dreifache des Betta VT kosten kann?

BIC Yakkair Full HP 2
1300 €, 410 lang, 85 breit, 15,5 kg, 210 kg Last
Scheint mir immer noch als Premium-Produkt gut geeignet zu sein. Preislich eigentlich so das Maximum. Leicht, etwas breiter als die anderen, aber mit viel Platz innen. Bringt dieses Drop-Stitch-Verfahren so enorm verbesserte Haltbarkeit? Wenn ja, wäre es mir das wert. Wobei die Werbevideos Tests in der Arktis zeigen, was wohl meine Anwendungen übersteigt...
EDIT: Als Alternative dazu führt ein Spandauer Händler das Allround Marine Force, das mit 1000 €, 473 lang, 76 breit, 18,5 kg, 340 kg Last zwar etwas größer und schwerer, dafür aber schmaler und preislich günstiger wäre.

Pakboat Puffin Saranac
1450 € (mit Paddel), 460 lang, 74 breit, 12 kg, 185 kg Last
Danke für die Alternative. Auch das wirkt mir interessant. Dem Alurahmen trau ich vom sehen her genug zu. Ist der Stoff ebenso stabil? Was ist beim Leck? Bei Schlauchbooten gibt es mehrere Kammern. Bleibt dieses bei Leck auf dem Wasser?




Achso...
paddeln, paddeln und nochmal paddeln!!! Entschuldigung!

Geändert von bossa (12.03.2018 um 13:10 Uhr)
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  #4  
Alt 12.03.2018, 15:02
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 613
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Hallo Bossa,

Verschreiber: statt dem Palawa meinte ich eigentlich den Helios. Ihn gibts nur noch gebraucht, ein Paddelkamerad hat ihn als Drittboot und ist mit den Fahreigenschaften immerhin mäßig zufrieden. Der "Gumotex Helios II" kostete zuletzt rund 460 € und wurde dann noch eine Weile zum Sonderpreis abverkauft. Zu zweit aber auch alleine kommt man halbwegs voran, ein nettes Boot, läuft leicht, nicht der Brüller, aber trotzdem ein echtes Schlauchboot und kein Badeboot. Preislich vielleicht interessant, wenn Ihr noch keine gefestigten Paddler seid. Vielleicht eine Alternative zu dem Solar?

Gumotex hat im Wesentlichen 3 Materialklassen, die von "etwas dünn", über "schon besser" bis zu "voll WW-tauglich" rangieren. Die ganz günstigen Boote gehören zu der einfachsten MK. Trotzdem sind alle echte Schlauchboote und nicht mit den nylonbezogenen Badebooten vergleichbar. Die ganz kurzen Boote gieren stärker hin und her und gehen eher in die Richtung der Rafts.

Das kleine Pacboat ist ordentlich verarbeitet, das Material gilt als haltbar und die Teile sind auf der Lahn an warmen Wochenenden immer ganz munter unterwegs. Hatte ich mir eine ganz Weile als bahntaugliches Flussboot und 'Immerdabeiboot' überlegt, aber es ist dann wegen der Kleinflusstauglicheit, dem schnelleren Auf- und Abbau und wegen den besseren WW-Eigenschaften ein Palawa geworden.

Alle diese Boote verlieren bei halbwegs wahrscheinlichen Schäden Luft wenn überhaupt nur langsam und allmählich. Der große Wassergeist mit dem langen Teppichmesser kommt zum Glück nie oder wenigstens fast nie. Alle diese Boote sind auch mit sehr wenig Luft noch fahrbar und müssen unterwegs im Grunde nicht geflickt werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber Badebooten. Ob 2 oder drei Luftkammern macht in Bezug auf die Sicherheit wenig aus.

Zu Bic und Aqua-Maria kann ich nichts sagen, weil ich sie nicht gefahren bin und nichtmal einen kenne, der einen kennt ...
Am Nortic Scubi sieht man allerdings, dass Preis und Verarbeitung alleine noch nicht zu Fahrspaß führen. Das vielleicht in Erinnerung behalten (?!)

Wenn Ihr gebrauchte Schlauchboote kauft, auf tiefe Knickstellen achten, die entstehen, wenn die Boote lange Zeit in der gleichen Position zusammengefaltet herumlagen, den ndas tut ihnen garnicht gut.

Grüße, Chris
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  #5  
Alt 12.03.2018, 15:12
NRW-48 NRW-48 ist offline
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Standard Dies und das

Ja, denn beim "Rudern" ist man ja bereits am Biergarten vorbeigefahren, wenn man ihn sieht.

Ich kann nur zu dem Boot etwas sagen welches ich selber habe.
Interessante Links hinsichtlich der Haltbarkeit/Robustheit,etc.
gibt es ja so einige zu finden :
https://apaddleinmypack.wordpress.co...ave-main-page/
https://www.youtube.com/watch?v=RsfC3THr80o
https://www.youtube.com/watch?v=g8OflP2sVbc

Es ist halt sehr vielseitig und schließt eventuell zukünftige Dinge, inklusive mehrtätige Wanderfahrten nicht aus.
Das kostet dann auch entsprechend mehr.
Es ist aber auch entsprechend groß und wirkt bei kleineren Personen schon wie ein großer Dampfer.
Man fühlt sich sehr sicher und es hat einen sehr guten Geradeauslauf aufgrund der Länge und bei Finnennutzung.
Da es ja keinen großen Tiefgang hat, ist es auch auf dem Wasser relativ leicht zu drehen, selbst für einen 10 Jährigen, bzw. liegt ehr auf dem Wasser.

Hinsichtlich der Größe sind die 4,5 Meter durchaus allein nicht so einfach zu handhaben, wenn man es längs zum Wasser ein/aussetzen möchte. Sind steilere Treppen oder Ufer da, kann das allein schon relativ schwierig werden.
Zu zweit ist das aber kein Problem.
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  #6  
Alt 12.03.2018, 16:01
bossa bossa ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2018
Beiträge: 20
Standard

Also das Seawave scheint ja ein recht beliebtes Gefährt zu sein und sieht auch nach Spaß aus. Insgesamt ist der Preis schon in Ordnung und nicht abschreckend. Absolut im Rahmen. Andere zahlen das Doppelte für einen Fernseher, der nicht mal halb soviel Spaß machen dürfte.


Ist die Frage, ob ich noch einen Testmarathon mitmache. Hierfür würde ich weiter aussieben. Wenn ich einen 4-stelligen Betrag ausgebe wäre es durchaus schön, einen lokalen Ansprechpartner zu haben.

Gumotex Seawave
1060 €, 455 lang, 80 breit, 17,5 kg, 250 kg Last
Gibt's wohl bei Globetrotter in Dresden vorrätig. Mist, ich war Samstag in Dresden, hab mich da aber noch nicht weiter informiert. Aber es wären nur 15€ Busfahrt hin und zurück, das könnte man in Kauf nehmen.

BIC Yakkair Full HP 2
1300 €, 410 lang, 85 breit, 15,5 kg, 210 kg Last
Zu bekommen und testbereit im Kanumarkt Berlin

Allroundmarin Force
1000 €, 473 lang, 76 breit, 18,5 kg, 340 kg Last
zu bekommen bei Kanu-Connection in Berlin-Reinickendorf. Warte noch auf die Antwort ob es testbereit ist. Mich wundert, dass ich auf der Webseite des Herstellers gar nichts zu dem Boot finde. Muss ich vielleicht mal anrufen...

Pakboat Puffin Saranac
1450 € (mit Paddel), 460 lang, 74 breit, 12 kg, 185 kg Last
Gibt's beim Kajakprofi in Berlin-Ahrensfelde. Warte auch noch auf die Anwort, ob es vorrätig ist. Das geringe Gewicht und die geringe breite sind sehr verlockend, aber ich tendiere irgendwie dennoch mehr zu den reinen Schlauchbooten. Weiß nicht warum. Auch vielleicht etwas wegen der geringeren Belastbarkeit des Saranac.
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  #7  
Alt 12.03.2018, 17:22
NRW-48 NRW-48 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.09.2016
Ort: 486..
Beiträge: 83
NRW-48 eine Nachricht über ICQ schicken
Standard Selber testen, nicht nur anschauen

Du solltest die Boote probefahren.
Falls es möglich ist, am besten noch selber auf-abbauen und ein-auswassern.

Das geht einfacher bei den Bootsbesitzern selber.
Um Bootsbesitzer zu finden, könntest du zusätzlich einen Beitrag in einem anderen Forum aufmachen, in dem mehr Leute unterwegs sind mit z.B. Seawaves,Scubis,Puffins und anderen Booten.
Ich denke, dass da so manche dazu bereit wären IHR Boot jemandem zu zeigen.

Ich hatte auch einmal jemanden hier in Münster mit einem Zweierboot-Wunsch.
Vom fahren und Boot selber war er sehr angetan. Platz,Aufbau,Material, alles Ok.
Aber das Boot passte nicht. Die Handhabung war einfach aufgrund der Größe zu umständlich/schwer.
Er hat extra allein versucht das Boot ins Wasser zu bringen. Es ging nur um wenige Stufen runter und nicht längs zur Wasserlinie.
Es war mehr ein schleifen und wuchten, als ein tragen.
Die Umstände waren zwar nicht ideal, aber auch nicht so sonderlich ungewöhnlich.
Allerdings war auch das Einerverdeck mit den Alustangen dabei, so dass es etwa 20Kg waren.
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  #8  
Alt 12.03.2018, 20:39
bossa bossa ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2018
Beiträge: 20
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Hm, da sagst du was. Das ist wohl eine Sache, die wir uns hier genau überlegen müssen. Für zwei scheint mir das Seawave ein echt gute und vor allem gut erprobte Wahl zu sein. Ich allein würde mir vielleicht zutrauen, es auch mal allein zu fahren. Wobei 4,5 m bei uns an nem steilen Ufer zu wuchten könnte auch ne Hausnummer werden. Meine Frau wird das wahrscheinlich nicht machen. Das müssen wir vielleicht mal klären, ob sie auch mal allein fahren will. Aber da wäre die Frage, welches 2er überhaupt passen würde. Auch das leichte Sanarac wäre ihr sicherlich zu kompliziert selbst aufzubauen.

Fass ich mal zusammen:
Gumotex scheint allgemein sehr potent zu sein und hat genug Modelle für jede Variante. Das Seawave ist groß und toll. Aber wenn man in die Richtung denkt, kämen auch wieder die beiden Safari oder auch vielleicht das Swing (?) 2 in Frage...



Wir gehen mal in uns...
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  #9  
Alt 13.03.2018, 10:42
bossa bossa ist offline
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Registriert seit: 11.03.2018
Beiträge: 20
Standard

So, wir haben uns noch mal besprochen. Also sie wird wohl allein nie fahren. Damit ist nur die Frage, ob ich allein mit dem großen Seawave umgehen kann. Das muss ich einfach mal testen. Großartig kleiner und leichter sind die anderen der Auswahl ja auch nicht. Insofern bliebe als Alternative, sollte es mir doch zu groß sein, nur das Swing 2. Wenn das weniger schön fährt dann sei es eben drum.

Wichtig ist das alles für mich deswegen, weil ich gern in direkter Umgebung einsteigen wollen würde und die Ufer hier alle recht steil sind. Da muss man das schon handhaben können...
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  #10  
Alt 13.03.2018, 12:02
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 613
Standard

Zitat:
Zitat von bossa Beitrag anzeigen
... sie wird wohl allein nie fahren. Damit ist nur die Frage, ob ich allein mit dem großen Seawave umgehen kann. Das muss ich einfach mal testen.
....
Wichtig ist das alles für mich deswegen, weil ich gern in direkter Umgebung einsteigen wollen würde und die Ufer hier alle recht steil sind. Da muss man das schon handhaben können...
Pakboats sind nicht schwerer aufzubauen als manche Campingartikel. Es dauert ein bisschen länger aber sie wiegen weniger als ein Sprudelkasten. Wenn die Angaben stimmen, wiegt ein Seawave weniger als ein 2er Rennkajak. Um an Booten mal was zu reparieren, trage ich einen K4 auch alleine aus dem Bootshaus, wenn gerade keiner da ist, der mir aus pädagogischen Gründen helfen soll. Ich bin kleiner als Du und achte außerdem sehr darauf, nicht zu schwer zu heben.

Mit dem Seawave kann ein 7jähriges Kind eine halbe Stunde lang fahren, damit es ohne große Überredungskünste mal aussteigt. 12jährige Kinder tragen 12 Kilo schwere und 5,20 lange Boote, teils steile Treppen hinunter an einen Steeg, setzen sich rein und fahren los. Jetzt demnächst wieder bis 6x pro Woche und zu Hunderten.
Du schreibst, Ihr seid eher sportlich. Ich hätte dann keine Bedenken, auch keine Bedenken einer Frau mit Konfektionsgröße 34 oder von mir aus 36 gute Fahrt zu wünschen, wenn sie alleine in einen Seawave steigt. Leichtlauf ist die einzige Disziplin, in der diese Boote wirklich glänzen. Der Seawave verträgt zusätzlich auch etwas Druck auf dem Kessel, bevor er eine Welle zieht und dann nicht mehr nennenswert schneller wird.

Damit hast Du zumindest eine gewisse Spannbreite an Meinungen: "4,5 Meter allein nicht einfach handhaben" zu können, entspricht jedenfalls keinen durchschnittlichen körperlichen Fähigkeiten eines Jugendlichen oder Erwachsenen.

Grüße, Chris
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