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  #1  
Alt 18.04.2017, 09:02
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.276
Daumen hoch PE-Seekajaks: Unkaputtbar!?

Ahoi!

Brauchen wir in Deutschland wirklich Seekajaks aus PE, wo nur Helgoland eine Felsküste bietet, die jedoch unter Naturschutz steht?!

https://www.youtube.com/watch?v=WD6au3vEHvU (Starten & Landen an Felsküsten)

https://www.youtube.com/watch?v=tt7nR9dZTsM (Rock Sliding)

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #2  
Alt 18.04.2017, 11:07
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Ort: Nähe Loreley
Beiträge: 455
Standard

In den Küstengewässern der BRD wohl nicht unbedingt. Andererseits ist PE schon an Kiesstränden robuster und je nach Lieblingsurlaubsland, stellt sich die Gegenfrage, ob man ein sehr ähnliches Boot denn nochmal in GFK braucht?

Obwohl ich selbst keine PE-Boote habe, sehe ich, dass Serienboote in PE deutlich günstiger sind und auf flachen Sohlgleiten, an Panzerrampen, an etlichen Flussufern oder an rauhen Schleusenwänden (ob in Deutschland oder anderswo) auch viel robuster. Sicherlich braucht man auch da keinen Seekajak, aber wenn man schon einen hat und es nicht zu verwinkelt ist, spricht ja nichts dagegen ihn zu nehmen. Schließlich hat nicht jeder sein privates Bootshaus mit den idealen Booten für die sieben häufigsten Gewässer, die er befährt.

PE kann viel und kostet wenig. Dafür ist es meistens etwas schwerer und sehr virtuose Rumpfformen lassen sich damit kaum herstellen.

Chris
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  #3  
Alt 21.04.2017, 17:35
Wolfgang Wolfgang ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 241
Standard Provokation?

Was will mir diese Frage suggerieren?
- welcher Idiot kauft hier eine olle Waschschüssel, wo wir bei uns doch nur Sandstrände und Schlickufer haben? Welcher Unästhet verschandelt das Blickfeld mit den schlappen Formen aus Haushaltskunststoff, wo sich doch nur in faserverstärktem Epoxy oder für Billigheimer wenigstens Glasfaser-Polyester die eleganten Linien traditioneller Inuit-Boote ausbilden lassen.
Also die Frage als suggestives Statement wider den schlechten Geschmack?

Ich schaue mir die Videos an und besonders beim 2. Video gerate ich ins Grübeln:
Da tummeln sich die Neptun Ranger auf dem Meer nicht mit eleganten Seekajaks, nein sie verunstalten das Panorama mit gewöhnlichen Binsenbummler-PE-Booten wie sie bestimmt Bootsvermieter in den Hamburger Fleeten für die kleine Fleettour anbieten, aber ein gestandener Paddler würde die nie nie nie auf dem Meer verwenden.

Äh - irgendetwas stimmt hier nicht.
Provoziert mich der Frager etwa zu einer Fakediskussion und kichert sich eins im Hintergrund? Ich überhitze mein Gehirn in einer primitiven Material-Frage, aber der Frager hat ein ganz anderes Ansinnen im Hintergrund?

Plötzlich kommt mir in den Sinn:
War gestern noch das Meer das Feld der Meerespaddler und die Sturzbäche das Feld der Sturzbachfahrer. Auf der einen Seite die Atlantiküberquerer und Kontinent-Umpaddler, und auf der anderen Seite die Wasserfallstürzer als Helden der jeweiligen Seite.
Und jetzt tauchen die Fels-Kamikazes an den Ufern der Meere auf und lassen sich mit ihren PE-Elefanten-FlipFlops über Beton und Felskanten spülen, als wären es die Kaskaden eines verblockten Himalaya-Wildwasser-Treppenhauses?

Genial. Während es im Wildwasserfluss immer nur bergab geht, bringt das Meer einen immerwährenden Kreislauf.

Ist es nun der Neid des geplagten Ritters der Meereswelle auf der Langstrecke, der sich noch kürzlich fern der hippen Kleinflussakrobaten geschützt in seiner vermeintlichen eigenen Abenteuerwelt zum allkompetenten Meeres-Seniorexperten stilisieren konnte, unangefochten von jugendlichem Spielübermut gepaart mit akrobatischer Unbeschwertheit?

Jetzt die Invasion nichtsnutziger Spielbootrundendreher, die immer und immer wieder an der gleichen Felskante nur ein einziges Kiel kennen: immer die gleiche Algen-verzierte Stufe im Kaventsmann raufzuspringen und im Abflusswasser runterzurutschen. War ehedem die Überwindung der wind- & wellenumtoste Strecke in ausgesetzter Natur das maß der Dinge, muss man sich nun dem permanenten Kreislauf einer immer gleichen Schleife unterwerfen?
Da beantwortet sich die Frage dann PE statt Faserverstärktem Duroplast.

Oder ist es gar der Neid auf die pazifischen Paddler an den kalifornischen Sonnenstränden, die eben Fels, Kelb, Surfwellen, Sonnenstrände etc. haben? Und wir nur blöden Schlick?

Jaja... Tsunami-Rangers waren schon in den 80gern und 90gern die wahren Helden an der Küste. Welcher Küste? Kalifornien! Jetzt Neptun Rangers.
So ist das eben: Kleinbürgerliche Langeweile in Deutschland, hippe Startup-Atmosphäre in Kalifornien; stupider deutscher Ernst des Streckenquälens durch öde Wattwüste gegen spielerische südliche Leichtigkeit im bunten Rock-Garden.

Was lernen wir daraus?

Wenn in Hamburg bei der nächsten Sturmflut die Kaikante am Fischmarkt von Orkanwellen umspielt wird, ist die große Stunde der Hamburg Neptun Rangers...
Bandit-Run bis die WaSchuPo kommt, aber dann bitte mit PE...

Da fällt mir auf:
Da könnte man ja vielleicht seinen alten Prijon Taifun wieder rausholen...
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  #4  
Alt 24.04.2017, 07:43
Xcks Xcks ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.11.2013
Beiträge: 113
Standard

"Himalaya-Wildwasser-Treppenhauses"

Das ist der sichere Sieg beim nächsten Galgenmännchen-Raten!

... der Sinn dieses Beitrags ist mir allerdings selbst durch diese poetische Meisterleistung nicht klarer geworden.
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  #5  
Alt 24.04.2017, 09:17
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.276
Reden Über Wattwüstenpaddler, Sturzbachfahrer und Felskanukazes

Top!

Einen ironischeren Abriss über die Trends beim Doppelpaddelfahren habe ich bislang noch nicht gelesen. Post #3 ist absolut lesenswert. Der altersweise Wolfgang bekommt dafür auf einer Skala von 1 - 10 nicht weniger als 11 Punkte.

Die komplette Hamburger Küstenkanuschlenderfraktion steht mit ihren eingemotteten "Taifuns" (400x62 cm; ca. 400 Liter Vol.) bei Fuß an der Deichkante und wartet auf die nächste Mega-Sturmflut.

Gruß von Hamburg nach Bremerhaven:
__________________
Udo Beier
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  #6  
Alt 24.04.2017, 09:23
r_u_d_i r_u_d_i ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.07.2012
Beiträge: 27
Daumen hoch

Moin,

In dem "Vorgänger"-Thread wurde 4 1/2 Monate über die Details von einem kommenden Boot spekuliert. Ich hab gedacht, dann mach ich mal ein paar Fotos und stelle sie online, dann haben (hoffentlich) alle etwas davon.

Erstaunt war ich, als 2 Tage später die Frage nach der Sinnhaftigkeit diese Boots in diesem Thread hier gestellt wurde. Wie soll so den Threads im KanuForum Leben eingehaucht werden ?

Rudi
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  #7  
Alt 24.04.2017, 09:47
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.276
Frage Ross & Reiter?

Na, Rudi,

dann kläre uns mal auf, wer in welchem Post #? die "Sinnhaftigkeit" des "SkegYaks" von PRIJON in Frage gestellt hat!?

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #8  
Alt 24.04.2017, 09:56
r_u_d_i r_u_d_i ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.07.2012
Beiträge: 27
Daumen hoch

Moin Udo,

Ich denke, Deine Frage ist bereits beantwortet ...

Schönen Gruß,
Rudi
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  #9  
Alt 24.04.2017, 10:11
Hendrik Hendrik ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 89
Standard

Ich verstehe die Ausgangsfrage nicht.

PE lässt sich übrigens besser wiederverwenden oder thermisch verwerten und hat damit die bessere Umweltbilanz. GFK/CFK wird derzeit ausschließlich thermisch verwertet. Insofern sind PE Seekajaks, die behandelt werden wie CFK Boote doch ideal für Mensch und Natur.

Gegenfrage: Wozu brauchen wir in Deutschland Allradfahrzeuge, wo doch alle (legal befahrbare) Wege befestigt sind?
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