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Zurück   DKV-Kanu-Forum > Kanu-Freizeitsport > Sicherheit

Sicherheit Unsicher, welche Sicherheitsvorkehrungen vorm Paddeln nötig sind? Frag erfahrene Paddler.

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  #11  
Alt 12.07.2011, 10:27
Martin Martin ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Beiträge: 27
Standard Kanu Forum

Interessante Diskussion im Kanuforum:
http://www.canadierforum.de/t4974f3-...indigkeit.html
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  #12  
Alt 12.07.2011, 10:30
Rene11 Rene11 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2009
Beiträge: 6
Reden

Zitat:
Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Dein Dach würde auch locker das Fahrzeuggewicht aushalten, da sind 300 kg kein Wahnsinn.

Ich denke das müssen wir hier nicht diskutieren, Lutz,

es geht bei der Angabe der maximalen Dachlast durch den Hersteller
überhaupt nicht um das statische Aushalten des zusätzlichen Gewichts auf dem Dach,
es geht um Sicherheits relevante Aspekte,
um das Fahrverhalten, um die Schwerpunktsverlagerung nach oben,
es geht um die Arbeit der Stossdämpfer bei allen Nickbewegungen,
es geht um die Belastungsfähigkeit der Befestigungspunkte für die Dachlast im Hinblick auf Notbremsungen
und und und ............


Und es geht im Ernstfall auch darum,
ob deine Haftpflicht-Versicherung den Schaden übernimmt oder nicht.

Wenn maximal 100 kg erlaubt sind und du hast 300 kg draufgepackt,
dann freut sich deine Versicherung über dieses Schlupfloch.

300 kg auf dem Dach eines Pkw sind Wahnsinn.

Gruß
René

Geändert von Rene11 (12.07.2011 um 10:41 Uhr) Grund: Ergänzung Haftpflicht
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  #13  
Alt 01.12.2011, 20:22
jan.ro jan.ro ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2009
Ort: Rochsburg/Mulde
Beiträge: 52
Standard

Ich musste halt nur eben fix den Stahlzaun fürs Katzengehege holen...Bin auch nur 10 km Autobahn gefahren und dann noch ein kleines Stück Landstraße.
Lenken ging, bremsen ging, also kann man das Ganze ja auch entspannt angehen...Schließlich ist das Auto dazu da um Dinge von A nach B zu bringen.
Mit meinem Eigenbau-Bootsträger kann ich entspannt 100-120 fahren, ohne das auch nur etwas ruckelt. Also bei normalem Wind.
Zu Testzwecken bin ich an einem windstillen Tag mal 150 gefahren, ohne das ich irgendetwas am Fahrverhalten gemerkt habe. Und das mit 2 Seekajaks aufm Dach.
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  #14  
Alt 10.12.2011, 12:30
CBA CBA ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 02.06.2008
Ort: Weser km 130
Beiträge: 63
Standard

Zitat:
Zitat von jan.ro Beitrag anzeigen
.....ohne das ich irgendetwas am Fahrverhalten gemerkt habe. ......
dann ist doch alles gut....... Was für ein Auto hast Du, bei dem man nichts merkt?

fragt sich
cba

PS: Mein Jumpy darf 170 kg Dachlast tragen, aber ich merke schon einen Unterschied, wenn ich ein Boot aufgeladen habe..... ganz zu schweigen davon, wenn vier Zweier oder 7 WW-Kajaks auf dem Dach liegen. Dann bin ich am Anschlag des gesetzlichen Rahmens.
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  #15  
Alt 09.01.2012, 15:12
jan.ro jan.ro ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2009
Ort: Rochsburg/Mulde
Beiträge: 52
Standard

Ich hab einen 12 Jahre alten Laguna.
Wenn es windstill ist, kan ich wirklich entspannt fahren. Als wir aber vor 2 jahren noch Gdyna sind und oben im Norden die ganze Zeit heftigen Seitenwind hatten, war es dann doch etwas nevig.
Mit Zitat antworten
  #16  
Alt 10.01.2012, 07:19
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 359
Standard

Zitat:
Zitat von jan.ro Beitrag anzeigen
Ich hab einen 12 Jahre alten Laguna.
Wenn es windstill ist, kan ich wirklich entspannt fahren. Als wir aber vor 2 jahren noch Gdyna sind und oben im Norden die ganze Zeit heftigen Seitenwind hatten, war es dann doch etwas nevig.
Genau das ist doch die Krux. Wenn ich langsam fahre und die Straße dafür nicht blockiere, kann ich aufladen was das Dach und die Zuladung hergibt. Muss ich mit heftigen Bremsmanövern rechnen wird es schon schwieriger, aber auch hier kann ich sehr viel Laden. Verlange ich ein stabiles Fahrverhalten unter allen Bedingungen, wird es sehr wenig, was ich Laden darf.
Es gilt also den GMV zu verwenden, dann passiert wenig. Ich rufe mal hier dazu auf, Bilder von Autos zu Posten, wo das Dach aufgegeben hat und dadurch Ladung ungesichert durch die Gegend flog. Also nicht durch falsche, zu kleine oder falsch bediente Spanngurte oder Schrottträger. Auch gilt nicht, wo das Auto nur Schaden genommen hat. Ich behaupte hier und jetzt, diese Bilder sind sehr selten.
Viel häufiger finden sich aber Unfälle, wo das veränderte Fahrverhalten den Fahrer überraschte und das Auto deshalb im Graben liegt. Das hat aber auch mit einer angepassten Fahrweise zu tun. Genau deshalb gibt es auch keinen Eintrag im Fahrzeugschein für eine maximale Dachlast. Hoffentlich bleibt das auch so in unserer hysterischen Gesellschaft.
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  #17  
Alt 10.01.2012, 09:38
Lutz Lutz ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Wolfenbüttel
Beiträge: 115
Standard

Genauso sehe ich das auch.
Es gibt natürlich immer irgendwelche Sicherheitsapostel, die mit dem Totschlagargument daherkommen, daß schon ein durch zu starke Dachbeladung verursachter Unfall einer zuviel sei.
Man kann aber nun einmal nicht alles in Watte packen.
Das Leben ist nun einmal gefährlich ein Risiko besteht immer.
Wenn es danach ginge sollte man noch nicht einmal abends ins Bett gehen, weil dort am meisten gestorben wird.
Um unsere Probleme würde sich der Rest der Welt schlagen.
Jeder Südamerikaner, Asiate und Afrikaner schüttelt doch bei diesen typisch deutschen Diskussionen und Forderungen nach gesetzlichen Gängeleien und Regelungen den Kopf.

Viele Grüße
Lutz
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  #18  
Alt 10.01.2012, 11:07
tomruevel tomruevel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.01.2007
Beiträge: 245
Standard

Moin,

Zitat:
Zitat von d-harry Beitrag anzeigen
Muss ich mit heftigen Bremsmanövern rechnen wird es schon schwieriger, aber auch hier kann ich sehr viel Laden.
Da man aber ja nicht weiß, was einem unterweges so alles begenet geht man also schon besser davon aus, dass heftige Bremsmanöver vorkommen können.


Zitat:
Zitat von d-harry Beitrag anzeigen
Genau deshalb gibt es auch keinen Eintrag im Fahrzeugschein für eine maximale Dachlast. Hoffentlich bleibt das auch so in unserer hysterischen Gesellschaft.
Falsch und zu spät.
In der Betriebsanleitung stehen verbindliche Werte drin.
Und wenn das nicht reicht kann man noch in der COC nachsehen.
Dort steht es unter Ziff. 16 din.
Was im Prinzip auch gut ist, weil man "früher" nirgendwo verbindliche Werte finden konnte. Je nach Quelle konnte da für ein und dasselbe Fahrzeug denn schon mal Wert zwischen 30kg und 100kg gefunden werden.
Und mit solchen Angaben kann man natürlich nichts anfangen.

Und die Sache mt GMV.
Solange Autofahrer meinen, sie würden beim Transport hoher Dachlasten keine Veränderung des Fahrverhaltens feststellen, sind solche Angaben einfach notwendig.
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  #19  
Alt 10.01.2012, 14:00
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 359
Standard

Zitat:
Zitat von tomruevel Beitrag anzeigen
Moin,
In der Betriebsanleitung stehen verbindliche Werte drin.
Das schon, aber da steht auch drin, das ich alle Reparaturen nur in der Fachwerkstatt machen lassen muss. In der STVO usw. steht drin, das von der Ladung keine Gefahr ausgehen darf.
Und natürlich darf das Auto nicht Überladen sein.

Baust du einen Unfall, ist das i.d.R. eine nicht angepasste Geschwindigkeit. das die Dachlast sich da negativ auswirkte muss bewiesen werden, wobei die Versicherungen da zugegebener maßen schnell rumzicken.

Es gibt 20kg Dachlasten, die würde ich garnicht fahren, andererseits bin ich auch schon mit locker 300kg gefahren. Das ich aber mit einer solchen Dach(über)last nicht schneller als 50 fahren kann und einen Bremsweg wie hulle habe, das sollte man einfach bedenken und entsprechend fahren.

Die 20kg Dachlast ist z.B. so ein lustiges Webeschild, das ein Auto mit 100 auf der Landstraße so Seitenwindempfindlich macht, das ich das auch für unverantwortlich halte. Aber die Dachlast passt - von wegen, da hat die Versicherung auch rumgezickt.

Boote fliegen nun mal weg, wenn sie nicht ordentlich befestigt sind. Das sollten sie nicht und daher sind gute Gurte und ein guter Gepäckträger Pflicht. Nicht weil das irgendwo im Gesetz steht, sondern weil ich morgen noch in den Spiegel schauen möchte. Aber die ganze Dachlastdiskussion ist völlig überflüssig, wenn man Manns (Fraus) genug ist, nach der ersten Kurve wieder abzuladen. Eine Überladung wird da sofort bemerkt. Danach weiß man wieviel geht und was nicht.
Abreißen wird ein ordentlicher Träger erst bei einem schweren Unfall und das darf er.

Es gilt im Übrigen der Aufruf von Oben. Wer kann einen Unfall belegen, bei dem das Dach aufgegeben hat und die Ladung dadurch fliegen gegangen ist!


@ Lutz: Ich bin allerdings sehr froh, das ich in Deutschland lebe, und einiges geregelt ist. leider nimmt im gleichen Maße wie die Regelwut zu der GMV ab.

Geändert von d-harry (10.01.2012 um 14:01 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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  #20  
Alt 06.03.2012, 20:55
Wanderfalke Wanderfalke ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2012
Beiträge: 4
Standard

Ganz kurz einige Anmerkungen und persönliche Erfahrungen von mir:

- Von Ratschengurten würde ich dringend abraten, insbesondere bei GFK- oder Carbon-Booten, da die enormen Spannungen das Boot zerstören können.

-300 kg Dachlast? Was hast denn du für Boote? Aus Stahl ? Selbst wenn es theoretisch möglich sein sollte, diese Last auf einem Pkw zu transportieren, ist das eindeutig zu viel und vor allem absolut unverantwortlich (zumal es hier ursprünglich um den Transport auf der Autobahn gehen sollte ...)

- Vorn und hinten zusätzliche Abspanngurte anbringen hilft enorm (auch bei Seitenwind) und Markengurte (kein Baumarktzeug) verwenden auch. Ich hab seit Jahren Ortec mit Metallklemmschnalle - die sind zwar nicht ganz billig, halten aber immer noch einwandfrei.

- Unbedingt die Lukendeckel separat sichern! Vor allem bei Booten ohne Gurte über den Luken, wie sie z.B. Prijon hat. Mir sind bei meinen Wilderness Tsunamis mal zwei Deckel auf einer Fahrt abgeflogen , zum Glück ohne Folgeschaden. Die Neubeschaffung war aber aufwendig und teuer. Aus Schaden wird man klug ...

- Zum Thema Geschwindigkeit: Bei ruhiger Wetterlage (also kein starker Wind) halte ich 130 km/h Höchstgeschwindigkeit für realitisch - vorausgesetzt, die Boote sind ordentlich befestigt. Höhere Geschwindigkeiten sind aber Wahnsinn.
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