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Zurück   DKV-Kanu-Forum > Internet Kanu-Community > Ausrüstung - Tipps und Tricks

Ausrüstung - Tipps und Tricks Hier wird über Paddel-Hardware und alles diskutiert, was man zum Paddeln braucht.

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  #1  
Alt 17.05.2018, 21:29
rillo rillo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 3
Standard GFK Kanu Reparatur innen

Hallo zusammen

Ich bin durch glückliche Umstände zu einem GFK Kanadier gekommen und möchte diesen nun restaurieren. Auf der Innenseite hat es einige Risse und ganze Teile des Gelcoat? oder Topcoat? welches abgeblättert ist.
Wie muss ich dies reparieren? Muss ich alles bis auf das GKF abtragen und neu auftragen oder kann ich dies partiell flicken (der Kanadier ist ziemlich lang...)?
Was für ein Material soll ich da am besten verwenden?

Danke für eure Hilfe!
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  #2  
Alt 19.05.2018, 20:54
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 618
Standard

Hallo Rillo,

der scheint mal lackiert worden zu sein und die Vorarbeiten sind offenbar nicht so gelungen. Wahrscheinlich ist der Lack ohnehin reine Kosmetik, weswegen ich erstmal damit fahren würde.
Am einfachsten käme man zu einer besseren Optik, wenn man den Lack entfernen würde, z.B. mit einer gelcoatschondenden Abbeize oder mit Schleifen und ihn dann wieder lackiert – z.B. mit einem 2K-Bootslack und indem man alle Tipps des Herstellers befolgt. Um mit Topcoat ein wirklich gutes Finish hinzukriegen, braucht man etwas Erfahrung.

Chris
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  #3  
Alt 20.05.2018, 17:58
Wandlitzer Wandlitzer ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 20.05.2018
Beiträge: 4
Standard

Das erste Bild sieht sehr stark nach Lack aus. Dort anschleifen (auch im Randbereich des Loches auf dem alten Lack) und passenden Lack aufsprühen. Vorher großflächig mit Folie abdecken :-).
Die beiden letzten Bilder sind wahrscheinlich Gelcoat. Wenn du nur optisch das Loch schließen möchtest und dich die "Spinne" nicht stört, dann mit 2000er Nassschleifpapier anschleifen (auch die Gelcoatränder mit anschleifen!) und farblich passendes Gelcoat mit 2% Paraffin (flüssig) und 2 % MEKP mischen und auftragen. Geht mit einem Holsspachtel oder was immer du da hast. Versuche es halbwegs plan aufzutragen, so dass es nicht zu weit über das alte Gelcoat herausragt. Nach dem Aushärten (Geduld) dickes durchsichtiges Klebeband auf die Gelcoatstelle kleben und mit 220er Trockenschleifpapier den spürbaren Huckel bis auf Klebebanddicke herunterschleifen. Dafür unbedingt einen festen Schleifklotz verwenden! (Holz / Metall o.ä.) Dann das Klebeband abziehen und mit 1000er/2000er Nassschleifpapier auf das Niveau der alten Oberfläche schleifen. Polieren. FERTIG :-)
Viel Spaß beim Basteln.
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  #4  
Alt 28.05.2018, 21:04
rillo rillo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 3
Standard

Hallo zusammen

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Ich werde sicher mal das grosse Loch im Lack reparieren, das mit dem Gelcoat scheint ein bisschen aufwändiger zu sein...

rillo
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  #5  
Alt 28.05.2018, 23:55
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 618
Standard

Wieso glaubst Du, auf einem der Fotos wäre abplatzender Gelcoat zu sehen? Die Beschichtung, die sich abpellt, hat an der außen liegenden Fläche eine höhere Spannung als an der, die dem Rumpf zugewand war. Das ist typisch für einen auf eine schlecht vorbereitete Oberfläche zu dick aufgetragenen Kunstharzlack. Mit einem Gelcoat wird man so einen Effekt nicht hinkriegen.
Wenn Du den Lack ausbesserst, würde ich das Finish nicht besser machen als es das vorher war. Außerdem würde ich mir keinen Topcoat selbst mixen, sondern einen fix und fertigen kaufen, wenn es sowas werden sollte.

VG
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  #6  
Alt 01.06.2018, 22:17
rillo rillo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 3
Standard

Hallo Chris

Ich hab versucht mich bei Dr. Google und hier im Forum schlau zu machen und da war bei vergleichbaren Fällen praktisch immer die Rede von Gelcoat oder Topcoat. Wie gesagt, ich hab da keine Ahnung.
Wenn ich dich richtig verstehe, sind folgende Arbeitsschritte notwendig:
1. Grosszügig abschleifen (2000er Nassschleifpapier?)
2. 2K Lack neu auftragen -> Hast du hier eine Empfehlung die ich online bestellen kann?

Was mich noch irritiert: Bei Bild 1 ist das blaue GFK unter der Lackschicht gut zu erkennen. Bei Bild 2 + 3 ist aber ein anderes Material (eher grün) zu erkennen. Kann ich da gleich vorgehen wie oben beschrieben?


Danke und Gruss,
rillo
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  #7  
Alt 04.06.2018, 20:28
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 618
Standard

Hi,

ja, so ähnlich.

1. Mit einer Spachtel mit rund geschliffenen Ecken das ganze lockere Zeug abheben. Dabei an den Rändern schauen, was evtl. noch nachkommt. Die runden Ecken vermeiden Riefen.

2. Großzügig abschleifen. Je nach Lackstärke und Temperament evtl. 80er. Wenn es Dir zu langsam vorangeht u.U. 60er? Zum Vorschliff eines Untergrunds empfehlen Bootslackhersteller meistens 120er. Gröber als das Empfohlene soll man nicht gehen, weil man sonst Schleifspuren durchsieht, feiner hat verminderte Haftung zur Folge. (800er hat man bei einigen KFZ-Effektlacken für den Zwischenschliff, manchmal auch 1000er, aber das wars. 2000er ist´n schlechter Scherz.)

3. Entstauben: erst abkehren, dann möglichst Druckluft und zum Schluss Restfeuchte und feinen Staub mit einem spiritusbefeuchteten Tuch aufnehmen.

4. 2K Lack morgens oder mittags neu auftragen. Möglichst nicht abends, weil Mikrotau das Ergebnis verschlechtern kann. Ein windiger Tag ist oft ein Tag mit wenig Fliegen aber mit mehr Staub – muss man sehen.

Es gibt etliche NoName-Lacke und Klein-Hersteller, darunter viel gutes Zeug. Das Einhalten aller Verarbeitungsvorschriften ist wichtiger als die Wahl einer speziellen Marke. Ohne reichlich eigene Erfahrung sollte man von überhaupt gar keinem Verarbeitungshinweis abweichen und jedes einzelne Wort penibel beachten. Auch die Schichtstärke! Zu dicker Auftrag scheint zunächst einen besseren Verlauf zu ergeben, hat aber eine verminderte Lösungsmittelabdampfung zur Folge. Der Lack ist danach wenig kratzfest, glänzt nicht richtig usw. – brauchen wir nicht.

International macht ein recht agressives Marketing und ist relativ preiswert. Hempel, De Ijssel, Jotun und Epifanes kosten zur Zeit alle mehr. Alle diese Marken sind samt und sonders ausgezeichnete Lacke, die sich nichts geben. AWN- oder Compass-Hausmarke ist auch okay. Wenn eine Vorstrichfarbe empfohlen wird, sollte man bei dunklen Untergründen und einem hellen Lack darauf nicht auf den Vorstrich verzichten. Das kann man eher bei ähnlichen Farbtönen schludern oder bei Dunkel auf Hell, weil man da meistens ohnehin zweimal ran muss: Einige Farbtöne muss man (inzwischen wieder) zweimal streichen, damit sie decken. Das steht meistens im Kleingedruckten. Ursache ist, dass Schwermetalle als Pigmente nicht mehr verwendet werden dürfen. Weiß (= Titanoxyd) ist für gewöhnlich nicht betroffen.

VG Chris
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