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  #11  
Alt 21.01.2018, 17:08
Wolfgang Wolfgang ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 262
Standard Ulme....

Aber wer ist Ulme?
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  #12  
Alt 21.01.2018, 22:46
haubentaucher haubentaucher ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 603
Standard

Ulme ist der Harfenspieler bei Wickie und ein Paddler, der im seekajakforum.de postet.
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  #13  
Alt 24.01.2018, 14:25
Wolfgang Wolfgang ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Bremen
Beiträge: 262
Standard soso...

Und ich kannte nur das Ulmensterben.....

Koinzidenz: rapidmedia.com/adventurekayak . Paddling Mag. Titel "Choose-the-best-kayak-paddle?" widmet sich gerade ebenfalls dem Thema.

Ich überlasse es Udo, den Text mit seinen Empfehlungen zu vergleichen und zu bewerten. Ansonsten, wer englisch kann, kann es selber lesen....
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  #14  
Alt 21.02.2018, 11:06
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.398
Pfeil Paddellänge (VII): Empfehlungen von „AQUA-BOUND“ („Torso“-/„Griffbreiten“-Messmethode

Ahoi!

Der us-amerikanische Paddelproduzent AQUA-BOUND verweist auf drei verschiedene Paddellängenempfehlungen:

https://aquabound.com/kayak-paddle-sizing-guide

Nebenbei wird jedoch pauschal darauf hingewiesen, dass zusätzlich:
  • der Paddestil (=> je steiler desto kürzer),
  • die Bootsbreite (=> je breiter desto länger),
  • die Fitness (=> je fitter desto kürzer),
  • die Körpergröße (=> je größer desto länger),
  • das Körpergewicht (=> je schwerer desto länger)
einen Einfluss auf die endgültige Entscheidung u.a. für eine bestimmte Paddellänge haben, ohne dabei jedoch zu sagen, welchen konkreten Einfluss das auf die ermittelte Paddellänge hat!

Die erste Empfehlung ist recht koventionell. In ihr gehen Bootsbreite und Körperlänge ein:

----------------------------------------

Paddellängenempfehlung in Abhängigkeit von Bootsbreite (max. 58 cm) und Körpergröße:
  • Paddlergröße: bis 1,65 cm => Paddellänge: 210 – 220 cm
  • Paddlergröße: 1,65 – 1,83 cm => Paddellänge: 220 cm
  • Paddlergröße: über 1,83 cm => Paddellänge: 220 – 230 cm.
----------------------------------------

Für den 186 cm langen Ulme käme dann ein Paddel mit einer Länge von 220 bis 230 cm infrage.

Demgegenüber hat die zweite Empfehlung („Torso“-Messmethode) „innovativen“ Charakter; denn sie macht die Paddellänge von der:
  • Länge des Torsos => Oberkörperlänge (gemessen im Sitzen gegen einen Wand angelehnt) = Abstand zwischen Sitzfläche und Nase, gemessen mit Zollstock, der von vorne vom Schritt aus gerade hochgestellt wird.
abhängig:

----------------------------------------

Paddellängenempfehlung in Abhängigkeit von der Länge des Oberkörpers (Torso):
  • Torsolänge: 66 cm => Paddellänge: 190 – 210 cm
  • Torsolänge: 71 cm => Paddellänge: 200 – 220 cm
  • Torsolänge: 76 cm => Paddellänge: 210 – 230 cm
  • Torsolänge: 81 cm => Paddellänge: 220 – 240 cm
  • Torsolänge: 86 cm => Paddellänge: 230 – 250 cm
----------------------------------------

Bei der dritten Empfehlung handelt es sich um eine „Griffbreiten“-Messmethode. Sie ignoriert die Paddlergröße. Stattdessen orientiert sie sich an der Oberkörperbreite, genauer: an der:
  • Griffbreite (GB) => Paddel wird mit hocherhobenen Armen gehalten, wobei die Ellenbogen mit 90° angewinkelt sind.
Von der Griffbreite (GB) wird dann auf die Schaftlänge (SL) geschlossen, sodass wir schließlich nur noch die Länge der beiden Paddelblätter (2x PBL) addieren müssem, um die gesuchte Paddellänge (PL) ermitteln zu können.

Um zunächst die Schaftlänge (SL) zu ermitteln, müssen wird neben der Griffbreite (GB) den Abstand (AB) zwischen Paddelblattansatz und Hand kennen. Dabei wird davon ausgegangen, dass dieser Abstand ein Viertel so groß ist wie die Griffbreite. Es wird jedoch nichts darüber ausgesagt, wo die gemessen Griffbreite endet: auf der Innenseite der Fäuste (i), auf der Außeseite (a) oder mittig (m)?

Daraus leitet sich die folgende Formel ab:
Paddellänge (PL) =>
= PBL + SL + PBL
= PBL + AB + GB + AB + PBL
= PBL + ¼ GB + GB + ¼ GB + PBL
= 1,5xGB + 2xPBL
mit:
GB = Griffbreite (i = innen) oder (a = außen) oder (m = mittig) gemessen
AB = Abstandsbreite (Abstand zw. Faust (i/a/m)) und Paddelblattansatz (PB)
SL = Schaftlänge (von Blattansatz zu Blattansatz)
PBL = Paddelblattlänge (z.B. LETTMANN „Profile Tour“ mit PBL = 47 cm (geeignet für den steilern Paddelstil) oder als Alternative LETTMANN „Liberty“ mit PBL = 57 cm (geeignet für den flachen Paddelstil).

----------------------------------------

Paddellängenempfehlung in Abhängigkeit von der Griffbreite (GB) und der Paddelblattlänge (PBL):

Paddellänge = 1,5xGB + 2xPBL

Rechenbeispiel (mit Paddeblattlänge z.B. von 47 cm oder 57 cm und der Griffbreite (a))
  • Griffbreite (a): 70 cm => Paddellänge: 199 cm bzw. 219 cm
  • Griffbreite (a): 75 cm => Paddellänge: 207 cm bzw. 227 cm
  • Griffbreite (a): 80 cm => Paddellänge: 214 cm bzw. 234 cm
  • Griffbreite (a): 85 cm => Paddellänge: 222 cm bzw. 242 cm
  • Griffbreite (a): 90 cm => Paddellänge: 229 cm bzw. 249 cm
----------------------------------------

Anmerkungen:

(1) Erwähnenswert ist bei dieser Meßmethode, dass ein Paddel für den flachen Paddelstil im Gegensatz zu einem für den steileren Paddelstil von der Gesamtlänge her mindestens um jenes Maß länger sein sollte, um wie viel die beiden Paddelblätter länger sind.
(2) D.h. wenn LETTMANN einem bei 170 cm Körperlänge das „Profile Tour“-Paddel (=> PBL=47 cm) mit der Mindestlänge von 207 cm empfiehlt, dann müßte er einem das „Liberty“-Paddel (=> PBL=57 cm) in der Mindestlänge von 227 cm empfehlen. In Wirklichkeit wurde jedoch empfohlen, das „Liberty“ in 218 cm Länge zu nehmen!?
(3) Diese Empfehlung sollte hier hinterfragt werden; denn nur bei einer Paddellänge von 227 cm für das „Liberty“-Paddel habe ich dieselbe Schaftlänge wie beim nur 207 cm langen „Profile Tour“-Paddel.
(4) D.h. es ist kein Grund einzusehen warum bei einem flachen Paddelstil der Schaft kürzer sein soll als bei einem steileren Paddelstil, sollten doch bei beiden Stilen die Paddelblätter (hier: die Paddelblattansätze) gleich tief unter Wasser geführt werden.
(5) Abgesehen davon: Da das für den flachen Paddelstil geeignet „Liberty“-Paddel flacher gepaddelt wird, müsste sein Schaft eigentlich länger sein als beim „Profile Tour“-Paddel, wenn ich will, dass beim flachen Paddelstil die Paddelblätter vollständig unter Wasser geführt werden!? D.h. der Abstand (AB) von der Faust bis zum Paddelblattansatz müsste größer sein als beim steilen Paddelstil. Bei angenommenen 5 cm längeren Abstand (AB) je Paddelblattseite müsste dann das „Liberty“-Paddel mit einer Länge von 237 cm empfohlen werden!?

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier

Geändert von Udo Beier (28.03.2018 um 09:53 Uhr)
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  #15  
Alt 28.03.2018, 10:32
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.398
Pfeil Paddellänge (VIII): „Schulterhöhen“-Messmethode (nach Rudi T.)

Ahoi!

Rudi T. geht von den folgenden Überlegungen aus:

=> http://www.seekajakforum.de/forum/read.php?1,106170 > ruditi
  • Die Paddellänge hängt nicht von der Körpergröße ab, sondern von der Schulterhöhe über Wasser (SH) (=> Abstand zwischen Wasserlinie und Oberkante Schulterhöhe).
  • Entscheidend für die Bestimmung der Paddellänge (PL) ist die Schaftlänge (SL) zu der die beiden Paddelblattlängen (PBL) zu addieren sind, um die geeignete Paddellänge ermitteln zu können: PL= SL+2xPBL.
  • Die Schaftlänge (SL) entspricht dabei der doppelten Schulterhöhe (SH): SL = 2xSH.
Die Paddellänge wird folglich nicht mehr aus der Körperlänge abgeleitet, sondern aus der Schulterhöhe (über Wasser) (SH) und der Länge der beiden Paddelblätter (PBL). In der Praxis sieht das dann so aus, dass wir unsere Schulterhöhe (SH) bestimmen, daraus die Schaftlänge SL (= 2xSH) ableiten und mit Kenntnis der Paddelblattlänge (PBL) des von uns in die engere Wahl gezogenen Doppelpaddels die für uns geeignete Paddellänge (PL) ermitteln.
------------------------------------------------------------------------------
Paddellängenempfehlung in Abhängigkeit von Schulterhöhe (SH) und der Paddelblattlänge (PBL):

=> Paddellänge (PL) = SL + 2xPBL = 2xSH +2xPBL = 2x(SH+PBL)

Rechenbeispiel (mit Paddelblattlänge z.B. von 47 cm oder 57 cm):
  • Schulterhöhe: 45 cm => Paddellänge: 184 cm bzw. 204 cm
  • Schulterhöhe: 50 cm => Paddellänge: 194 cm bzw. 214 cm
  • Schulterhöhe: 55 cm => Paddellänge: 204 cm bzw. 224 cm
  • Schulterhöhe: 60 cm => Paddellänge: 214 cm bzw. 234 cm
  • Schulterhöhe: 65 cm => Paddellänge: 224 cm bzw. 244 cm
mit:
SL = Schaftlänge (von Blattansatz zu Blattansatz)
SH = Schulterhöhe (von Wasserlinie bis Oberkante Schulter)
PBL = Paddelblattlänge (z.B. LETTMANN „Profile Tour“ mit PBL = 47 cm (geeignet für den steileren Paddelstil) oder als Alternative LETTMANN „Liberty“ mit PBL = 57 cm (geeignet für den flacheren Paddelstil).

-----------------------------------------------------------------------------------

Anmerkungen:

  • Die Schulterhöhe (über Wasser) (SH) ist abhängig von der Beladung eines Seekajaks und der Höhe der Sitzschale (inkl. Sitzkissen). D.h. gehen wir auf eine 14tägige Gepäcktour, bei der unser Boot 3 cm mehr Tiefgang hat, vermindert sich die Schulterhöhe von z.B. 55 cm auf 52 cm, woraus eine empfehlenswerte Paddellänge (je nach Paddelblattlänge) von 198 cm bzw. 218 cm folgt. Verwenden wir nur auf dieser Tour ein 2 cm dickes Sitzkissen, gewinnen wir wieder etwas an Schulterhöhe, sodass das Paddel nur 2 cm kürzer zu sein braucht als bei Tagestouren ohne Gepäck. Wer über ein längenverstellbares Paddel verfügt, hat damit keine Probleme; denn er kann seine Paddellänge auf die veränderte Schulterhöhe anpassen.
  • Die Paddellänge wird letztlich von der Schaftlänge (SL) bestimmt. Bei dieser Methode wird davon ausgegangen, dass SL = 2xSH, d.h. dass die doppelte Schulterhöhe gleich der Schaftlänge entspricht. Aber hängt nicht auch die Paddellänge von der Armlänge ab und zusätzlich davon, wie steil wir paddeln und wie stark wir dabei die Arme anwinkeln. Insofern kann es durchaus sein, dass die über die Schulterhöhe abgeleitete Paddellänge der nachträglichen individuellen Anpassung nach unten bzw. oben bedarf. Folglich müsste es eigentlich in der Faustformel statt 2xSH wie folgt lauten: kxSH mit k= 1,8 / 1,9 / 2,0 / 2,1 / 2,2.
  • Schließlich ist zu bedenken, dass es gar nicht so einfach ist, die exakte Schulterhöhe (über Wasserlinie) (SH) zu bestimmen.
Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #16  
Alt 10.04.2018, 17:05
Hobo Hobo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2018
Beiträge: 5
Standard Was spricht gegen das günstige ExtaSea Tour Vario?

Zitat:
Zitat von NRW-48 Beitrag anzeigen
Die Aspekte der (nicht Wildwasser,Erwachsenen-)Überlegungen wie :
- möglichst Länge variabel
- möglichst teilbar für Transport
- möglichst Gradeinstellung variabel
- möglichst viele verschiedene Nutzer/Boote (Ersatzpaddel für mich/Mitpaddler)
- möglichst preiswert
- möglichst max. 1,1Kg

führen für mich irgendwie zu 2 (Beispiel-)Paddel für €63,- inkl. Versand, für unbedarfte Anfänger die möglichst vieles richtig,bzw. viele Aspekte abdecken wollen :

- ExtaSea Tour Vario Fiberglas Doppelpaddel 4-tlg 220-230cm

Nach einem Jahr hat man dann so viel an Längen,Paddelhaltung,mechanischer Beanspruchung,etc. probiert, dass man wieder am Eingangsbeitrag dieses Themas beginnen kann.
Was spricht eigentlich gegen das o.g. ExtaSea Tour Vario Fiberglas Doppelpaddel 4-tlg 220-230cm. Das einzige Manko ist aus meiner Sicht, dass es 100-150 g schwerer ist als andere längenverstellbare Paddel, die dann meist aus Carbon sind. Aber der Preis von 63,- incl. Versand scheint mir ziemlich unschlagbar (Merger distance/m 238,-, 2-tlg., Werner Camano 2-tlg. 295,-).
Wo ist der Haken? Was bekomme ich, wenn ich 180,- oder 230,- mehr bezahle?
Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 19.04.2018, 10:06
Hobo Hobo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2018
Beiträge: 5
Standard Keine Antwort?

ich bin ja neu in diesem Forum, deshalb weiß ich nicht, ob hier relativ wenig los ist oder auch niemand der erfahreneren Paddler eine Antwort auf meine ernstgemeinge Frage weiß
Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 19.04.2018, 10:37
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 377
Standard

Sehr schwierig zu sagen. Im Allgemeinen, kann man aus der Paddelauswahl eine Wissenschaft machen. Die große Frage ist allerdings, bringt das wirklich so viel? Sicherlich ist die Paddellänge um 2cm zu variieren nur etwas für Rennfahrer.

Zu deinem Fall. Das Paddel kennt wahrscheinlich niemand, was nicht wirklich viel zu bedeuten hat. Der Markt ist halt groß und einige kleinere Hersteller drängen auf den Markt. Was ist aber dann vorrangig Wichtig? Du musst dich mit dem Paddel wohlfühlen. Du hältst das Ding Stundenlang in der Hand, und wenn du dich über einen zu geringen Umfang, den falschen Hebel, fehlende Ovalisierung schlabbrige Blätter usw. ärgerst, macht das Paddeln einfach keinen Spaß. Dazu kommt die langlebigkeit, das Händeln beim Zerlegen und die Empfindlichkeit.

Ich fahre übrigens noch sehr gerne das gute Schlegel Totschläger das nicht von ungefähr den Ruf des Unkaputtbaren hat.
__________________
Das Seepferdchen ist kein Schwimmabzeichen
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  #19  
Alt 24.04.2018, 14:34
Hobo Hobo ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2018
Beiträge: 5
Standard

Zitat:
Zitat von d-harry Beitrag anzeigen
und wenn du dich über einen zu geringen Umfang, den falschen Hebel, fehlende Ovalisierung schlabbrige Blätter usw. ärgerst, macht das Paddeln einfach keinen Spaß. Dazu kommt die langlebigkeit, das Händeln beim Zerlegen und die Empfindlichkeit.
Ok, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, ist man hinterher schlauer und dafür muss man einfach viele Paddel durchprobieren - was der Paddelindustrie zugute kommt - frei nach dem Motte: aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!
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  #20  
Alt 24.04.2018, 18:09
Kla-bau-ter-mann Kla-bau-ter-mann ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 02.09.2009
Beiträge: 12
Standard

Hallo Hobo!

Zitat:
Zitat von Hobo Beitrag anzeigen
Ok, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, ist man hinterher schlauer und dafür muss man einfach viele Paddel durchprobieren
So sehe ich das auch - du solltest testen ... testen ... testen ...

Zitat:
Zitat von Hobo Beitrag anzeigen
... was der Paddelindustrie zugute kommt ...
Nicht unbedingt - es gibt kompetente und seriöse Händler, bei denen man die Paddel, die in die nähere Wahl kommen, auch ausgiebig testen kann.
Ansonsten einfach mal im Verein oder bei Mitpaddlern ein paar unterschiedliche Paddel testen.

Vergiss die ganzen pseudowissenschaftlichen Betrachtungen und Empfehlungen der Hersteller und selbsternannten Experten!
Irgendwann wirst du ein Paddel finden, bei dem du ein gutes Gefühl hast. Denn nur darauf kommt es an.

Dann kannst du immer noch abwägen, ob es dir das wert ist (Gute Paddel können schon ganz schön preisintensiv sein!) oder ob du hier oder da Abstriche machen möchtest (oder musst).
Und auch wenn es nicht gleich das Optimum ist - man kann ja schließlich nicht alle Paddel unter allen Umständen testen - du und dein Paddel - ihr werdet euch bestimmt ganz schnell miteinander anfreunden.

Bei geteilten Paddeln solltest du dir auf jeden Fall die Teilung genau ansehen - diese kann schnell zur Schwachstelle werden. Dort reichen schon wenige Zehntel Millimeter Spiel und das Paddel fängt an zu flattern. Ich habe beispielsweise schlechte Erfahrungen mit der Werner-Teilung gemacht. Mein Ikelos hat mittlerweile gut einen Millimeter Spiel. Geht nur noch für "Wald- und Wiesen-Touren", gute Erfahrungen habe ich bei der Lettmann-Teilung und mit Einschränkungen mit der Teilung beim EPIC.

Und noch eins, wenn du das Paddeln ein wenig intensiver betreibst, werden über die Jahre sowieso das eine oder andere Paddel (und Boot) hinzukommen und du wirst dich rückblickend wundern, womit du dich anfangs so über das Wasser bewegt hast.



Viel Glück bei der Paddelwahl!

Der Kla-bau-ter-mann
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