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Zurück   DKV-Kanu-Forum > Internet Kanu-Community > Ausrüstung - Tipps und Tricks

Ausrüstung - Tipps und Tricks Hier wird über Paddel-Hardware und alles diskutiert, was man zum Paddeln braucht.

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  #11  
Alt 25.10.2018, 21:39
kanu47 kanu47 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.07.2009
Beiträge: 702
Standard

Zitat:
Zitat von kanu47 Beitrag anzeigen
Danke für große Auswahl an Bildern !!!

...hätte nicht gedacht das es so

viele Möglichkeiten gibt ....

Danke
'''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' '''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' '''''''''

Das ist ja auch eine Möglichkeit der man behinderten so helfen kann....

das Hobby

auf dem Wasser und riesige Spaß zu haben

.

Geändert von kanu47 (26.10.2018 um 12:35 Uhr)
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  #12  
Alt 26.10.2018, 17:17
IngoZ IngoZ ist gerade online
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.10.2017
Beiträge: 19
Standard

Zitat:
Zitat von Wolfgang Beitrag anzeigen
Finde es immer toll, wenn sich die "EXPERTEN" in ihren Tips ergehen. Macht doch nicht immer in Besserwisserei und schlauen Ratschlägen.
Seid doch mal Kundenorientiert:
Kundenorientiert ist jemand mit Sicherheit nicht, der sich nicht mal erkundigt, welchen Bedarf der Kunde denn hat. Insofern: Sie sind hier der ausgesprochene "EXPERTE".

Für was für ein Boot sucht denn der Kunde eine Lösung? Und wo besteht denn tatsächlich der Bedarf des Kunden?

Aber schlafen Sie ruhig weiter.
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  #13  
Alt 05.11.2018, 10:38
Ingo Ulrich Ingo Ulrich ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.11.2015
Beiträge: 12
Standard

Hallo Wolfgang ! Danke für Deine Antwort.Das war der erste einzige vernümftige Beitrag zu meiner Frage. An Dich auch meine Antwort. Es ist ein zweisitzer Kanadier der außer gpaddelt zeitweise mit einem 12 Kg schweren Seitborder gefahren wird. Da die sitze im Boot bauart bedingt schwepunktmäßig hoch sind , neigt das Boot bei großen Paddlern ( 1,90 m ) sehr schnell zum kippen und kentern . Auch bei normalen Fluß und wanderfahrten. Deshalb die Frage nach Auslegern. Gruß
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  #14  
Alt 05.11.2018, 17:42
EinPaddler EinPaddler ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.10.2010
Beiträge: 187
Standard

Bei der Ausgangsfrage - in einem Forum zum Kanusport - ging es um Erfahrungen mit Kippauslegern.

Ausleger sind bei Kanadiern und Kajaks nicht üblich. Wer sein Boot beherrscht, keine physischen Einschränkungen hat und sich nicht etwa zum Angeln - das ist dann auch schon kein Kanusport mehr - hinstellen möchte, braucht so etwas nicht. Daher - im Sinne des Kanusports - der gut gemeinte Rat, einen Kurs zu besuchen, Grundlagen und Sicherheit im Boot zu lernen.

Kanadier sind nicht dafür gedacht, einen 12 kg schwere Seitborder als Antrieb zu montieren. Einen ungeeigneten Antrieb durch improvisierte Anbauten zu stabilisieren halte ich für fragwürdig. Und ein Forum zum Thema Kanusport ist für die Diskussion so eines Bauprojekts denkbar ungeeignet.

Erst vor kurzem gab es auf der Unterelbe einen Unfall mit einem Kanadier mit Außenborder, bei dem beide Bootsinsassen ums Leben kamen (siehe https://www.ndr.de/nachrichten/hambu...rmisst546.html und https://www.shz.de/lokales/gluecksta...d20627612.html).

Viele Grüße
EinPaddler
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  #15  
Alt 06.11.2018, 10:45
haubentaucher haubentaucher ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 612
Standard

Genau da beißt sich die Katze in den Schwanz, denn Seitenbordmotoren sind extra dafür konstruiert worden, um an einem Kanu oder Kajak montiert zu werden. Sie gehören zu den ältesten Kleinmotoren, die man bisher für Freizeitboote gebaut hat. Dass das Kanu selbst nicht dafür optimiert wurde, wird durch die Konstruktion des Motors ja ausgeglichen. Meine Finger sind auch nicht dazu optimiert Tastatur zu schreiben, aber die Tastatur ist entsprechend optimiert dass ich sie mit den Fingern benutzen kann.
Das gleiche bei Kanadiern: Obwohl er dafür konstruiert ist, ohne Ausleger gefahren zu werden, funktionieren Ausleger die für Kanadier konstruiert wurden trotzdem.

Die Ausgangsfrage war zwar ausgesprochen knapp formuliert, aber mehr nicht. Erfahrung mit 'Kippauslegern' habe ich nämlich keine. Erfahrung mit 'Kanu' haben wohl die meisten. Ob da ein Bindestrich, ein Komma oder ein 'und' fehlt, tut dann auch nichts mehr.

Ich selbst hatte mal sowas an einen Coleman-Kanadier gebaut, um mehr Stabilität für meine Zwecke zu kriegen, auch um darin besser übernachten zu können. Es funktionierte sehr gut, denn das Boot war danach quasi unkenterbar.
Der Auslegerrumpf selbst bestand (und besteht) aus einem 2 m langen 110er Fallrohr, das ich vorn etwas hochgebogen habe. Die Streben des Auslegers sind aus Holz und sind untereinander starr verbunden. Der Auslegerrumpf "fährt" damit etwa 2 m neben dem Hauptrumpf. Zum leichteren Übersteigen und um den Auseger ballasten zu können, gibt es ein etwa 1 m langes Brett, das in etwas Abstand parallel zum Rumpf mit den Auslegerstreben verbunden ist. Die ganze Konstruktion habe ich mit Spanngurten unten um den Rumpf herum befestigt.

Auf der ersten Probefahrt gab es Schwierigkeiten, weil der Ausleger samt seiner Auflage auf dem Kanadier nicht ausreichend fixiert war und der Auslegerrumpf bald in eine andere Richtung als der Hauptrumpf fuhr. Das führte zu Verlusten beim Vortrieb und zu einem unangenehmen Eigenlenkverhalten. Nachdem die Streben formschlüssig auf den Süllrand des Kanadiers und ebenso formschlössig auf das Fallrohr passten, funktionierte es prinzipiell. Prinzipiell, weil ich mit weiterem Optimieren des Auslegers bald auch höhere Ansprüche an den Hauptrumpf entwickelte.
Das alles ist lange her und es gibt z. Zt. nur noch das gebogene Fallrohr, das ich vielleicht irgendwann noch mal brauchen kann. Fotos müsste ich suchen und wahrscheinlich auch einscannen, weil das alles wie gesagt lange her ist.

Chris


ps.: Sport hat mit Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu tun. Wenn man das rigoros anwenden würde, müsste man aber etlichen Fragen im Kanuforum nachträglich die Genehmigung entziehen. Fände ich nicht gut.
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  #16  
Alt 06.11.2018, 14:26
Ingo Ulrich Ingo Ulrich ist offline
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Registriert seit: 21.11.2015
Beiträge: 12
Standard Kanu Kipp und Kenter Ausleger gesucht

Hallo Chris ! Danke für Deinen Bericht. Genau darum Geht es für mich.400 Km mit dem Kanu in einem Stück,evt. auch mal im Kanu übernachten. Ein und aussteigen an Ufern ohne Steg und den mitgeführten Motor einsetzen. wenn Du noch ein Foto findest würde ich mich sehr freuen.Gruß
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  #17  
Alt 06.11.2018, 15:05
haubentaucher haubentaucher ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 612
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Foto kommt, sozusagen in Arbeit und bitte ein wenig Geduld. Ein paar Sachen waren völlig überdimensioiert, andere gar nicht, dazu mehr mit den Fotos
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  #18  
Alt 07.11.2018, 11:48
Ingo Ulrich Ingo Ulrich ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.11.2015
Beiträge: 12
Standard Kippausleger Kanu

Danke im voraus . Dein Bericht war schon sachorientiert und spitze
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  #19  
Alt Gestern, 09:52
haubentaucher haubentaucher ist gerade online
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Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 612
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Hallo Ingo,

nun aber endlich.

Den Ausleger unserer Bitumina sieht man auf dem ersten Foto. Dimensionierung war üppig, teilweise mehr als üppig und war auch geeignet, um mit Außenborder zu fahren. Der Motor war aus Sicherheitsgründen fest mit dem Rumpf des Kanadiers verbunden. Die oben angesprochenen Teile für den Formschluss der Ausleger mit dem Süllrand sind hier, beim ersten Probeaufbau, nicht montiert.

Auf dem zweiten Foto alles zusammengebaut nach der ersten Probefahrt bei Schwachwind. Ganz wichtig, die beiden (roten) Sicherungsleinen, die vermeiden, dass bei plötzlicher Berührung mit Grund oder Treibgut der Ausleger gebremst wird, während der Hauptrumpf weiterfährt. Je spitzer der Winkel umso besser. Das "Segel" hat 5½ m². Der Ausleger besteht aus 250er Abflussrohr. Die stumpfen Endstücke bremsen gegenüber den später angesetzten Halbbögen nach oben nur unwesentlich mehr. Unter Motor sollte man nicht zu übermütig werden, weil das Abflussrohr bei höheren Geschwindigkeiten (>9km/h) ein unangenehmes Eigenleben entwickelt.

Auf dem dritten Foto sieht man einen verbesserten Ausleger und den ebenfalls verbesserten Haupt-Rumpf. Der Rumpf hat einen deutlichen Kielsprung, der aber nichts mit Wendigkeit zu tun hat sondern mit einem Heck das möglichst wenig saugt. Downwind und in sanfter Atlantikbrandung wird das Boot sehr schnell. Schnell genug um mit wenig Mühe eine grüne Welle zu kriegen und ihr, wenn sie dann mal höher wird, auch ohne einen einzigen Vortriebsschlag davongleiten zu können.
Ich habe das Boot als 1+1 konstruiert, solo also mit voller Wellentauglichkeit, mit Kind, Haustier, Gepäck immer noch gutmütig genug und nicht zu viel Last beim Paddeln. Mit einem zweiten erwachsenen Paddler zusammen (140 kg) aber trotzdem genügend tragfähig, und das Boot kann mit etwas Körpereinsatz sehr schnell werden. Dabei zieht es keinerlei erkennbare Welle. Solo gepaddelt verringert sich die Breite der Wasserlinie und man kann, ohne ansteigenden Druck am Hölzchen, bequem paddeln. Gewicht des Hauptrumpfs mit Schotten, zwei Sitzen und den Verstärkungen für das Segel knapp 18 kg. Ohne waren es mit 5 Schichten Lack 15,5.
Dieser erste Ausleger für den Rumpf ist mit 110 mm Durchmesser immer noch sehr üppig. Die Auslegerstreben sind hier genau genommen zu dünn. Damit wollte ich dem Umstand gerecht werden, dass Hauptrumpf und Ausleger bei Wellen unterschiedlich bewegt werden. Die sehr nachgiebigen Auslegerstreben sollen das flexibel abfangen und das taten sie auch. Außerdem wollte ich bei Probefahrten anhand der Bewegungen des Auslegers ein besseres Gefühl für die wirkenden Kräfte kriegen. Auch hier wieder eine Sicherungsleine, die verhindern soll, dass der Hauptrumpf irgendwann ohne den Ausleger weiterfährt. Die halbmondförmigen Aufnahmen am Rumpf erzeugen mit den Zurrungen den Formschluss. Wir (1 Erw., 1 Kind) sind mit dem Boot bei mäßiger Mittelmeerbrandung quer zu den sich brechenden Wellen gefahren. Dabei bin ich zweimal rausgefallen, aber das Boot ist nicht gekentert. Lediglich für de nGebrauch als Tauchbasis sind die Auslegerarme zu schwach gewesen, um sich beim Einsteigen aus tiefem Wasser voll darauf abstützen zu können.

Auf dem vierten Foto ein neuer, wieder verbesserter Ausleger mit etwas dickeren Auslegerstreben, die den Segeldruck besser auffangen. Der leichtere Ausleger macht das Aufrichten nach einer provozierten Kenterung einfacher, aber ohne sich weit über den Süllrand hinauszulehnen und mit einer Leine zur rucken lässt sich das Boot bei normalem Paddelwetter immer noch nicht umschmeißen. Das Segel ist inzwischen wieder auf 4,6 m² gewachsen. Die geringere Flexibilität der Streben wird mit einem geringeren Auftrieb des Auslegers ausgeglichen. Der Ausleger ist nur noch 75 mm breit und wiegt ohne Streben 1200 Gramm. Etwas Gepäck auf der Auslegerbrücke verhindert das "Steigen" des Auslegers weitgehend. Außerdem braucht man ja einen zweiten Griff, um das zusammengebaute Boot an Land alleine tragen zu können. Das Boot läuft nun endlich auch unter Segel so, wie es soll. Das Segeltragevermögen ist noch verbesserungsfähig, was bisher dem carbonfreien Leichtbau geschuldet ist.

Weil ich das Boot zum Optimieren der Heckform mehrmals auseinandergesägt und umgebaut habe, ist es etwas uneben geworden und es gibt einen Nachfolger, der fast fertig ist: Etwas schmäler und mit der erheblich größeren Segelfläche eines Sunfish-Segels. Ziel ist wieder ein Boot, das sich trotz sportlicher Segeleigenschaften solo und unbesegelt genauso leicht und flott paddeln lässt wie ein dänischer Tourenkajak - aber dabei die Sicherheit eines Pontons bietet.


Chris
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