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Kanuwandern Das Forum für Genusspaddler. Hier ist der Weg das Ziel.

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  #11  
Alt 02.07.2018, 11:11
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 612
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Zitat:
Zitat von IngoZ Beitrag anzeigen
Nur vor direkter Sonneneinstrahlung sollte man sie schon schützen.
Das ist das größte Risiko für PE-Boot überhaupt, wenn sie kopfüber Tag um Tag, Woche für Woche in der prallen Sonne liegen. Danach haben sie meistens wellige Böden, die mit nichts mehr zu heilen sind. Der Restwert des Bootes liegt dann bei 10 bis 20% eines intakten Bootes. Rotes PE neigt außerdem zum Ausbleichen. Frost Nässe, auch dauerhafte Nässe macht PE überhaupt nichts aus. Selbst, wenn es schon leicht bemoost ist, kriegt man es mit Bürstchen oder Kärcher wieder in Showroom-Optik.

------------------
Die Decks-Luken bei Prijon sind qualitativ auch sehr gut und über sehr viele Jahre vollkommen dicht bevor man ein Ersatzteil braucht. Kamera, Papiere, Funkschlüssel vom Auto und das alles würde ich in einen kleinen Packsack stecken, in eine runder Tupperdose oder in ein kleines Schraubfässchen.

------------------
Zum Paddel: Unabhängig von dem, was Du jetzt und künftig ausgeben willst, würde ich ein relativ einfaches aber robustes Paddel bevorzugen, das Du vielleicht auch später als Reservepaddel mitnehmen kannst.

So ein unkompliziertes, aber 100% haltbares Paddel wäre das Prijon 'Ardeche'. Wird als WW- und Wander-Paddel angepriesen, was man nicht weiter ergänzen muss. Ein Pluspunkt wäre die preiswerte Teilung, wenn Du es später als Reservepaddel benutzt, oder es mal auf dem Fahrrad mitsoll.

Beim 'Bora' hat Prijon eine Teilung, die mit derzeit 50€ Aufpreis zwar deutlich teurer ist, aber man kann Länge und Drehung (der Paddelblätter zueinander) stufenlos verstellen. Das kann gerade für Einsteiger, die ihre künftigen Vorlieben noch nicht so kennen, ein großer Pluspunkt sein. Der Glasschaft ist etwas weich, finde ich.

Ähnlich, mit etwas breiterem Blatt, das Kober 'Lago', das es mit einem ovalisierten Schaft gibt. Ovale Schäfte liegen besser in der Hand, runde tuns aber auch. Mit dem Aluschaft hat man einen besseren Druckpunkt. GFK ist im winter wärmer. Die 60° sind ein guter Kompromiss.

Probepaddeln wäre gut, weil Ardeche, Lago und Bora sich etwas unterschiedlich fahren.

Ebenfalls in dem Bereich die Marke EGALIS, die im Verleih 1000-fach bewährte Paddel anbietet und preislich eine volle Stufe unter Prijon liegt.

• Paddel die deutlich unter 750 Gramm wiegen tun das auf Kosten der Haltbarkeit, was man mit dem 4-fachen Preis bezahlt. Man kann auch seine Armbanduhr auslassen, die Fingernägel schneiden, ... und hat einen Teil wieder raus.

• Teilbar, wenn man es braucht, aber 3-fach oder 4-fach teilbare Westentaschenpaddel sind zu instabil. Teilungen von Egalis sind auch instabil, obwohl die ungeteilten Paddel sonst sehr haltbar sind.

• Länge sollte als grober Anhaltspunkt vom Boden bis mindestens Handmitte oder bis Mitte des Mittelfingers des nach oben ausgestreckten Arms reichen. Viel kürzer bringt nichts für das Boot, viel länger macht Schwierigkeiten beim Aushub und zerrt auch mehr an den Schultern.

• Farbe: Hell verbessert de Sichtbarkeit bei beginnender Dunkelheit. Rot dagegen ist eine dunkle Farbe, schwarz natürlich auch. Hat Udo Beier (DKV-Referent 'Küstenkanuwandern') was zu geschrieben, vor allem um die "Schwarzfahrer" zu bekehren.

VG
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  #12  
Alt 04.07.2018, 17:10
dodderer dodderer ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.06.2018
Ort: Bad Camberg
Beiträge: 24
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Hallo,
ich finde die Aussage, dass die PE Boote absolut enpfindlich sind gegen Sonneneinstrahlung immer interessant. Ich will es nicht abstreiten, da ich es nicht weiß, aber Prijon z.B. sagt:
http://www.prijon.com/medien/medienp...uring-2017.pdf
Lediglich für den Farberhalt wird Abdeckung empfohlen.
Und auch andere Hersteller sagen klar, dass die Sonneneinstrahlung nichts ausmacht.
Ich weiß, dass die ersten PE-Boote da empfindlich waren, aber das ist nun auch schon ein paar Tage her.
Da wäre ein statement von jemandem, der es definitiv weiß (Hersteller?) mal ne feine Sache.....................
Was das Boot angeht: Fahre mal das Enduro....................
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  #13  
Alt 04.07.2018, 19:50
IngoZ IngoZ ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 18.10.2017
Beiträge: 18
Standard

Sagen wir es mal so... es gibt halt viele ältere Boote, bei denen der Boden ziemlich wellig ist. Davon wurden einige sicherlich weich gefahren (sagen die Besitzer), andere lagen lange flach im Bootshaus, aber überraschend viele lagen mit Luke nach unten draußen im Garten rum. Und da waren auch schöne Boote dabei, die man jetzt noch auf eBay findet...
Perception hat im Handbuch übrigens stehen...:“LONG TERM STORAGE
In addition to emptying all water out, you should
clean the kayak by rinsing with freshwater especially
if the kayak has been used in salt water or becomes
muddy. Store out of direct sunlight and indoors, if
possible. UV exposure can shorten the lifespan of
any kayak and can degrade its finish. Kayaks can be
stored slung on their sides via web straps,..“

Und auch bei PH...: “ EXTERIOR - Frequent washing with clean fresh water will prolong the life of your kayak. Refrain from leaving your kayak lying in the sun. All P&H
kayaks are manufactured with strong ultra violet stabilizers but over a prolonged period of time exposure to the sun can fade the outer gelcoat
colouring on composite kayaks and shorten the life of polyethylene kayaks.“
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  #14  
Alt 06.07.2018, 18:35
petersausk petersausk ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.05.2008
Ort: Heidelberg
Beiträge: 22
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Zitat:
Zitat von Niclas Beitrag anzeigen
Ich bräuchte ein Kajak für kleine Flüsse, bei mir wären das Lippe,Bicholter Aa, Wesel Datteln Kanal und mit zunehmender erfahrung auch mal der Rhein.
Ich würde auch gerne mehrtagestouren machen und mich als anfänger auch sicher auf dem wasser fühlen.
Tendiere im moment zum Prijon Dayliner l oder Enduro 450 oder 380.
Ich bin vor kurzem mal den Dayliner gefahren, weil ich ein kürzeres Boot für Flüsse suchte (fahre sonst verschiedene 5-Meter Prijon Seekayaks). Sicher ein solides Boot, jedoch wird man darin 'etwas zum Anfänger verdonnert'. Es fühlt sich nicht wie ein 'fortgeschrittenes Boot' an, d.h. es liegt sehr flach + 'über-gutmütig' auf dem Wasser (und das ist ja auch OK für den Anfänger, aber später dann...?). Am Anfang ist er sehr sicher für Dich, aber er 'fordert' Dich nicht genug (für meinen Geschmack)...

Wenn Du aber erwartest, dass Du langfristig Kayak fährst + dazu lernst, und besser wirst mit der Zeit, dann kauf lieber einen Enduro. Der wird dann vielleicht auch nicht Dein letztes Boot im Leben sein (später dann was längeres), ist aber sicher eine solide Wahl + man kann es bestimmt später recht gut auch wieder verkaufen (Haltbarkeit), falls es wieder weg müsste. Über Prijon wird öfter mal etwas die Nase gerümpft bei den langjährigen Fahrern, sind aber - auf der Habenseite sehr solide Boote finde ich. Ich habe meine schon jahrelang ohne wirkliche Probleme, waren immer verlässlich und gut in der Verarbeitung.

Allerdings ist der Enduro 380 doch relativ schwer - für das kurze Ding - ich bin ihn mal gefahren. (natürlich ist das auch etwas der Preis der grossen Stabilität, mit Gepäck ist es dann egal auf dem Wasser, aber eben leer + beim Verladen... oder gar für die Partnerin...). Und er ist schon Richtung leichtes Wildwasser optimiert, was Du wahrscheinlich nicht brauchst/willst.

Eine andere Überlegung ist:
Wenn Du jetzt eher einen kurzen, sehr wendigen Kayak kaufst (3,80m), kannst Du Dir später komplementär dazu einen zweiten, langen, sehr spurttreuen kaufen für Seen/Langstrecke/Meer (ca 5m). Weil meistens will man beide Eigenschaften, je nach Ziel, und kauft sich dementsprechend verschieden optimierte Boote.

Also:
Es gibt im allgemeinen keine eierlegende Wollmilchsau, die für alle Gewässer super geeignet ist. Und: Du bist Anfänger, musst also erstmal doch ein Kompromiss-Boot kaufen, das stabil fahrbar ist. Wenn es kein Anfängerboot ist (Enduro, nicht Dayliner), wird es Dir (wenn es solide ist) lange gut dienen. Deshalb denke ich der Enduro 450 ist ein guter Kompromiss für Dich. Der wird NICHT optimal sein für wirklich sehr kleine Flüsse ! - auch weil man am Anfang das Kurvenfahren (Kanten) noch nicht gut beherrscht. Aber mit mehr Erfahrung wird das dann besser funktionieren. Auf einem Grossfluss wie dem Rhein würde ich (später dann) lieber mit einem 4,50m Boot fahren wollen, nicht mit dem super-drehfreudigen 380er. D.h. ein 450er wird Dir mittelfristig im Querschnitt besser dienlich sein (evtl mit Ruder dann zur Richtungsstabilisierung).

Andere Kayakhersteller machen sicher auch passable Boote in dieser Klasse, ich hab aber leider keinen guten Marktüberblick + bin bisher wenig non-Prijon gefahren. Also Vorsicht mit meiner 'Empfehlung'. :-)

Sicher auf dem Wasser fühlen ?
Empfehlung mach möglichst bald (am besten) ein Sicherheitstraining (oder zumindest Kayak-Grundkurs), das hilft sich wohler zu fühlen + man traut sich mehr + kommt weiter... Danach: viel fahren... :-)
Und vorab schonmal:
https://www.kayakpaddling.net/

Gruss, Peter

Geändert von petersausk (06.07.2018 um 20:04 Uhr)
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  #15  
Alt 09.07.2018, 06:18
Niclas Niclas ist offline
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Registriert seit: 27.06.2018
Beiträge: 6
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Danke für die Antwort Peter ich werde den enduro 450 mal testen und mich dann entscheiden .
Den dayliner L fand ich sehr gut vom Sitzen und vom platz auch die länge und das fahren waren super
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  #16  
Alt 15.07.2018, 21:06
Niclas Niclas ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 27.06.2018
Beiträge: 6
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Habe mich jetzt für den dayliner L entschieden und nach den ersten beiden fahrten sehr zufrieden vom fahrverhalten und komfort der Sitze würdet ihr mir die steueranlage empfehlen
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  #17  
Alt 28.08.2018, 13:34
petersausk petersausk ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 05.05.2008
Ort: Heidelberg
Beiträge: 22
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Steueranlage ist durchaus zu empfehlen würde ich sagen. Ist z.B. angenehm wenn man auf grossen Flüssen in der Strömung queren muss ('Fähre'). Es geht auch ohne, aber mit Ruder ist das dann schon einfacher/sicherer/weniger kraftraubend... Das gleiche gilt bei Wind auf Seen (auch Meer natürlich), dann kann man das Ruder so einstellen, dass es die Richtungsänderung durch Strömung/Wind kompensiert.

Nachteil des Ruders ist, dass man nicht gezwungen ist die Paddeltechnik/Kurventechnik zu perfektionieren (weil man ja - zunächst einfacher - mit dem Ruder lenken kann). Daher sollte man auch möglichst oft ohne Ruder fahren, selbst wenn man eines hat.

Gruss, Peter
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