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  #1  
Alt 15.01.2018, 13:11
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.379
Frage Wochenendtrip Spiekeroog?

Ahoi!

KANU-MAGAZIN stellt in Heft-Nr. 3/17, die „Top Ten Paddeltouren in Deutschland“ vor. Dazu zählt auch die Tour vom Fähr- und Fischereihafen Neuharlingersiel hinüber zum Zeltplatz der ostfriesischen Insel Spiekeroog (ca. 8 km), die von Christian Zicke auf S.16 unter dem Titel:

„Spiekeroog: der Seekajak-Klassiker“

vorgeschlagen wird. Der Kurzbeitrag umfasst eine halbe Seite (inkl. Foto) und wendet sich sicherlich nicht an erfahrene Küstenkanuwanderer; denn für diese ist Spiekeroog längst kein „Geheimtipp“ mehr. Aber kann man Leuten, die „das erste Mal im Wattenmeer in See stechen“, Spiekeroog als Tourenziel empfehlen?

C.Z. weist dabei auf Folgendes hin:
  1. „… auch weniger erfahrene Seekajakfahrer können bei gutem Wetter die Überfahrt wagen.“
  2. „… auf jeden Fall gut vorbereitet sein. Eine ordentliche Seekarte, Ortskenntnisse und die nötigen Seekajak-Skills müssen vorhanden sein.“
  3. „Außerdem ein richtiges Seekajak und die übliche Sicherheits-Ausrüstung.“
  4. „… eine sportliche Herausforderung, die bei gutem Wetter durch die abgeleisteten Kilometer bestimmt wird, bei Sturm und Schlechtwetter eher durch Wellen, Brandung und Wind.“
  5. „Wer mit dem Wetter nicht klar kommt, der rollert schnell zum Fähranleger und fährt gemütlich mit der Fähre zurück nach Neuharlingersiel.“
  6. „Schwierigkeitsgrad: je nach Bedingungen/Wetter von leicht bis tödlich.“
Reichen nun diese Aussagen aus, um „Spiekeroog-Interessenten“ auf die Gefährlichkeit einer solchen Tour hinüber zur Insel aufmerksam zu machen? Insbesondere mit dem 6. Hinweis „… Wetter von leicht bis tödlich“ müsste doch eigentlich alles gesagt sein, was man auf einer halben Seite zum Thema Sicherheit sagen kann.

Dennoch versuche ich mal mit wenigen Ergänzungen (fett gedruckt) auf ein paar „Safety Basics“ aufmerksam zu machen, also auf Gefahren hinzuweisen, ohne den vorgegebenen Umfang von einer halben Seite zu sprengen:

zu 1. „auch weniger erfahrene Seekajakfahrer können bei guter Wetterlage für 2-3 Tage (max. 3-4 Bft. Wind) die Überfahrt wagen.“ Es sollte jedoch deutlich außerhalb der gekennzeichneten Fahrwasser gepaddelt werden.

zu 2. „auf jeden Fall gut vorbereitet sein. Eine Seekarte (z.B. D89 vom BSH), aktuelle Gezeitendaten (bei www.BSH.de ), vorhergehende Beratung durch einen Kanuten mit Ortskenntnissen und die nötigen Seekajak-Skills (z.B. vertraut mit dem Seegang, den Lenz- & Wiedereinstiegstechniken und den „Vorfahrtsregeln“) müssen vorhanden sein.“

zu 3. “Außerdem ein richtiges Seekajak (z.B. doppelte Abschottung, wasserdichte Lukendeckel, Bughalteknauf, Rettungshalteleine, Kartenhalterung, Steuer o. Skeg) und die übliche Sicherheits-Ausrüstung (z.B. festsitzende Spritzdecke, Schwimmweste, Kompass, Lenzpumpe, Seenotsignalmittel, wasserdichte verpacktes Handy; Reservepaddel, Bootswagen, aber auch Kälteschutz spätestens bei unter 15° C Wassertemperatur).“

zu 4. „… eine sportliche Herausforderung, die bei gutem Wetter durch die abgeleisteten Kilometer bestimmt wird, bei Schlechtwetter eher durch Wellen, Wind und Strömung.“

zu 5. „Wer mit dem Wetter nicht klar kommt (so ab 5-6 Bft.), der rollert schnell zum Fähranleger und fährt gemütlich mit der Fähre zurück nach Neuharlingersiel.“

Zu 6. „Schwierigkeitsgrad: je nach Bedingungen/Wetter/Fährverkehr von leicht bis tödlich (so ab 6-7 Bft. für „weniger Erfahrene“).

Sollte mit diesen Korrekturen das Halb-Seiten-Format gesprengt werden, könnte entweder das Foto um 1/3 verkleinert bzw. die „Touristinfo“ gestrichen oder alternativ auf einen Link zur „Seetüchtigkeit“ verwiesen werden, z.B. www.kanu.de/nuke/downloads/Seetuechtigkeit.pdf

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier

Geändert von Udo Beier (16.01.2018 um 09:51 Uhr) Grund: Ergänzung: Bughalteknauf (Toggle)
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