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Zurück   DKV-Kanu-Forum > Kanu-Freizeitsport > Sicherheit

Sicherheit Unsicher, welche Sicherheitsvorkehrungen vorm Paddeln nötig sind? Frag erfahrene Paddler.

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  #1  
Alt 19.04.2011, 15:10
williwelpe williwelpe ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2010
Ort: LE
Beiträge: 28
Standard Kajak-Transport auf der Autobahn

Hallo,

mir steht meine erste Urlaubsreise per Pkw und 2er-Kajak bevor (300km).

Meine Frage ist nun, wie schnell Ihr so auf der Autobahn unterwegs seit. Auf der Landstraße würde ich sicherlich nur 80 km/h fahren. Aber auf der Autobahn?

Eine Vorschrift gibts dazu nicht, das weiß ich. Ich hätte nur gern mal Eure Erfahrungen gewusst!

VG

Willi
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  #2  
Alt 19.04.2011, 15:28
Flitzefroesch Flitzefroesch ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Wenzendorf bei Hamburg
Beiträge: 228
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Standard

Fahr einfach den Bedingungen angepasst, sprich zwischen 100 und 120, da behinderst du niemanden und bist mit Sicherheit noch im sicheren Rahmen. Ansonsten kann man es schlecht sagen, wie stabil ist der Dachträger wirklich, wie schwer ist das / die Boote etc.
Wackelt das Auto vom Wind, fahr langsamer.
Das Fahren ist generell nicht das Problem, eher - sollte es dazu kommen - der Aufprall, wo dann eben enorme Kräfte wirken, daher auch das oben genannte Verhältniss mit den schweren Booten.
(Was nicht heißen soll, dass leichte Boote keine Gefahr darstellen)
Aber ehrlich gesagt 80 finde ich völlig übertrieben. (Bei normalen Bedingungen) Das ist dann schon der Bereich, wo man sich fragen muss, ob man nicht andere gefährdet, weil man sie zum überholen "nötigt". Ein angepasster Abstand wäre ein guter Anfang.

Grüße
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  #3  
Alt 19.04.2011, 17:36
Werner Schmiedel Werner Schmiedel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Radolfzell
Beiträge: 484
Standard Geschwindigkeit

Hai Willi,

nicht die Geschwindigkeit ist das Problem, sondern wie sicher ist das Boot auf dem Dachträger befestigt. Halte nach spätestens 50 km an und überprüfe wie stramm die Gurte noch sitzen und denke auch an die Sicherung nach hinten (roter Lappen).

Du kannst auf Bundesstrassen, wenn das Boot richtig gesichert ist, locker die hundert fahren (Achtung auf Brücken, wegen Seitenwind) und auf Autobahnen auch 120 km/h oder ein bisschen mehr, auch hier ist das Problem ein evtl. Seitenwind.

Und denke daran, nach vorne kein Überstand über die Stossstange.

der Werner
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  #4  
Alt 20.04.2011, 09:51
Regenmacher Regenmacher ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2007
Ort: Sonsbeck
Beiträge: 55
Rotes Gesicht Schon mal bei Vollgas abgeladen?

Zitat:
Ich hätte nur gern mal Eure Erfahrungen gewusst!
Ich habe zwei Dinge selbst erlebt, die mich vorsichtig werden ließen:

Nummer 1:
Auf einer Landstraße bei Tempo 100 unfreiwillig abgeladen.
Die Boote (3 Kajaks) waren vorne und hinten jeweils mit einem Gurt am Träger festgebunden. Durch den Winddruck von Vorne ist der vordere Gurt gerissen, die Boote sind vorne hochgedrückt worden und dann hat sich auch der hintere Gurt mit einem Knall verabschiedet. Das linke Boot ist über die Gegenfahrbahn in den Graben geflogen, das mittlere war senkrecht im Rückspiegel zu sehen uns ist dann über den Asphalt geschlittert, das rechte Boot ist rechts im Graben gelandet.

Zum Glück wurde niemand verletzt und auch der Schaden an Auto und den Booten hielt sich in Grenzen. (Kratzer)

Nummer 2:
Notbremsung vor einer Kreuzung, weil der Fußgänger, der die Fahrbahn überquerte, sonst platt gewesen wäre. In geschlossener Ortschaft bei Tempo 50.

Vier Kajaks auf dem Dach. Vorne und hinten am Träger befestigt, außerdem Sicherheitsleine zur vorderen und hinteren Abschleppöse. Scheinbar also nichts fasch gemacht. Ladung blieb auf dem Dach. Aber drei von vier Füßen des Trägers waren abgeschert. Die Fußunterteile waren an der Dachreling noch fest, die aus Alu-Druckguß gefertigten senkrechten Teile der Füße haben versagt.
Kein "Billigträger" sondern ein Modell eines sehr weit verbreiteten Herstellers.

Auch hier nur geringer Sachschaden und zum Glück keiner verletzt.

Seither fahre ich mit noch dickeren Gurten, einem sehr teuren Träger und nicht schneller als 100 km/h mit Dachlast.

Gebranntes Kind scheut das Feuer.
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  #5  
Alt 20.04.2011, 10:16
walfreund walfreund ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 20.06.2007
Ort: Essen
Beiträge: 90
Standard

... zum Thema Gurte möchte ich noch hinzufügen, dass die Standard-Spanngurte - wie sie so oft benutzt werden - meistens Schnallen aus Guss-Aluminium haben und diese relativ leicht kaputtgehen können. Einfaches auf den Boden werfen kann schon zu Haarrissen führen, mit entsprechenden Folgen für den Materialtransport. Daher immer pfleglich behandeln, regelmässig prüfen oder nach anderen Lösungen Ausschau halten (Nite Ize, FCS Spanngurte, Knoten aus dem Bergsport).

Gruß,
Christian
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  #6  
Alt 20.04.2011, 10:25
Flitzefroesch Flitzefroesch ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Wenzendorf bei Hamburg
Beiträge: 228
Flitzefroesch eine Nachricht über ICQ schicken Flitzefroesch eine Nachricht über MSN schicken
Standard

Kurz zur Dachlast, die Boote sind ja nun unterschiedlich schwer, was natürlich auch auf die Dachträger Einfluss hat. Ein fetter aus Glasgebauter Dickschiffkahn wiegt natürlich deutlich mehr, als ein 11kg Renn oder Tourenboot aus Carbon. Sollte man auch nie außer acht lassen.
Was zu den Guten noch hinzuzufügen ist, es gibt billige Gurte, die sich enorm weiten, also länger werden, wenn sie nass werden. An den Gurten also nicht sparen, sondern wirklich welche vom Fachhandel holen. Und natürlich vorne und hinten abspannen, sorry, hatte ich vorausgesetzt.

Grüße
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  #7  
Alt 20.04.2011, 18:58
albi albi ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2011
Ort: Winsen/Luhe
Beiträge: 31
albi eine Nachricht über MSN schicken
Standard

also als Bootfahrer und LKW Fahrer würde ich auf keinen Fall schneller wie 120 fahren und Gurte mit einer Ratsche benutzen und natürliche die Bootshörner wie man sie so schön nehnt. je schneller du fährts um so größer der Benzin verbrauch und schneller bist du damit auch nicht ganz zu schweigen die Seitenwinde die du hast.
am besten 100-110 da kommst du sicher an dein Ziel.
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  #8  
Alt 26.04.2011, 09:03
jan.ro jan.ro ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2009
Ort: Rochsburg/Mulde
Beiträge: 52
Standard

Naja, die Dachlast, die angegeben ist hat noch einiges an Reserve. Ich hab mir schon mal über 300 kg aufs Dach gelden und das ging prima!
Wind macht sich da wohl eher negativ bemerkbar.
Und der Dachgepäckträger selbst... Ich würde nie mein Boot auf den Gepäckträger laden, den ( in meinem Fall ) Renault anbietet. Hab mir selbst einen gebaut, da weiß ich das er hält.
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  #9  
Alt 12.07.2011, 07:49
Rene11 Rene11 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.07.2009
Beiträge: 6
Standard Scherzkeks

Zitat:
Zitat von jan.ro Beitrag anzeigen
Naja, die Dachlast, die angegeben ist hat noch einiges an Reserve. Ich hab mir schon mal über 300 kg aufs Dach gelden und das ging prima!
Wind macht sich da wohl eher negativ bemerkbar.
300 kg Dachlast

Du bist vielleicht ein Scherzkeks.

die maximale zulässige Dachlast bei den ganz großen deutschen Limousinen und Kombis liegt bei ca. 75 bis ca. 100 kg

Beispiele mit Link:

Mercedes E-Klasse Kombi maximal zulässige Dachlast 100 kg

Audi A8 L 4.2 quattro maximal zulässige Dachlast: 100 bzw. 95 kg

Wenn du statt 100 kg
300 kg auf Dach packst,
kannst du nicht mehr von Reserve sprechen,
sondern nur noch von hellem Wahnsinn.



Gruß
Rene

Geändert von Rene11 (12.07.2011 um 07:52 Uhr) Grund: bessere Darstellung
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  #10  
Alt 12.07.2011, 08:25
Lutz Lutz ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Wolfenbüttel
Beiträge: 115
Standard

Dein Dach würde auch locker das Fahrzeuggewicht aushalten, da sind 300 kg kein Wahnsinn.
Es kommt immer darauf an, was man mit seinem beladenen Auto dann so treibt.
Die Fahrzeughersteller würden Dir auch am liebsten das Fahren mit ihren Autos verbieten und gleichzeitig vorschreiben, die Dinger jedes halbe Jahr in die Werkstatt zu bringen und alle 3 Jahre gegen ein Neufahrzeug auszutauschen.
Viele Grüße
Lutz
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