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Ausbildung & Training Wie der Name schon sagt...

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  #1  
Alt 15.10.2014, 15:31
langohr langohr ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2011
Beiträge: 49
Standard Epp

Was hat der EPP eigentlich nun tatsächlich gebracht?
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  #2  
Alt 15.10.2014, 21:53
Eckehard Eckehard ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 95
Standard

Moin,

gemessen an den Nachbarländern, die den EPP eingeführt haben, sind wir momentan noch im Rückstand.
Aber warum auch nicht, der EPP ist völlig freiwillig und wird es auch bleiben.
Die Entscheidung, ob man das Sportabzeichen abzulegen, ist ja auch eine rein persönliche Angelegenheit. Keiner muss, jeder darf.

Manche Vereine klemmen sich dahinter und finden den EPP toll. Sie werden zu strukturierterer Ausbildung verleitet. Der EPP wird dort angenommen.

Andere Paddelgruppen finden den EPP überflüssig und bilden nach eigenem Gusto aus, wieso denn auch nicht. Kompetenz zeigt sich bekanntlich nicht gezwungenermassen nur auf dem Papier, sondern eher auf dem Wasser.

Und einige Vereine wettern gegen den EPP, weil in ihnen eh noch nie jemand einen lizenzierten Trainer tolerieren konnte. Da wird lustig drauflos gestippt, weil da schon immer alles gut war und alle echte Könner quasi allein schon durch pure Mitgliedschaft sind. Alles Helden, selbsternannt natürlich.

Ganz zufriedene EPP-Inhaber wissen auch manchmal gar nicht, wozu sie den Schein abgelegt haben.
Dann kommen sie im Urlaub an eine amerikanische Mietstation für Kayas und werden nach ihrer Qualifikation gefragt. Sie zücken den EPP und siehe da, er wird anerkannt und sie beginnen zügig vor Schlangen anderer Touristen, die erst eine praktische Prüfung ablegen müssen, oder gar einen Kurs buchen und bestehen müssen, ihre Tour.

Es gibt auch kommerzielle Events, speziell im europäischen Ausland, wo man ohne EPP schlicht klanglos ausgeschlossen wird. Das hat versicherungstechnische und haftungstechnische Gründe.

Wer die Kärtchen des EPP liest, erfährt, was er am Prüfungstage vorweisen konnte - aber auch nicht weniger. Man sollte das nicht überbewerten.
Manch ein Crack hat nie über den EPP nachgedacht und muss nicht, kann aber weitaus kompetenter sein als ein hochdekorierter Paddler mit allen Scheinen der ACA, der BCU, des EPP und der SaU.
Solche Spezialisten muss man erstmal erlebt haben, es gibt sie.

Der EPP ist im Urlaub und im Ausland öfter mal verdammt praktisch.
Natürlich sind auch heimatliche Fahrtenleiter, die eine DKV-Fahrt ausgeschrieben haben, autorisiert, eigenständig die Rahmenbedingungen festzulegen. Da kann sehr wohl auch das Kriterium sein, das eine bestimmte EPP-Stufe nachgewiesen werden muss.
Ein EPP-Schein kostet für DKV-Mitglieder, die den Kurs abgelegt und die Prüfung bestanden haben, 3 €. Ich habe noch niemanden getroffen, der nicht zugeben musste, dass der EPP sogar Spass gemacht hat.
Nebenkosten des Veranstalters differieren und sind nicht inbegriffen, das ist beim Sportabzeichen auch so, kein Veranstalter und Ausbilder bringt da sein eigenes Geld mit oder verdient sich da eine goldene Nase. Im Hinblick auf den Gewinn an Sicherheit durch die Ausbildung und Prüfung sind EPP-Ausbildungskosten gut angelegtes Geld. Vereine sind da unschlagbar günstig, Kanuschulen z.T. am gründlichsten.

Auch qualifizierte kommerzielle Veranstalter bieten den EPP an, dort kostet das Stück Papier lediglich 2€ mehr. Meistens kann man bei ihnen sicher sein, dass sie gute Ausbildung bieten, sonst hätte der Markt die Situation längst bereinigt und der DKV die Prüfberechtigung eingezogen.

Dies sind mein persönlichen Eindrücke aus dem Blick aus der nördlichsten Ecke des DKV.
Was sollte denn der EPP deiner Meinung nach bringen?
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  #3  
Alt 16.10.2014, 22:01
Schlumi Schlumi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.02.2008
Beiträge: 371
Standard Epp

Hallo!
Erst eine Richtigstellung"Grüße aus dem nördlichsten...." Sei gegrüsst Du Südländer, alles was für uns südlich der Eider und des Kielkanals lebt, bezeichnen wir als Bayern.
Jetzt aber einmal im Ernst: ich glaube der EPP macht Sinn (auch, wenn ich mir das mit 75 Jahren nicht mehr "antuen" will). In unserem Verein haben fast alle jüngeren, aktiven Paddler einen Epp erworben....und unser Vorstand unterstützt das, so wie auch die Trainerausbildung beim LKV!!! Alles "im grünen Bereich"? Leider NEIN! Der EPP sagt nichts über die Kondition der Scheineinhaber aus. - und so haben an meiner letzten Verbandsfahrt EPP-inhaber teilgenommen, die keine Kondition für 25km Fließgewässer hatten. Dafür "küssten" sie aber jeden Strauch am Ufer. - Das mit der mangelnden Kleinflusserfahrung ist nicht so schlimm, die mangelnde Kondition schon...und zwar ist die Sicherheitsrelevant. Für unsere Vereinsfahrten im Wattenmeer "Föhrarie" (Dagebüll-Wyk-Dagebüll) verlangen wir als Zulassung "Ochseninseln rund". - knapp 20km Standwasser an einem Tag. - Die Tour fand nicht statt, da keiner diese Voraussetzung erfüllte. - EPP und Kondition....ich weiss nicht wie man das "zusammenführen" kann. Hier ist eine Sicherheitslücke, die nicht durch den EPP zu schliessen ist.
Gruß
Schlumi
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  #4  
Alt 17.10.2014, 07:39
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 378
Standard

Hallo,

ich halte es für sehr Unwahrscheinlich, das der EPP beim Thema Kondition helfen kann. Ich selbst bin schon 20km Standwasser gefahren, würde es zur Zeit aufgrund einer Schulter OP nicht können. Soll mir nun der EPP wieder aberkannt werden.
Allerdings kann ich mit dem EPP "Wissen" und "Fertigkeiten" nachweisen. Nur darum geht es dabei.
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  #5  
Alt 17.10.2014, 08:36
Schlumi Schlumi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.02.2008
Beiträge: 371
Standard Epp

Moin,moin Harry!
Das sehe ich genau wie Du. Ich wollte nur darauf hinweisen, EPP heisst nicht, dass man an jeder Fahrt in dem Schwierigkeitsgrad teilnehmen kann. Der EPP bestätigt nur, dass der Besitzer Kenntnisse und Fähigkeiten in der jeweiligen Stufe mitbringt. - Als Veranstalter sollte man zusätzlich die Kondition der Teilnehmer überprüfen. Udo und Eckhard haben bei Offshoretouren auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht und sie weisen auch auf Voraussetzungen (für Fitte) hin.
Das nur zur Ergänzung - Es ist aber kein Argument gegen den EPP.
Gruß
Schlumi
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  #6  
Alt 19.10.2014, 10:59
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 603
Standard n < 25% oder "Herr, lass Hirn regnen"

Salut zusammen,

wenn man leihen möchte oder versicherungstechnische Fragen eine Rolle spielen, scheint das ja sehr zweckmäßig zu sein. Allerdings fahre ich viel lieber mit einem meiner Boote und hätte keine Verwendung.

Als Kind habe ich Segeln, Rudern und Motorbootfahren gelernt. Als Jugendlicher habe ich dann die nötigen Scheine gemacht, um richtige Boote selber fahren zu dürfen.
Beim EPP würde ich dann wieder "lernen", wie ich einen Kurs anlege, wie ich Tidenkalender und Stromatlas nutze, hätte bewiesen, dass ich unter Bedingungen, unter denen man normalerweise nicht kentert, rollen kann, und hätte ein Papier, das mir eine bestimmte, nicht übermäßig große sportliche Kondition zum Ausstellungsdatum bescheinigt. Einfach Toll. Ich kannte mal einen Inhaber des deutschen Sportabzeichens, der es wegen Leibesfülle kaum die Treppe zu seinem Schreibtisch hochgeschafft hat.

Die Verlängerung der Frist für den höheren Einstieg langjähriger Paddler spricht ja schon eine eigene Sprache. Wenn sie die verpassen, müssen sie erstmal einen Kurs belegen, in dem sie lernen, wie man das Paddel hält und wie man einsteigt. Wenn man mal einen Brocken gerammt hat und den Rest der Sohlgleite rückwärts runtergefahren ist, hat man für derlei kostenpflichtige Information wenig übrig.
Vielleicht könnte man langjährige Sportbootschein-Inhaber von den der Küstennavigation für Paddler befreien, auch von Wetterkunde und anderem, mit dem sie regelmäßig zu tun haben.
Dann bliebe ein Wochenendkurs mit Abschlussprüfung übrig, an dem kein leeres Stroh mehr gedroschen wird. Man hätte einen realistischen Wirkungsgrad. Das stört mich jetzt am meisten.

Grüße aus dem Süden
Chris
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  #7  
Alt 19.10.2014, 15:07
Eckehard Eckehard ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2007
Beiträge: 95
Standard

Moin Haubentaucher,
der Amtliche Sportbootführerschein ist ja nun leider eine Qualifikation, die sehr häufig nichts nachweist. In den meisten Ländern gibt es ihn gar nicht, da hat man kaum Sportbootunfälle. Man setzt dort auf gesunden Menschenverstand und praktische Seemannschaft. War bei uns früher auch so.
Nun klagen gerade unsere Nachbarn über die amtlich geprüften Deutschen Hobbykapitäne, die überdurchschnittlich oft in Unfallereignisse auf dem Wasser verwickelt sind. Die Niederländer können da ein Liedchen singen. Aber selbst die deutsche Statistik beweist, dass seit Einführung dieses Scheines Unfälle zunahmen. Man lernt praktisch fast nichts, die Prüfer bemängeln das zwar, verdienen sich aber weiterhin ein fettes Zubrot.
Wie du andeutest, zählt doch wohl am meisten der Gebrauch des Hirns.
Ich lebe an der Küste und bin sehr häufig auf dem Wasser, nebenbei auch gutachterlich tätig, wenn ein Gericht mich beauftragt. Es ist Tatsache, dass kaum ein Sportbootführerscheininhaber in der Praxis wirklich klassisch navigieren kann. Man benötigt eine Punktzahl in der multiple-choice Prüfung , die kann man auch noch bestehen, wenn man gerade in den Navigationsaufgaben scheitert.

Wieso sollte ein lizenzierter DKV-Kanulehrer einen amtlichen Sportbootführerschein als Nachweis von Navigationskenntnissen werten. Nebenbei geben das die Bestimmungen auch gar nicht her.
Wenn du in einem kleinen Kursus landest, wirst du sehen, dass die EPP-Prüfung durchaus keine Ewigkeiten dauert und dort kein leeres Stroh gedroschen wird.
Ich vergeude keine Zeit mit EPP-Unterrichten, ich unterrichte schon hauptberuflich und kein Paddler würde EPP-Training bezahlen wollen.
Die Zahl der EPP-Interessenten ist sehr überschaubar, und wer sich meldet, kann es meistens. Die Masse der EPP Nörgler stellt man vor Einstieg in die Prüfung schnell ruhig. Sie können nicht mal die nötigen Unterlagen für Tourenplanungen beschreiben, hatten noch nie eine Seekarte und der Gebrauch eines Navigationsbesteck erzeugt Bluthochdruck.
Im übrigen ist es für den gewieften Kapitän durchaus schwer, sich im Seekajak auf See in seinem Heimatrevier zurechtzufinden, wenn die Sicht eingeschränkt ist und hoher Wellengang herrscht. Wir müssen so einiges drauf haben im Kajak, was auf einer Kommandobrücke gar nicht nötig ist.
Sei man sicher, wenn du wirklich fit bist, wird kein Prüfer bei dir Eulen nach Athen tragen. Das Problem ist schon so wie es Schleim beschreibt. Nicht wenige Paddler mit EPP kommen bei schlechten Bedingungen und größeren Strecken nicht mehr klar und sprengen alle Zeitfenster im Wattenmeer.
Ich wette aber, sie haben auch keinen EPP 4 Küste, der erst umfasst Tidengewässer.
Udo Beiers Berichte von EPP-Lehrgängen zeigen sehr wohl, dass die Anforderungen das Erbringen durchaus praxisgerechter Leistungen erfordern.
Deiner Meinung nach schlechtem Unterricht musst du auch nicht folgen, du kannst dich direkt zur Prüfung melden.
Und wie gesagt, der Schein ist freiwillig.
Tschüss
Eckehard
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  #8  
Alt 19.10.2014, 21:32
Schlumi Schlumi ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.02.2008
Beiträge: 371
Standard Epp

Hallo Haubentaucher!
Glaubst Du es? Du bist nicht der Mittelpunkt, nicht das Ziel der EPP-initiative! Wir alten Hasen sind wie die Lehrer - ausser Eckehard - wir wissen alles besser - aber nichts richtig! Der EPP ist eine sehr gute Möglichkeit der nächsten Paddelgeneration eine solide Grundausbildung zu vermitteln. Mit Deinem Beitrag, der vielleicht für Dich zutrifft, lehnst Du etwas ab, was sinnvoll ist und für die nächste Paddlergenenration ein sinnvolles Instrument der Ausbildung...und ihrer "Paddleridentität" sein kann. - Richtig; wir kamen ohne Scheine aus....sind die Scheine deshalb für die nächste Generation überflüssig? Die Welt - und der Kanusport sind einem ständigen Wandel - zum Glück unterworfen. Lass doch die jungen Leute entscheiden, ob der EPP für sie sinnvoll und nötig ist. Deine Einwendungen erinnern mich an Cäsars Spruch über die Jugend. Über den Sinn des EPP sollten nicht wir urteilen, sondern das Urteil denen überlassen, die die Zukunft unseres Sportes bestimmen. Wir sind da die "lame ducks"!
Gruß
Schlumi
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  #9  
Alt 20.10.2014, 23:13
haubentaucher haubentaucher ist offline
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Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 603
Standard

Salut zusammen,

es sollte zwar prägnant sein, aber ich habe es wohl etwas zu spitz formuliert. Die Staffelung, die bald ja für alle verpflichtend ist, erinnert mich fatal an die DSV-Scheine. Ich wollte mal einen C-Schein machen, weil ich mir dachte, das wäre was für mich. Den A und den Amtlichen hatte ich damals schon eine ganze Weile. A-Bär vorher, hieß es dann vom DSV, müsste ich erst noch den BR und den BK machen und dann 1ooo Meilen auf Brücke eines Dampfers mitgefahren sein, um zugelassen zu werden. An dem Tag wurde mir klar, dass es nichts für mich ist, mir Papiere ausstellen zu lassen. Radargeräte konnte ich reparieren, hatte deswegen aber noch kein Geld, selbst eins zu kaufen. Statt dessen gabs "Astronavigation" von Bobby Schenk. Ganz interessant nebenbeibemerkt.

Den Basis würde man mit erlassen, aber dafür vorher Paddel-1 und Paddel-2, weil ich auch so die Richtlinien nicht erfülle.
Beim EPP 3 würde ich sowohl für Wild- als auch Salzwasser ganz sicherlich ein paar richtig gute Sachen lernen, die ich bisher immer anders gemacht habe, vielleicht gar nicht richtig kann und es nie zum tragen kam, weil ich meistens vorsichtig bin.
  • Eine weitere Strecke über die See würde ich am liebsten in einem Surfski oder noch besser in einem OC fahren. Ich bin sehr skeptisch, dass jemand, der EPP-Rollen beherrscht, unter Bedingungen, unter denen er wirklich kentert, per Rolle wieder hochkommt. Andererseits ja auch leicht vermeidbar.
  • Auf ausgesprochene Flachwasserboote sind die Paddel-Pässe ohnehin nicht ausgelegt. Seilfähre rückwärts zum Ufer oder Kurven im aufgekanteten Tourenboot (?!)
  • Für Kleinflüsse halte ich Sit on Tops inzwischen für ganz gut, weil man an Baumhindernissen kein Boot am Popo hängen hat. Baumhindernisse sind bei uns nach schlecht umtragbaren Verblockungen eines der größten Risiken auf großen Bächen. Wo man kentern kann, ist das Wasser zum Rollen ohnehin zu flach.
Leider beschränkt sich der DKV in Bezug auf Boote sehr.

Ich lasse den Jungen gerne ihre Identität, sehe aber auch, dass sie recht früh in eine Schiene gelenkt werden, die dem realexistierenden Paddeln von vor 30 Jahren ähnelt.

Statistisch gesehen haben Führerscheine gar nichts gebracht. Straßenunfälle haben auch zugenommen, seit in Ortschaften 50 gefahren werden soll. Auch die 100 auf Landstraßen haben an den absoluten Zahlen wenig geändert. Ebensowenig der medizinische Fortschritt: Antibiotika haben nach einer kurzen Verschnaufpause gebracht, dass bald alle Erreger antibiotika-resistent sind. Die öffentliche Ordnung, die Kanalisation, das Bildungswesen und der Wein. Nichts von alledem hält, was es verspricht. Erste-Hilfe-Kurse, Wahlversprechen, und der ganze Mist werden von den meisten nach wenigen Wochen restlos aus dem Hirn getilgt. Homer Simson lässt grüßen.

Grüße auch von mir
Chris
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  #10  
Alt 21.10.2014, 11:45
EinPaddler EinPaddler ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.10.2010
Beiträge: 184
Standard

Hallo Chris,

es tut mir leid, wenn Dein Versuch einen DSV-Schein zu machen, nicht erfolgreich war. Aber das sich daraus dann so eine Weltsicht enwtwickelt?

Ob wohl die Zunahme an Verkehrsunfällen auch was mit der Zunahme an Verkehr ingesamt zu tun hat? Und Antibiotika können nichts dafür, dass ihr missbräulicher Einsatz zu Resistenzen führt.

Du hast absolut recht. In einer Welt von führerscheinlosen Verkehrsteilnehmern, die zu Vermeidung von Unfällen mit deutlich mehr als 50 Stundenkilometern durch Ortschaften brettern, ohne medizinischen Fortschritt, Kanalisation, Bildungswesen, Wein, Erste-Hilfe-Kurse und Wahlversprechen würden wir auch auf den EPP verzichten können.

Ich glaube der EPP wird leider gar nichts zur Lösung Deiner grundlegenden Probleme beitragen.

Seit der Einführung des EPP gibt es immer noch Erste-Hilfe-Kurse, Antibiotika, Wein, eine Kanalisation, Wahlversprechen und Tempolimits. Wenn Du Dir da ein wenig mehr erhofft hast, kann ich Deine Enttäuschung verstehen.

Viele Grüße
EinPaddler
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