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  #1  
Alt 04.06.2008, 08:06
Olli Olli ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 27.01.2007
Beiträge: 51
Standard Unfall: Unstrutwehr Artern

Dramatische Rettung am Arterner Wehr

Zwei Kanuten aus Sachsen-Anhalt sind Montagnachmittag am Arterner Unstrutwehr verunglückt. Während sich einer aus eigener Kraft ans Ufer retten konnte, riskierten zwei Männer, die zufällig Zeugen des Unfalls geworden waren, ihr eigenes Leben, um den zweiten aus dem Wasser zu holen.

ARTERN (pom). An diesem drückend heißen Montagnachmittag in Artern ahnten Joachim Mülverstedt und Peter Mischke noch nicht, dass sie gleich zu Lebensrettern werden sollten. Gegen 15.40 Uhr näherten sich zwei Kanuten der Arterner Unstrutschleuse. Und das, obwohl der gesamte Schleusenbereich wegen der Bauarbeiten am Wehr zurzeit gesperrt ist. Denn um das Wehr trockenzulegen, wird das gesamte Unstrutwasser durch die Schleuse geleitet. In diesen reißenden Mahlstrom darf niemand mit dem Boot hinein fahren. Mehrere Schilder an der Unstrut weisen auch rechtzeitig auf die drohende Gefahr hin. Doch zwei 47 und 49 Jahre alte Männer aus Gröbitz und Wettau in Sachsen-Anhalt, die am Montag im Nachbarkreis Sömmerda zu einer Kanutour gestartet waren, missachteten alle Warnschilder. Und so nahm das Unheil seinen Lauf: Die Kanuten wurden vom starken Sog erfasst und unter Wasser gerissen. Den heftigen Strudeln, die dort unter der Oberfläche toben, konnte nur der 47-Jährige entkommen und sich ans Ufer retten. Der 49-Jährige indes war der Kraft der Elemente hilflos ausgeliefert. Zu seinem Glück hatten aber Joachim Mülverstedt (67) und Peter Mischke (50) vom Arterner Kanuverein das Ganze beobachtet und eilten sofort zu Hilfe. Weil der Verunglückte das Bewusstsein verloren hatte und den zugeworfenen Rettungsring nicht mehr greifen konnte, stiegen die beiden beherzten Retter unter Einsatz ihres Lebens selbst ins Wasser. Und so gelang es ihnen, den 49-Jährigen ans Ufer zu ziehen. Mit Herzdruckmassage und Mund- zu Mund-Beatmung holten sie den völlig apatischen Mann ins Leben zurück. Der inzwischen herbei geeilte Notarzt übernahm dann die weitere Versorgung.

Während der Verunglückte ins Krankenhaus nach Bad Frankenhausen gebracht wurde, mussten die beiden Lebensretter erst mal selbst die Dramatik des Geschehens verdauen. Denn es war reine Glücksache, dass sie just im Moment des Unfalls an der Schleuse standen und alles mitbekamen. Hätten sie nicht sofort so mutig und schnell entschlossen geholfen, dann hätte es an diesem Montagnachmittag in Artern wohl ein Todesopfer gegeben..

TA vom 03.06.2008

Die Warnschilder sind wirklich groß.

Gruß

Olli
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  #2  
Alt 25.09.2012, 21:04
Barbarossa Barbarossa ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.06.2009
Beiträge: 1
Standard

Hallo,

am Arterner Wehr bin ich einmal gekenternt ,
ich müsste eifrig nachblättern wann es gewesen sein könnte.
Vermutlich war es in den siebziger Jahren.
Ich bin im Pouch Zweier alleine runter,
dabei hatte ich das Steuerseil straff angezogen.
Unten merkte ich, daß das Steuerblatt doch noch auf der unteren Kante des Wehres ein "wenig auflag" und das reichte aus um mich festzuhalten.

Ich paddelte und paddelte um von der Wehrkante weg zukommen aber
der Zweier drehte sich nun und er stand parrallel zur Wehrunterkante.

Jetzt wusste ich was kommen muß, gleich werde ich mich vom Zweier trennen müssen!

Dreimal drehte ich mich in der untere Walze, unter Wasser wurde ich an das Wehr herangezogen, am Oberwasser wurde ich von der Wehrkante wieder weggespült.
Nach Drei Runden lies mich die Walze los, nach einigen Minuten kam ich auf der Schleuseninsel an und lag dort einige Zeit am Ufer.

Zwei andere Sportfreunde holten meine Zweier aus der Unstrut.

Einer von Ihnen fuhr vor mir, das Wehr bestens hinunter !

Wenn ein Warnschild vorhanden ist, sollte man es schon beachten !


Gruß an alle
Barbarossa
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  #3  
Alt 26.09.2012, 22:03
topo topo ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2012
Ort: Bad Honnef
Beiträge: 257
Standard

Mein voller Respekt gilt den Rettern Joachim Mülverstedt und Peter Mischke. Sollte es mich mal nach Artern verschlagen, man weiss ja nie, gebe ich ein Bier aus.

Wobei ja auch dieser Thread wiederbelebt wurde ...
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