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  #21  
Alt 02.02.2007, 12:05
KajakFun KajakFun ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Bodensee
Beiträge: 148
Standard

Hi Ralf,
Die K3 Form war eben die eierlegende Wollmilchsau.
Es war ein 4,10 m Combi Boot.
Zu träge im Vergleich zu anderen 4 m Booten war der K3 sicher auch nicht.
Mit den kurzen Booten mußt du erst mal überall da runterfahren wo sich der K3 schon hindurchgezwängt hat
Das vernetzte nylonartige Material war eindeutig besser und abriebsfester wie das heutige PE.
[Nostalgie ein]
Mit dem K3 konntest du über feuchte Steine wie auf Seife gleiten wo die heutigen PE Boote am Stein hängenbleiben und sich festfressen.
Negativpunkte: Lediglich die Luke des K3 war etwas zu klein und im Klemmfall gefährlich. Der Kahn war auch ziemlich weich und die Original Fußstütze war auch nicht der Hit.
Mit etwas Tuning war das Boot aber wirklich brauchbar.
Prallplatte auf die Querstreben der Fußstütze geschraubt, Oberdeck mit einer Rippe versteift & Ventilfedern zwischen den Sitz und den Splinten der Fußstützenrohre und du hattest einen 1 A Stoßabsorber. Man konnte die Fußstütze durch Drehen an den Ventilfedern stufenlos verstellen und auch auf dem Vorderdeck stehen ohne daß das Boot nachgab.
Laminierte Boote besser???
Zu den laminierten WW Booten sage ich nur...Urlaub= 1 Tag fahren, 2 Tage reparieren, fahren,reparieren im ständigen Wechsel und wenn es kalt war im Engadin auf 1800m Boot und Harz überm Campingkocher anheizen...triefende klebrige Harzsuppe auf dem Kocher & Tesabandorgien am Lagerfeuer und krebserregende BP Paste auf den Fingern...nee, das muß wirklich nicht sein..Bootfahren war schon gefährlich genug .
Der K3 brachte damals erstmals ununterbrochenen Fahrspaß pur.
!!!!!!!!!!!!!!!!!!DANKE!!!!!!!!!!!!!
Ich bin damals auch Lettmann Alpin (bequemes Boot) gefahren und habe den Umstieg auf den K3x trotzdem nie bereut. Die damaligen "Standardboote" Prijon Canyon 400 und 390er waren mir vorne zu flach und zu unbequem.
Der K3 mit viel Rundspantanteil läuft auf Strecke auch viel besser wie die Canyons oder die späteren Taifuns mit reinem U Spant und mehr Kielsprung.
[Nostalgie aus]

Übrigens nach 30 Jahren..wo ist denn das bessere Combiboot welches genauso universell einsetzbar ist wie der alte K3?
Es gibt nur noch die Spezialisten aber nicht jeder hat Platz für 5 Boote in der Garage und auch nicht jeder Verein kann pro Mitglied 5 Bootsplätze bereitstellen.
Der K3 war Klasse!
So jetzt gebts mir...

Gruß K3Fan ;-)
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  #22  
Alt 02.02.2007, 12:16
Ralf Schmidt
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hiya K3Fun,
hast Du den K3 noch?
Warum nicht? Gibt's immer mal wieder gebraucht, ganz billig.
Wenn er doch so doll ist!?
Aber: Lass Dich nicht ärgern, zum Glück gibt's ja nun mal die vielen Meinungen und dazu die jeweils besser oder schlechter passenden Boote.
Das bessere Combiboot? Keine Ahnung. Wie ist's mit dem Combi 359? Oder dem Yukon? Zumindest die Sitzanlagen finde ich klasse, wirklich gefahren habe ich Teile aber noch nicht.
Weil: Ich mag keine Eierlegenden Wollmilchsäue! Mein Rennrad läuft auf 18mm 12bar Trennscheiben, mein Bike hat 130mm Federweg auf 2,1 Zoll Schluffen, und genau so halte ich's mit meinen Booten. Das ist aber ausschliesslich meine ureigenste Meinung und ich bewundere die Vereinskollegen die mit ein und demselben Boot auf dem Bach, im Wildwasser, mit Gepäck auf dem Fluss und auch im Meer unterwegs sind (z.B. mit dem Yukon).

Bis dann,
Ralf Schmidt
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  #23  
Alt 02.02.2007, 17:05
KajakFun KajakFun ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.01.2007
Ort: Bodensee
Beiträge: 148
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Hi Ralf,
Klar habe ich meinen K3 noch und der wird auch nicht verkauft.
Yukon auf WW 4 und drüber....hmmm...du kannst es ja mal ausprobieren.
Knickspant Combi 359? auf WW??? (Version mit Prallplatte)
da würde ich auf WW trotzdem lieber nen alten 4 m Taifun vom Flohmarkt fahren.
In der 4,10 m K3 Klasse hat höchstens Lettman noch die alten 4,15 m GFK Slipper Combis im Programm. Die gehen noch bis max. WW3. Aber etwas Vergleichbares wie den K3 (für Touren & für extremes WW geeignet) findest du nicht mehr.
Unter 2,60 m Länge würde ich auch nicht gehen es sei denn du bist ein TopoFreak oder Rodeofahrer. Mit einem ca. 3m Boot wie Cerro oder Diablo kannst du alles fahren.
P.S. Ein Boot sollte auch noch schwimmen und nicht nur tauchen wenn der Fahrer mal die Lungen ausbläst .
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  #24  
Alt 03.02.2007, 07:11
Matze
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hi Ralf,
möchte noch mal auf deine Fragen zum den Creekern eingehen. Allgemein sind Creeker zum Anfang und Einstieg sehr gut geeignet. Sie sollten aber noch mindestens so 245-260 lang sein, um Führung beim Geradeausfahren zu vermitteln.
Das Volumen das sie mitbringen bringt auch Sicherheit zum Anfang und bei Fahrfehlern. Die Reaktionen im Wildwasser sind fast durchweg als gutmütig zu bezeichnen. Wenn Du "richtig" einsteigen und dich auch weiterentwickeln willst nimm kein 3m Boot. Der spätere Umstieg auf "moderne" Flachbodenmodelle wird dir schwer fallen. Die Reaktionen sind halt bei kürzeren Booten direkter und es braucht weniger Kraft um entsprechende Fahrtrouten einzuhalten.
Zum Kompressor: wir haben auch noch einige im Verein. In meinen Augen ein gutes Boot zum Anfang. Kann alles;ist Sicher und gutmütig; Sitzanlage die seinesgleichen sucht;für das Volumen surft er gut,da Semiflachboden hinten;unkaputtbar da HTP.Allerdings solltest du mindestens 175 groß sein,da hoher Süllrand. Sollte für ca 400-500€ zu kriegen sein und läßt sich später auch wieder gut verkaufen. Achte aber auf die Sitzanlage!Es gab auch welche die einfacher ausgestattet waren.Gute Alternativen wären auch noch Dagger Nomad und Diesel von Wavesport.Allerdings zu etwas höheren Preisen.
Kauf dir auf alle Fälle etwas gebrauchtes zu Anfang, das spart viel bis du dir im klaren bist was dir wirklich liegt.
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  #25  
Alt 09.02.2007, 20:05
Ralf Schmidt
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hi Matze,
Danke für die Tipps.
Also, es wurde der Kompressor, verschiedenen Tests im Internet haben mich überzeugt. Er hat die Flex 6, gefederte Prallplatte, Spitzenbeutel, top Zustand, Betrag kommt hin.
Das sind die nackten Daten, jetzt muss ich mal sehen wie's im Wasser aussieht
Ach ja, Flachbodenboote, ich hatte mal kurz einen Tekno, fuhr sich recht "spannend", also irgendwie so'n bischen wie ne 100er Styrodurplatte, finde ich. Irgendwelche "Spielereien" plane ich nicht, auch im WW will ich beim Fahren bleiben.

Bis dann,
Ralf Schmidt
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  #26  
Alt 09.02.2007, 20:19
Danne Danne ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 95
Danne eine Nachricht über ICQ schicken
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Hallo Ralle,

schreib mal nen Testbericht von deiner ersten Fahrt bzw. vom Boot. Wäre mal interessant zu wissen, wie es Quereinsteigern bzw. "neuen" Wildwasserfahrern geht.

grüße

Danne
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  #27  
Alt 09.02.2007, 21:42
paddelmaier paddelmaier ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.02.2007
Ort: Mannheim
Beiträge: 154
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Zitat:
Zitat von Ralf Schmidt Beitrag anzeigen
Hallo Ihr K3-Fetischisten
Auch ich hatte so'n Teil mal. Leider kann ich eure Begeisterung nun garnicht teilen. Das Boot ist wirklich für alles zu benutzen und für nix zu gebrauchen. Für Wildwasser zu lang und zu träge, auf Strecke läuft's nicht, einzig als Roller kann man damit was anfangen. Da gab es zu der Zeit viele bessere laminierte Boote. Für seine Zeit war's ja mglw. ein tolles Teil, so als erstes PE-Boot, aber nach 30 Jahren?
So - nun dürft ihr mich in der Luft zerreissen .

Bis dann,
Ralf Schmidt
Hallo Ralf,

bei Dir um die Ecke ist doch ein ganz interessanter Kanuladen, der auch Boote verleiht. (in Großrohrheim).
Da wirst Du doch hoffentlich das richtige finden.(es muss ja nicht immer ein extrem schmaler Eski sein).
Hol Dir dort eines der modernen kurzen Boote, geh an Dein Hausgewässer, fahre ein bisschen um den Kühkopf rum und dann kannst Du ja wieder berichten.
Unter Garantie gilt dann aber trotzdem der alte Satz: bis man das richtige Boot hat, kauft man mindestens 2.

Gruß,
der paddelmaier
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  #28  
Alt 19.03.2007, 17:40
Chillosaurus Chillosaurus ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.01.2007
Ort: Kings -town
Beiträge: 1.126
Standard Glückwunsch!

Schön das du dich für ein Boot entschieden hast. Ich hoffe, du hast viel Spaß damit, auch wenn ich doch eher 'nen 3 m Ding mit wenig Volumen genommen hätte, um 'nen bisschen technischer fahren zu können.
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  #29  
Alt 20.03.2007, 08:06
Ralf Schmidt
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hi Chillo,
technischer ist natürlich immer vom Gewässer abhängig. Aber Du hast z.T. recht, ich hatte auch ursprünglich mit dem Performance oder sogar mit dem Athlete geliebäugelt. Beide Boote sind aber als Allrounder etwas eingeschränkter und auf sehr kleinen Bächen eben unhandlicher (bei dem Kompressor mus ICH mir meine Spitze nicht überlaminieren ). Und so'n bischen Extravolumen ist mir auch auf dem Meer (z.B. demnächst über Ostern) eigentlich ganz recht.
Ggf. werde ich mir mal ein Slalomboot dazulegen wenn's günstig zu haben ist, aktuell bin ich aber mit meiner Langschiff-Flotte plus Allround-WW Boot erstmal zufrieden.

Bis dann,
Ralf Schmidt
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