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Ausrüstung - Tipps und Tricks Hier wird über Paddel-Hardware und alles diskutiert, was man zum Paddeln braucht.

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  #1  
Alt 27.02.2018, 17:46
NRW-48 NRW-48 ist gerade online
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Registriert seit: 30.09.2016
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Standard Suche Erfahrungen: Helm für Kinder Wildwasserhelm Wakeboardhelm

Vielleicht kann mir jemand konkrete Wassersporthelme nennen
für ein Kind/Jugendlicher in der Kopfgröße aktuell etwa 56/57.

Bei Wassersporthelmen, Wakeboardhelmen, etc. findet man ja, bzw. ich derzeit noch zu viele.
Ich stelle mir aktuell
- Norm 1385
- mit Ohr-Polster-Schutz
- verstellbar/fitbar
- Bereich bis maximal €60,-

Da es in unserer Nähe keinen Laden mit Wassersporthelmen gibt, bzw. dort nichts passendes Vorort war, würde ich eventuell 2-3 Empfehlungen bestellen und den am besten passenden bevorzugen. Ebenso hat jeder Händler ja nur 2-3 Marken und mir fehlt die Marktübersicht.
Es geht mir hier nicht darum Alternativen zu einem speziellen Wassersporthelm zu finden.

Welche konkreten Helme würde ihr denn eurem Kind (jetzt) kaufen, wenn ihr vor der Wahl stehen würdet?
Oder vielleicht hat ja auch jemand im Umkreis von 50-100 um 48...Münster,
bei dem es etwas zum testen gibt.

Meine aktuelle Idee wäre ein Helm von Jobe oder Nutcase.
Liege ich da bei den Marken völlig falsch ?

Vielen Dank.
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  #2  
Alt 01.03.2018, 11:09
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 577
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Kopfgröße 56/57 entspricht etwa der Erwachsenengröße S bis M. Damit sollte man reichlich Helme finden.
Grundsätzlich schützen Helme auf zwei Arten, die miteinander wenig zu tun haben: Stoßdämpfung und Eindringschutz. Dann gibt es Helme für Sportarten, bei denen ein Sturz extrem ungewöhnlich ist und der Helm danach Schrott sein darf und andere, bei denen unsanfter Kopfkontakt an der Tagesordnung ist. Jeder Helm, der einigermaßen sitzt ist natürlich besser als kein Helm.

Wildwasserhelme haben eine Art schwimmende Lagerung des Innenteils gegenüber der recht flexiblen Außenschale. Damit hat man eine sehr gute Dämpfung bei mäßig starkem Aufprall.

Wakeboard oder Kitesurfhelme sind etwas anders, haben eine festere Schale, dafür Styropordämpfung, ebenfalls guten Eindringschutz, und sind vor allem dann empfehlenswert, wenn man nicht 5 Helme für 5 Sportarten haben möchte. Die gleichen Modelle werden teils auch als Reithelme oder Skaterhelme verkauft.

Ohrenschutz an Helmen hat viele Vorteile, die man nicht aufzählen muss. Er hat allerdings auch den Nachteil, dass eine Biene/Wespe, die sich dahinter setzen kann, lange drin bleibt und auf den Träger des Helms sehr beunruhigend wirkt. Hatte ich mal, will ich nicht mehr - vor allem dann, wenn mäßiger Schutz reicht.

Nimm einen, der gut sitzt. Markenware ist sicherlich kein Fehler, aber auch kein Muss. Natürlich könnte man sagen, kauf einen Palm oder einen Uvex oder was auch immer. Ein Skater- und Kitesurfhelm wird relativ universell sein. Kann man auch zum Radfahren, Reiten, Klettern usw, nehmen. Bei einem Kauf in einem Sportgeschäft wird die Wahrscheinlichkeit, an völligen Schrott zu geraten, eher klein sein. Tests dagegen sind oft nicht so unabhängig, wie sie präsentiert werden. Stiftung Warentest mal ausgenommen.

Chris
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  #3  
Alt 01.03.2018, 17:25
NRW-48 NRW-48 ist gerade online
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Beiträge: 73
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Danke Chris.

Bevorzugt man Verstell-Helme ala NSR Havoc oder Hiko Buckaroo oder wird z. B. in Vereinen, Kanu-Schulen, etc. lieber auf 1-2 Größenhelmen und verschiedene Helme geachtet?

Bei Kindern ist neben der guten Passform natürlich der persönliche Geschmack bei Eigenhelmen nochmals wichtiger zur Trage-Akzeptanz zumindest bei meinem Mitpaddler.
Optisch ausgesucht hat er (10) sich einen Bern und Nutcase in bestimmten Farben mit Ohrenschützern.
Die haben die Norm 1385. Insofern könnte es ja schon in die richtige Richtung gehen.

Gibt es Helme zu denen man so grob sagt "an dem kommt man nicht vorbei" "sollte mindestens einmal mit probiert werden"?

Es geht mir in erster Linie nicht um Kinderwildwasserpaddeln ala Vereinssport oder Wasserpolo.
Wir machen zwar einen Anfänger-3-Tages-WW-Kurs in etwa 3 Monaten(normalen 2-Tageskurs hatten wir 2017), aber ehr um dann sicher zu zweit in 2 Booten die normalen Flüsse mit Schwellen/Rutschen/überhängenden Ästen/rutschigen Böschungen, etc. sicher zu meistern.
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  #4  
Alt 05.03.2018, 09:05
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 577
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Hi,

habe mal eben nachgeguckt: mein Palm-Helm ist verstellbar von Größe 55 bis 59. Bei Kopfgröße 59 ist aber noch reichlich Luft. Alle von mir genannten Helme haben zumindest ein verstellbares Stirnband. Ich würde mal sagen, dass man für 30 ... 40 (45) € bei einfacher Ausstattung was haltbares und gut sitzendes kiegt. Damit ist man für kleine Wanderflüsse in unseren Mittelgebirgen bestens ausgerüstet. Der einzig wirklich ungeeignete wäre ein Fahrradhelm, der fast ausschließlich auf Stoßabsorbtion optimiert ist. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst und auch vermeiden möchtest, dass die Kanuschule meckert, ruf am besten mal bei denen an.

Ganz wichtig ist, dass sich der Helm niemals bei geschlossenem Kinnriemen nach hinten (!) hin abziehen lässt. Kann man sich mit erwürgen. Nach vorn hin ist es auch nicht so toll, weil er danach nicht mehr schützt, aber dann ist er ja weg und würgt wenigstens nicht am Hals. Das spricht nicht so sehr für den Kauf im Versandhandel.

Haltbares Schalenmaterial ist gut, wenn er lange halten soll. Nach dem Kurs ist vor allem bei Ästen ein Helm wichtig. Manchmal klappt das Umfahren einfach nicht oder es bringt andere Nachteile mit sich. Kurz davor bückt man sich also, zieht die Rübe ein, bleibt manchmal trotzdem hängen und drückt dann entweder den Ast nach oben oder das Boot nach unten. Wenns klappt hat man sich u.U. eine Umtragung gespart, wenns nicht klappt eine Dusche.

In einfachem, insgesamt wenig riskanten WW kann nicht sehr viel passieren: Wenn Ihr zum Start längere Böschungen runterrutscht, kann es passieren, dass das Boot während dem Auftauchen kentert - ist aber seltener als man denkt. Einen Start von einem Steilufer mit 1,50 oder 2,50 über eine 45°-Wiese kriegt fast jeder auf Anhieb hin. Ist für den Paddelnachwuchs ein Riesenspaß. Bootsrutschen sind das gleiche in 'Light', weil alles optimiert ist. Bei all dem ist ein einfacher Helm ausreichend.
Übel ist es, auf Fischtreppen ins Straucheln zu kommen. Das würde ich erst mit reichlich Erfahrung angehen. Naturwehre, eher halbe Sohlgleiten, bergen geringe Risiken. Man muss dort vielleicht auf Verblockungen achten. – lernt Ihr alles (y)

WW ist WW, ob FFCK oder DKV oder ne private Schule ist dem Wasser erstmal ziemlich egal. Vereine fahren aber meistens auf ihren Hausstrecken, die definierte Schwierigkeiten haben. Gemeinsam ist solchen Strecken, dass sie keine überaschenden Gefahren bergen, wie Baumhindernisse oder Felsvorsprünge unter die man vom Strom gezogen werden könnte, keine Steilwehre vor denen man nicht mehr umkehren kann. Seit bei uns nicht mehr jeder morsche Baum sofort eingesammelt wird, sind unbekannte Abschnitte immer mit gehörigem Respekt zu befahren. Also: Holzauge sei wachsam!
In aktiven Vereinen lernt man viel Routine, wird zaghaft an die Schwierigkeiten rangeführt, kriegt auch als Routinier Tipps zu Verbesserungen der Technik, hat gerade in Paddelvereinen zusammen viel Spaß ... würde ich mit wenigstens mal angucken. Es gibt natürlich auch Vereine die wenig für ihren Nachwuchs bieten und wo man mit 50 noch Jugendsprecher beiben kann.

Chris
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  #5  
Alt 05.03.2018, 21:54
d-harry d-harry ist offline
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Ort: Köln
Beiträge: 359
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Ich würde erst mal die Gefahren definieren. Welches Wasser fahrt ihr und welche Gefahren drohen. Dann kommt man bei Kindern, die noch keinen Helm der Größe S tragen können auf genau die gleichen Gefährdungen, wie beim Fahrrad fahren. Da beim Fahrradfahren ganz andere Geschwindigkeiten abgefedert werden müssen, sind diese Helme sogar oversized.
Die meisten Styroporschalen eignen sich hervorragend für leichte Strecken.
Daher nehme ich für solche Strecken üblicherweise einen abgeranzten Fahrradhelm, der aber passt! Fährst du mit den Kindern allerdings WW3-5 gilt das ausdrücklich nicht. Aber wer macht das schon mit Kindern von unter 9 oder 10 Jahren. Als Mitfahrer, könnte WW 3 unter Umständen auch OK sein, muss man aber getrennt betrachten.
Ich weiß übrigens, das es tolle Normungen für Helme gibt, die Helme nur 3 Jahre benutzt werden dürfen und und und. Man sollte aber immer die konkrete Gefährdung im Blick haben und genau dafür die Maßnahmen fest legen. Einen Unfall mit 50 km/h schafft kein Kanute auf der freien Wildbahn. Genau dafür wurden die Normen aber mal entwickelt und dann auf die "Kanuhelmnorm" adaptiert.
Ich fände es einfach Schade, wenn zukünftig keine Kinder mehr ins Boot können, weil es den Eltern wohl nicht zumutbar sein dürfte, jedes Jahr 50€ für einen Helm auszugeben, der dann nur zwei mal benutzt wird. Vor allem, wenn das eigentliche Ziel kostenlos erreichbar ist.
Noch schlimmer ist aber, wenn sich jemand dazu hinreißen lässt einen nicht passenden Helm, oder einen ungewohnten Helm zu verwenden. die Gefährdungen werden dann nur größer, der Nutzen tendiert schnell in den negativen Bereich.
__________________
Das Seepferdchen ist kein Schwimmabzeichen
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  #6  
Alt 05.03.2018, 22:26
NRW-48 NRW-48 ist gerade online
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Vielen Dank für die Hinweise und Gedankenanregungen.

Welche Gewässer wir wann oder zukünftig fahren, unter welchen Umständen und Gegebenheiten
weiß ich natürlich nicht.
Bisher waren es ehr schmalere und mit Holzproblematik und rutschiege Ein/Ausstiege mit Fallgefahren. Da würde jeglicher Helm vermutlich Vorteile bringen.
Ein passender Fahrradhelm ist vorhanden.
Und da war der Akzeptanzfaktor ein sehr entscheidender Faktor.
Nur was gefällt wird getragen.
Daher werde ich erst einmal aus dieser Richtung an die Sache rangehen, bzw.
- Norm
- welcher von den x mit max. Budget würdest du immer aussetzen?
- bestpassenden auswählen
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  #7  
Alt 06.03.2018, 07:48
haubentaucher haubentaucher ist offline
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Beiträge: 577
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okay, etwas konkreter:

Den da in Large (55 bis 59) habe ich selbst: Palm AP 4ooo
Keinerlei Beanstandungen. So wie ein Wassersporthelm sein soll. Alterung ist auch nach vielen Jahren nicht zu beobachten.

Prijon mach auch schon lange Helme und hat genau zwei Stück. Fullcut und Shortcut. Fullcut bietet mehr Schutz, Short mehr Luft. Prijon ist DER Helm, wenns ganz nebenbei ums Mitwachsen geht. Außerdem ist Prijon für seinen Qualitätsanspruch bekannt.

Zum Vergleich noch den Fullcut von Predator.

Die Preise bei den hiesigen Händlern können je nach Modell und Hersteller etwas günstiger sein als die unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller, was aber absout nicht ungewöhnlich ist. Guck mal rum, vielleicht wohnst Du in der Nähe eines Händlers, oder Du lässt ihn Dir von einem der üblichen "Verdächtigen" schicken. Mit der Passform solltet Ihr bei diesen Helmen zurechtkommen.

Alle Helme, die ich genannt habe entsprechen der EN 1385. Wie man liest sind diese Helme also auch wieder Spezialisten und nicht etwa Universalteile, die zum Reiten, Klettern, Radfahren usw. ebensogut wären. (trotzdem ist jeder Helm besser als keiner)
Mehr Geld muss man meiner Ansicht nach nicht in die Hand nehmen. Ganz deutlich günstigere Helme sind nicht auf Nomerfüllung getestet, was natürlich nicht automatisch bedeuten muss, dass sie durchgefallen wären.

Es gab vor sehr vielen Jahren mal eine Untersuchung zur Sichtbarkeit von Motorradhelmen. Die Farben Gelb und Weiß schnitten sehr gut ab. Rot, das man damals landläufig für eine gute Sicherheitsfarbe hielt, schnitt schlecht ab, weil Rot einen geringen Helligkeitswert hat. Auf Schwarz-weiß-Fotos ist Rot auch meistens dunkelgrau oder fast schwarz.

VG, Chris
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