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Sonstige Kanu-Themen Der Platz für alles was in keine andere Kategorie so richtig hineinpasst.

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  #1  
Alt 07.09.2018, 10:39
wilhelmlofer wilhelmlofer ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.08.2012
Beiträge: 28
Standard Sachbeschädigung – Haftpflichtfall

Ausgangslage:
Unser Verein hat sein Bootshaus innerhalb eines abgeschlossenen Freizeitgeländes. Auf diesem Gelände sind mehrere Wassersportvereine und Aktivitätsgruppen zuhause.
Unsere Mitglieder lassen ihre Boote in der Regel in der Nähe des Bootsstegs liegen, während sie sich auf dem Gelände aufhalten. In den zurückliegenden Jahren gab es da auch noch keine Probleme.

Problematik:
Eine Jugendgruppe war im Rahmen eines Austauschprogramms für einige Tage auf dem Gelände. Die in der Nähe des Bootsstegs liegenden Canadier übten eine übermäßige Anziehungskraft auf die Jugendlichen aus. Sie lagerten um die Boote, setzten sich auch drauf oder rein.
Mehrere von unseren Leuten gingen zu den Jugendlichen, holten sie aus dem Boot raus, oder von einem Boot runter, erklärten ihnen auch, dass es sich bei diesen Booten (Wood an Canvas) um sehr teure Boote handeln würde, und dass sie auf Land sehr empfindlich seien. Daher dürfe man sich auf Land weder drauf noch reinsetzen. Für den Moment wurde das eingesehen – kurze Zeit später saß wieder einer drauf oder drin.

Ergebnis:
Nach einem „Spaziergang“ eines Jugendlichen über zwei nebeneinander liegende Boote hat ein Boot einen doppelten Plankenbruch erlitten. (Geschätzte Reparaturkosten liegen um 2500 Euro) Eigentlich ein typischer Haftpflichtfall!
Der Träger dieser Jugendgruppe weigert sich jedoch, diesen Fall an seine Versicherung zu melden, daher wird das vermutlichl auf einen Rechtsstreit hinauslaufen.

Abschließende Frage:
Wir brauchen nun wohl einen Rechtsanwalt. Gibt es Rechtsanwälte, welche vom Kanusport etwas Ahnung haben? (Der ADAC gibt auf Anfrage Adressen von Rechtsanwälten mit Schwerpunk Verkehrsrecht bekannt!) Es macht wohl wenig Sinn, einen Rechtsanwalt der in Sachen Familienrecht zuhause ist, mit einem Haftpflichtfall aus dem Kanubereich zu beauftragen.
Konkrete Hinweise bitte unter „Private Nachrichten“ – damit hier keine persönlichen Daten veröffentlicht werden.
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  #2  
Alt 07.09.2018, 13:03
ThomasT ThomasT ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 17.08.2009
Beiträge: 62
Standard Magische Anziehungskraft

Schade um das schöne Boot.

Es handelt sich dabei um Schadensersatzrecht und das kann nun wirklich jeder Feld- Wald- und Wiesenanwalt. Selbst wenn er nicht weiß, was ein Kanu ist.

Der mitgeteilte Sachverhalt enthält Details, die besser nicht veröffentlicht worden wären.

Schöne Grüße
Thomas
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  #3  
Alt 07.09.2018, 14:53
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 384
Standard

Wurde das Fehlverhalten den Jugendleitern vor Ort mitgeteilt?
Wer war dafür zuständig, den Jugendleitern im Vorfeld mitzuteilen, das diese Boote Privat und daher tabu sind?
Haben die Jugendleiter ihrer Aufsichtspflicht genügt?
Wie Alt waren die Jugendlichen?
Ist der Jugendliche Bekannt, der den Schaden verursacht hat?
Wurde der Schaden sofort den Jugendleitern gemeldet?

Sind die Jugendlichen selbst zahlungsfähig?

Wie sehen das die Hauptverantwortlichen der entsendenden Organisation? Also nicht die Ausrichter, sondern Verbandsleitung, übergeordnete Ebenen usw. Da würde ich das mal auf höchster Ebene ansprechen. So etwas spricht sich rum. Dann finden die zukünftig plötzlich keine Unterkünfte oder Partner mehr.
Die Weigerung, das an die Haftpflicht zu melden stinkt gewaltig.
Mich würde der Veranstalter interessieren, aber bitte nur als PN.
__________________
Das Seepferdchen ist kein Schwimmabzeichen
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  #4  
Alt 07.09.2018, 15:25
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 384
Standard

Noch ein Nachsatz: Wenn die in Zusammenarbeit mit den Ämtern eine solche Maßnahme durchführen, wird denen eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, weil es passieren kann, das sogar das Amt haften muss. Eine Weigerung, das der Versicherung zu melden, kann heißen, das es gar keine gibt.
Bei einem ähnlichen Mist, bei dem ich mal beteiligt war, haben wir den Schaden selbst bezahlt. Die hätten nämlich die nicht unerheblichen Zuschüsse zurück gefordert.
Danach haben wir immer ganz genau auf die Versicherungen geachtet.
__________________
Das Seepferdchen ist kein Schwimmabzeichen
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  #5  
Alt 07.09.2018, 18:44
wilhelmlofer wilhelmlofer ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.08.2012
Beiträge: 28
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Stichworte
haftpflicht, rechtsanwalt, sachbeschädigung

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