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  #1  
Alt 17.08.2016, 12:13
Panne Panne ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 2
Standard Neu hier und gleich eine Frage zur Weser und zum Außenborder ....

Hallo,

ersteinmal herzlichen Dank für die Aufnahme.

Ich habe mir dieses Jahr ein 430 cm GFK Kanu gekauft für 2 Personen + Hundin der Mitte. Da ich in der Näher der Oberweser wohne, wollte ich hier auch gerne Touren unternehmen. Das Problem ist nur immer der Rücktransport zum Einstiegsort.

Deshalb habe ich mir für mein Kanu einen abmontierbaren Seitenspiegel zur Aufnahme eines Außenborders gebaut.

Nun zu meiner Frage:

eigentlich war mein Plan mir einen günstigen E-Motor mit "40" in der Bezeichnung zu kaufen. aber komme ich hiermit überhaupt auf der Weser gegen die Strömung an ? Wie lange hält da welche Batterie ? Hat da jemand Erfahrungen auf der doch stark beströmten Weser gemacht ? oder soll ich mir lieber einen kleinen 2-4 PS Benziner kaufen? ist halt vermutlich von der Reichweite besser..... - nur lauter.

Hat da schon mal jeder hier Erfahrungen gemacht? Bin da für jeden Tipp dankbar.

Gruß aus dem Lipperland
Panne
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  #2  
Alt 18.08.2016, 05:26
Aviator Aviator ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
Ort: Teltow (bei Berlin)
Beiträge: 64
Standard

Hallo Panne,

hier gilt wie so oft: das kommt ganz darauf an ...

Das "40" in der Typbezeichnung kann alles mögliche heissen, könnte z.B. für 40 Pfund Standschub stehen. Kann aber auch was anderes sein.

Zur Ausdauer: nimm die Leistungsaufnahme des Motors in Watt, teile diese durch die Akkuspannung (jeweils die Nennwerte) und Du hast die Stromaufnahme in Ampere.

Nimm jetzt die Akkukapazität in Ah (Amperestunden) und teile diese durch die vorher ausgerechnete Stromaufnahme, das ergibt die Betriebsdauer in Stunden. Reduziere diesen Wert um 20%, dann hast Du einen realistischen Wert.

Beispiel: 360 Watt Leistungsaufnahme bei 12V Nennspannung ergibt 360 VA / 12V = 30A Stromaufnahme. Mit einem Akku mit 50 Ah Kapazität läuft das dann 50Ah / 30A = 1,66 h = 100 Minuten. 20% Abschlag = 80 Minuten.

Ob Du gegen die Strömung ankommst wird wohl nur mit einem Vesuch zu klären sein, da sind bei gegebenem Schub noch zu viele nicht genau quantifizierbare Werte zur Berechnung des gesamten Fahrwiderstands nötig.

Viele Grüße, Christian
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  #3  
Alt 20.08.2016, 11:55
Panne Panne ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.08.2016
Beiträge: 2
Standard ==> ich gebe mal selber die Antwort ...

so Leute,

falls da auch noch wer von profitieren kann. Ich biin gestern mit meinem Sohn Flußabwärts von Beverungen bis Holzminden / Tonenburg unterwegs gewesen.

Nach etwa einer Stunde kam uns ein Kanadier mit Aussenborder Flußaufwärts recht souverän entgegen. Ich fragte ihn was für einen Motor er hätte. - und er meinte ein 2,5 PS Motor und der würde allemale reichen. Ich denke so ein Motor wird dann auch das Objekt meier Begierde sein, um den Rücktransfer zu umgehen.

Gruß Frank
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  #4  
Alt 23.08.2016, 16:23
CBA CBA ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 02.06.2008
Ort: Weser km 130
Beiträge: 64
Standard

Als Weservielpaddler würde ich da noch etwas länger draufrumdenken. Die Weser strömt mit 3 bis 5 km/h. Ich fürchte, ein mit zwei Personen und Hund und Motor und Batterien beladenes Kanu wird mit 360 W nicht gegenan fahren. Hinzu kommt, dass das Boot mit 430 cm ehr kurz ist und daher möglicherweise etwa 8km/h durchs Wasser also netto 3 km/h über Grund fährt. Dann dauert die Rückfahrt von Albaxen nach Beverungen etwa 7 Stunden ..... Der Bus schafft das in etwa 45 Minuten. Es fährt regelmäßig ein Bus auf der B83 rauf und runter. Mit dem kann man sein Auto nachholen oder vorstellen.
Oder man paddelt erst zwei Stunden Flußaufwärts um sich dann zum Start zurücktreiben zu lassen.
Oder man nimmt sein Fahrrad im Boot mit, dann kann man mit Boot auf Wagen zurück über den erstklassigen Weserradweg fahren. Letztere Lösung spart auch am meisten Geld, weil kein Kraftstoff verbrannt wird. (Sorry, das mit dem sparen ist dem Lipper geschuldet, ich bin übrigens selbst einer ;-))
Grüße
cba
@Aviator: Wie verhält sich ein 2,5 PS Benzin AB im Vergleich zu einem 360 W Stromer? Hat der Benziner wirklich etwa 7 fache Leistung? Dann wird Deine Rechnung derart ausfallen, dass etwa 50% der Zuladung in Batterien anfällt, oder?
Hier noch was zum Schmökern
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  #5  
Alt 24.08.2016, 08:38
haubentaucher haubentaucher ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.05.2013
Beiträge: 614
Standard

Sehe ich ähnlich.

Andererseits ist der Spiegel ja schon dranmontiert. Das Gewicht vom Motor hängt mitt seinem Schwerpunkt weit über der Wasserlinie und wird das Boot destabilisieren. 4 PS werden zu schwer sein und das Boot wird Vollgas damit wahrscheinlich nicht, wenigstens nicht lange überleben.
Für einen 2,5 PS spricht der geringe Verbrauch +/- 0,5 Liter / Stunde bei Teillast. Weil die Motoren meistens nur einen Vorwärtsgang haben und 360° drehbar sind, hätte man auch nicht unbedingt den Seitenspiegel gebraucht, sondern zwei Latten zum Unterlegen hätten es getan. Kenne einen der wegen Gegenwind sowas schon länger hat.
Für 4 oder eher mehr PS spricht, dass das ganze ohnehin kein gutes Setup ist und man den Motor wenigstens fürs nächste Boot nehmen könnte - sofern man ihn nicht vorher samt Boot versenkt hat.
Für Fahrrad oder Bus spricht, dass man den Spiegel ja auch wieder in die Bucht stellen kann.

VG Chris
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  #6  
Alt 25.08.2016, 00:04
Aviator Aviator ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 31.12.2015
Ort: Teltow (bei Berlin)
Beiträge: 64
Standard

@CBA:
Vergleichen muss man die Wellenleistung. 360 W Leistungsaufnahme resultieren bei 90% Wirkungsgrad halt nur noch in 325 W Wellenleistung. Beim 2,5PS Benziner (= 3396 W) gibt es erstmal die Getriebeverluste 5% , dann Abstriche fur die Real-Bedingungen (2,5 PS bei 15 Grad und 1013 mbar, nicht aber bei 28 Grad und 980 mbar) nochmal 10% sind wir schon bei ca. 2900 W, also immer noch etwa Faktor 9 (bei Voll-Last Benziner, was man vielleicht auch nicht immer will).

Nur noch als Beispiel: wenn ich den 2,5 PS Benziner bei Voll-Last elektrisch ersetzen will, braucht es ca. 3200 W (die ganzen Wirkungsgrade wieder rückwärts), also braucht man für 1 Stunde Reichweite mit Realitätszuschlag ca. 3,8 kWh Kapazität. Das wiegt in modernen Lithium-Akkumulatoren etwa 40 kg reines Batteriegewicht (12 Zellen á 100 Ah bei 3,2V Nennspannung). Dann noch den Aussenborder dazu ...

Also ich würde Bus fahren .. .
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  #7  
Alt 10.10.2016, 19:58
lupover lupover ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.06.2012
Beiträge: 24
Standard

Hallo,

habe sowohl Elektroantrieb als auch Verbrenner ausgiebig getestet.
Mit einem Elektroquirl kommst Du nicht weit. Entweder zu schlapp oder zu viel Stromverbrauch. Die rechnerische Kapazität einer Batterie bezieht sich je nach Hersteller auf eine 10 - bis 24 stündige Entladung. 20% Abzug wie oben beschrieben ist sehr optimistisch, bei 50 % Abzug bist Du gut bedient.
Boot: Je schwerer und behäbiger zu paddeln, desto besser mit Motor. Ich habe diverse Modelle probiert (Eskimo Fiji sehr gut, Venture Ranger 14 und Pelican Colorado auch ok, sportlichere Typen werden mit Verbrenner zu kippelig, mit Elektro kein Problem.

Verbrenner: Die kleinsten mit gut zwei PS sind mehr als ausreichend, 13 - 15 km/h maximal, gut 8 km/h als realistisches Dauertempo. Vom Gewicht her kommen von den aktuell käuflichen nur Honda und Suzuki in Frage. Der Honda ist eine üble Rappelkiste, Yamaha und bauähnliche sind zu schwer, bleibt Suzuki (obwohl Yamaha noch geschmeidiger läuft).

Montage: Bei Fahrten mit zwei Personen ist der Motor ist der Motor so zu montieren, dass der Hecksitzende die Pinne bequem neben oder minimal hinter sich in der Hand hat. Bei leerem Boot kann das knapp werden, wahrscheinlich Gegengewicht erforderlich (2/3 vom Motorgewicht seitlich im Boot montiert, z. B. am Tragejoch).
Bei Solofahrt wird rückwärts gefahren, gute 20 Kilo Gewicht vorne erforderlich, seitl. Gewicht siehe oben. Motormontage wie Tandem nur am anderen Ende, Pinnenverlängerung von ca. 50 cm erforderlich (zum Starten, Tanken usw, kommt man dann grade noch an den Motor, diesen nicht weiter zur Mitte montieren, das gibt sehr bescheidene Fahr- und Lenkeigenschaften).
Ach ja, der Motor sitzt links, jedenfalls beim Suzuki und anderen mit linksseitiger Pinne. Glaub mir einfach, rechts geht nicht, jeder Versuch ist Zeitverschwendung!
E-Motoren wie MinnKota und vergleichbare brauchen kein Gegengewicht sondern stabilisieren das Boot sogar in leichter Schräglage, auch ist die Batterie zur Gewichtsverteilung nutzbar, sie können links oder rechts montiert werden - nur wie gesagt, gegen die Strömung ist ganz schnell Schluss mit lustig!

Gruß
Habbo
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