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Sonstige Kanu-Themen Der Platz für alles was in keine andere Kategorie so richtig hineinpasst.

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  #1  
Alt 27.10.2011, 12:28
AndreasP AndreasP ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Hürth
Beiträge: 309
Böse Unfall mit Hänger und Versicherung

Ich hatte diesen Monat einen Unfall mit Hänger, als ich von einem Wettkampf zurück kam. Der Hänger war abgesprungen und hat einen Schaden am eigenen Wagen erzeugt. Der Wagen hat kein Vollkasko.
Was sich zunächst als eine Sporthilfeangelegenheit(Versicherer der Vereine im Landesportbund anhört;wird von der ARAG), stellt sich als nicht so einfach heraus.
Die ARAG interpretiert dieses als Betriebsschaden. Dh ähnlich als würde der Motor kaputt gehen. SPrich: Pech gehabt.
Nach Rücksprache mit dem KV NRW ist dieser Fall nicht über die Sporthilfe abgedeckt. Woraus sich bei uns demnächst die Frage ergeben wird, wer zieht den Hänger zu einer Veranstaltung. Ich werde das nämlich nicht mehr tun.

Wenn ich bedenke, daß einige Versichere zZ damit werben, "Wir wollen sie versichern und nicht verunsichern" oder den Schutzengel mimen.
Über das Büro Kuhlmann, welches spezielle DKV Angelegenheiten versichert, ist so ein Fall nicht versicherbar.

Man hat mir jetzt privat geraten, es mal mit der Haftpflichversicherung zu versuchen. Dran glauben tue ich nicht mehr.
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  #2  
Alt 27.10.2011, 15:48
Gerhard Falk Gerhard Falk ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 28.02.2007
Ort: Dautphetal (Hessen)
Beiträge: 278
Standard

Wem gehört der Anhänger? Was war die Ursache des "Abspringens"? Falls es ein technischer Defekt am Hänger gewesen ist (Kupplung etc.), dann sähe ich das nicht als "Betriebsschaden" und die Haftpflichtversicherung könnte dafür in Betracht kommen.

Unter Pfarrerstöchtern wird immer der Versicherungsfachmann gefragt, wie es denn passiert sein müsse, damit ein Versicherungsfall gegeben wäre. Weiß man das, weiß man auch, wonach man zu suchen hat!
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  #3  
Alt 27.10.2011, 17:51
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 326
Standard

Hat der Anhänger eine eigene Versicherung? Wenn ja, ist diese zuständig. Wenn nein, dürfte das ein Haftpflichtschaden gegen den Verein sein. Ob das die Haftpflicht deckt, bezweifel ich, da i.d.R. Fahrzeuge ausgeschlossen sind von der Haftung. Damit hast du einen direkten Anspruch gegen den Verein, der das dann aus der eigenen Tasche zahlen müsste. Natürlich nur wenn der Fahrer unschuldig ist

Deswegen auch Versicherungsfreie Anhänger Versichern! Kostet 15€ im Jahr und macht glücklich.

Das Standardbeispiel dazu ist übrigens der gelöste Anhänger auf der Autobahn. der ist noch 60-70 Sekunden nach der Trennung oder bis zu einem einem "Richtungswechsel" versichert. Dann erlischt die Versicherung über das Zugfahrzeug.
Wenn der Anhänger aber noch im Flug ist und in den Gegenverkehr springt, dann zahlt der Ex-Fahrer und der Halter.

Richtig Lustig ist es dann übrigens wenn auf der Autobahn nach dem Unfall Bänke oder Stühle rumliegen. Dann ist man wegen Steuerhinterziehung dran und wegen Fahren mit einem Nichtversicherten Fahrzeug.

Ein gutes Beispiel welches Risiko die Fahrer eingehen.

EDIT: Nachbesserungen
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  #4  
Alt 27.10.2011, 20:34
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 326
Standard

Nachtrag:
Daran sollten Fahrer denken, wenn sie ihr Auto zur Verfügung stellen:

Gurtschloß auf Windschutzscheibe: 200-800€
Lack zerkratzt: 100-1000€
Polster verfärbt: 30-250€
Himmel angestochen: 300€
Boot weggeflogen aber von der Fangleine an das Auto zurück geschlagen: 4000€

Alles Schäden, die ich mal am Rande mitbekam und keiner der Fahrer/ Halter bekam wirklich Geld für seine Schäden. Weil der Verursacher ist häufig auch nicht zu belangen

Etwas anderes gab es zumindest mal bei vom Verein beauftragten Fahrten. Da muss der Verein eventuell sogar die Rolle einer Vollkasko übernehmen, sprich den Schaden am Auto ersetzen auch bei selbstverschuldeten Unfällen. Damals wurden extra Versicherungspakete genau für diesen Fall angeboten. Ob das immer noch so ist weis ich nicht.

Deshalb sehen Padlerautos so aus wie es ist: zerkrazt, mit Beulen, alt aber Technisch voll im Schuß damit man Nonstop nach Südfrankreich kommt
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  #5  
Alt 27.10.2011, 21:09
AndreasP AndreasP ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.01.2007
Ort: Hürth
Beiträge: 309
Standard

Wem gehört der Anhänger?

###Der Anhänger gehört dem Verein. Der Wagen gehört meinem Vater

Was war die Ursache des "Abspringens"?

###Überfahren eines Bahnübergangs. Ob der Hänger nicht richtig eingerastet war? Wer weiß es.

Falls es ein technischer Defekt am Hänger gewesen ist (Kupplung etc.), dann sähe ich das nicht als "Betriebsschaden" und die Haftpflichtversicherung könnte dafür in Betracht kommen.

### Die Reißleine ist auch rausgehüpft. Ansonsten technisch in Ordnung

Unter Pfarrerstöchtern wird immer der Versicherungsfachmann gefragt, wie es denn passiert sein müsse, damit ein Versicherungsfall gegeben wäre. Weiß man das, weiß man auch, wonach man zu suchen hat!

### Wenn man keinen Versicherungsfachmann hat, dann kann man nur beten oder posten.

Schonmal Danke für die Antworten
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  #6  
Alt 27.10.2011, 23:14
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 326
Standard

Zitat:
Zitat von AndreasP Beitrag anzeigen
Was war die Ursache des "Abspringens"?

###Überfahren eines Bahnübergangs. Ob der Hänger nicht richtig eingerastet war? Wer weiß es.

### Die Reißleine ist auch rausgehüpft. Ansonsten technisch in Ordnung
Hallo Andreas,

Direkt am Bootshaus auf dem Schleichweg? Dann war wahrscheinlich nicht richtig eingerastet. Wenn du aber vorher 5km gefahren bist, dann in jedem Fall die Kupplungen prüfen, die verschleißen ziemlich.
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  #7  
Alt 27.10.2011, 23:25
tomruevel tomruevel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.01.2007
Beiträge: 242
Standard

Moin,

wer würde denn den Schaden zahlen, wenn es der eigene (auf einen selbst zugelassene) Anhänger gewesen wäre?

Wie konnte es überhaupt zum Lösen der Verbindung Anhänger/Zugwagen kommen?
Das korrekte Ankuppeln ist doch sicher geprüft worden?

Wie kann es sein, dass das Sicherungskabel "herausgehüpft" ist?
Eigentlich nicht möglich, wenn es korrekt benutzt worden wäre.
Wobei die Schlinge um die Kupplungskugel als nicht korrekt anzusehen ist (lt. Bußgelkatalog € 40, 1P. nicht korrekte Nutzung von Sicherungseinrichtungen bzw. nicht korrekt funktionierende (Not-)Bremseinrichtung).
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  #8  
Alt 28.10.2011, 01:13
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 326
Standard

Zitat:
Zitat von tomruevel Beitrag anzeigen
Wie kann es sein, dass das Sicherungskabel "herausgehüpft" ist?
Eigentlich nicht möglich, wenn es korrekt benutzt worden wäre.
Wobei die Schlinge um die Kupplungskugel als nicht korrekt anzusehen ist (lt. Bußgelkatalog € 40, 1P. nicht korrekte Nutzung von Sicherungseinrichtungen bzw. nicht korrekt funktionierende (Not-)Bremseinrichtung).
Laut Betriebsanleitung von Stema ist das aber vollkommen ausreichend:

http://www.anhaengervertrieb-rhoen.d...sanleitung.pdf


Bei einem anderen habe ich gefunden:
Zitat:
Zitat von http://www.anssems.eu/PDF/Bedienungsanleitung_GT_DE.pdf;
Falls keine Öse (Abreißseilführung) vorhanden ist, das Seil um den Kugelhals schlingen und den Karabiner am Seil einklinken. Das Abreißseil betätigt bei
unbeabsichtigtem Lösen des Anhängers vom Zugfahrzeug die Handbremse (Notbremse). Damit diese Notbremse einwandfrei funktioniert, ist das
Einfädeln in die jeweilige Abreißseilführung unbedingt erforderlich.
Also wieder keine 40€ bezahlt -
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 28.10.2011, 10:12
tomruevel tomruevel ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.01.2007
Beiträge: 242
Standard

Moin,

dieser Müll steht leider immer noch in vielen neuen Anleitungen drin.
Und an vielen Anhängerkupplungen (am PKW) fehlt eben auch eine Öse.
Auf Fahrsicherheitstrainings wird allerdings gelehrt, dass die Schlinge um die Kugel nicht ausreichend ist.
Warum das so angebracht werden muß, dass es im Fall des Falles auch funktioniert ist eigentlich selbsterklärend. Es ist doch sinnvoll, dass ein auf Abwege geratener Anhänger nicht noch unbegrenzt weiter rollt sondern möglichst schnell zum Stillstand kommt.

Lesestoff zum Thema:

http://www.verkehrsportal.de/board/i...l=abrei%DFseil

http://www.verkehrsportal.de/board/i...l=abrei%DFseil

http://www.verkehrsportal.de/board/i...l=abrei%DFseil

http://www.verkehrsportal.de/board/i...l=abrei%DFseil

http://www.verkehrsportal.de/board/i...l=abrei%DFseil

Nach den Tarifen die laut BKat verhängt werden können ist es also keine Kleinigkeit, wenn dieses Seil nicht vorschriftsgemäß angebracht wird.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 28.10.2011, 11:31
d-harry d-harry ist offline
Super-Moderator
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 326
Frage

Zitat:
Zitat von tomruevel Beitrag anzeigen

Lesestoff zum Thema:
Sag mal, liest du auch was du verlinkst. Ich habe mich jetzt durch die Links gefressen. In keinem dieser Diskussionen wird etwas anderes behauptet als:

Das Abreisseil ist zu befestigen
Das Abreisseil ist bevorzugt an einer extra Öse zu befestigen
Nicht alle Kupplungen haben so etwas (im Gegensatz zu Holland)
dann muss man halt das zweitbeste nehmen - die Schlinge um die Kupplung.

Das hatten wir auch hier.

Übrigens das Abreisseil reißt wirklich ab. Ein Frund hatte mal einen Hänger verloren, in der Stadt bei vieleicht 50km/h. Das Seil ist sauber abgerissen und der Hänger steckte, mit angezogener Bremse, in einem parkenden Auto.

Weder Polizei noch Gutachter fanden damals etwas Kritisches dabei. Im Gegensatz zum verschlissenen Kupplungsmaul.

Um es noch etwas zu überspitzen frage ich einfach zurück:

Warum sollte ich auf das Anhängen verzichten wenn keine Öse vorhanden ist?
Warum sollte ich mich nicht an die Bedienungsanleitung halten, wenn kein Gesetz oder technisch Regel etwas anderes sagt?
Warum muss ich das Seil auch anbringen, wenn der Hänger so leicht ist, das er auch ungebremst Zulassungsfähig währe?


PS: Bei nochmaligem Nachdenken komme ich sogar zu dem Schluß, das das verwenden einer extra Öse bei der von mir oben verlinkten Bedienungsanleitung nicht zuässig ist. Es wiederspricht dieser.Die Zugrichtung muss sehr genau eingehalten werden. kommst du mit der seitlich angebrachten Öse aus diesem Winkel raus, musst du nachweisen das das so geeignet war. Das gilt daher sogar dann wenn der Hersteller der Anhängekupplung etwas anderes vorgibt.
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