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  #1  
Alt 22.08.2014, 15:59
lolc4500 lolc4500 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.08.2014
Beiträge: 4
Standard Isar Befahrung

Guten Tag zusammen,

Ich weiss hier wurde schon ähnliches gefragt, doch möchte ich doch im Detail noch einiges genauer wissen und deshalb mein Post hier. Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen. Danke.

Wir, 3 Personen, alle sportlich, mit verschiedener Erfahrung im Kajakfahren, von garkeiner, bis 3 Monate in Alaska im 2er Luftkajak und kurztouren im Wanderkajak würden gerne die Isar Anfang Oktober befahren.

Ich habe mich informiert wie die Pegelstände sein müssen damit dies möglich ist. Wir haben die Streckenbeschreibungen, Karten und Fotos studiert und uns notizen zu schweren und vorher zu besichtigenden Stellen ausgedruckt. Wir haben uns in einer Ferienwohnung einquartiert am Walchensee und können je nach Wetterlage kleine Tagestouren oder mehrtägig mit Campen unternehmen.

Die ersten zwei Tage wollen wir im Walchensee und auf dem Jachen üben und trainieren, danach eben wie gesagt abschnittweise oder am Stück die Isar befahren.

Nun hab ich sehr unterschiedliche Infos was die Schwierigkeit der Isar und die richtigen Boote angeht gelesen. Ich habe mit dem Schlauchkaja 2er WW2 Erfahrung und damit keine Probleme gehabt, aber man sagte mir mit einem Wildwasserkajak ist das beherschein einer Eskimorolle im oberen verlauf der Isar (Einstieg über Scharnitz bis Scharnitz) pflicht und danach bis zum Silversteinsee ebenfalls notwendig. stimmt das?

Wir sind ausserdem unsicher welche Boote wir überhaupt nehmen sollen, 1er Wildwasserkajaks wie die von Piranja? 1er Schlauchkajaks wie die von sevylor oder swing 1 von Gumotex? Oder einfach ein Dreisitzer Schlauchkajak? Und wenn ja welches? Faltboote kommen wegen dem hohen Preis nicht in Frage, Kanus aufgrund des zu erwartenden niederen Wasserstands auch nicht.

Wir sind von vielen Fragezeichen umgeben, helft uns doch bitte mit infos zur Schwierigkeit der Isar vom oberen Futteral bis Bad Tölz und zu eurer Meinung mit welchem Boot wir als relative Anfänger die Tour am besten bewältigen können.

Vielen Dank.

Liebe Grüsse

Andreas
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  #2  
Alt 22.08.2014, 17:34
lolc4500 lolc4500 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 22.08.2014
Beiträge: 4
Standard

Nachtrag:
Ich denke über die Anschaffung dreier Stearns ik 116 nach, weis jemand wo man solche noch bekommt? bzw. wo ich die gebraucht leicht bekomme?

Bei Ebay Kleinanzeigen ist ein angebot, amazon und sonstiges find ich nichts
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  #3  
Alt 27.08.2014, 12:28
Olzen56 Olzen56 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 09.08.2013
Ort: zwischen DA und Altrhein
Beiträge: 24
Standard Teil der Antwort steckt in der Frage

Um die Isar zu befahren, gerade den Teil oberhalb von Scharniz (= die "Obere Isar" im Hinterautal) braucht es ein gewisses Maß an Erfahrung. Die hierfür notwendige Erfahrung bekomme ich nicht durch "mal im Zweier WWII gefahren" und mir ist nix passiert. Das ist vergleichbar mit Fahren unter Alkohol-Einfluss: viele tun dies, kommen ein-, mehr-, oder gar vielmals irgendwie heil daheim an und meinen, diese Fahrten nun "beherrscht" zu haben. Darin liegt die Gefahr. Wenn ich irgendwie heile einen Fluss runter gekommen bin, heißt dies auch nicht, ihn kontrolliert befahren zu haben und ich sollte mich nicht dazu verleiten lassen zu glauben, nun alle Flüsse mit dem "Aufkleber" WWII angehen zu können.
Die Art deiner Fragestellung suggeriert mir persönlich ziemlich direkt "Ich habe eigentlich von nix 'ne Ahnung".
Alles was Du Dir angelesen hast, sind Orientierungshilfen für erfahrene Paddler. Man kann aber nicht "vom Blatt paddeln". Die Beschreibungen müssen interpretiert werden und vor Ort mit den tatsächlichen Gegebenheiten verglichen werden. Stichworte. Wasserstand (vor, in und hinter der Schlucht), gibt es Indizien für ein kürzlich stattgefundenes Hochwasser (=Bäume im Stromzug, Holzverhaue? Erkenne ich Unterspülungen, Steinschlag, Murenabgänge, die eventuell im Fluss gelandet sind? )
Ein WWII in Alaska und auch andere Passagen der Isar müssen nichts mit den WWII Passagen der Oberen Isar zu tun haben. In Alaska seid Ihr vermutlich große Flüssen mit gelegentlichen leichten bis mittelschweren Stromschnellen gepaddelt = immer viel Platz zum Ausweichen. Alle ist frühzeitig zu sehen. Viel Zeit zum Anlanden. Vermutlich (=hoffentlich) hat Euch jemand geführt? Wo seid Ihr je eine Schlucht/Klamm gepaddelt? Wo auf einem schnell fließenden Fluss mit kleinen bis keinen Kehrwässern? Ihr wisst, was ein Kehrwasser ist? Kommt Ihr in jedes (!) Kehrwasser rein, auch wenn es kaum größer als Euer Boot ist? Stichwort Treibholz und "Holzverhaue": Kann jemand von Euch sicher beurteilen, ob Ihr alle (also auch die Leute ohne Erfahrung) eine unter ein Gestrüpp ziehende Strömung noch abreiten könnt oder ob Gefahr besteht, drunter gezogen zu werden? Könnt Ihr alle vor solch einer unerwartet auftauchenden Stelle Euch rechtzeit auch in kleinste Kehrwässer verkrümeln, um diese Stelle zu inspizieren und gegebenenfalls zu umtragen? Habt Ihr irgendwelche Erfahrung im Retten und Bergen von Gekenterten, Verklemmten, Verunfallten? Kann irgendjemand von Euch auch mit einem Schwimmer am Heck noch im WW gezielt navigieren? Hat irgendeiner von Euch jemals mit zwei Paddeln in den Händen (das eigene und ein aus dem Wasser gefischtes) einen Schwall befahren und ein Kehrwasser angefahren? Kann irgendjemand von Euch 100%ig Wasser und Strömung lesen (= das was ich sehe, in Sekunden interpretieren in sinnvoll geplante Handlung umsetzen?
Wenn Du bei irgendwelchen dieser Fragen auch nur mit der richtigen Antwort zögerst, dann ist dies ein Indiz, dass Du nicht genau weist, was Du tust. Und wenn Du dann doch die schwierigen Strecken der Isar paddeln wollen würdest, dann würdest Du wohl auch besoffen Auto fahren.
Sucht Euch bitte jemand mit Erfahrung = der selbst seit mindestens zwei bis drei Jahren intensiv mit anderen Erfahrenen Paddlern unterwegs gewesen ist!
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  #4  
Alt 16.02.2016, 19:07
Daniel77 Daniel77 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 03.02.2016
Beiträge: 2
Standard

Hallo Andreas,

da muss ich meinem Vorredner Recht geben, wenn man kein Profi ist oder das Gewässer nicht gut kennt, muss man echt aufpassen. Eine sehr leichte Strecke ist zB von Wolfratshausen nach München. Das könntet ihr machen. Man muss nur aufpassen am Zoo in Thalkirchen auszusteigen da dann aufgestaute Wasserfälle kommen. Unter Bootmaxx findest du auch ein paar Infos.

LG
Daniel
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  #5  
Alt 19.02.2016, 10:29
Paddelguenter Paddelguenter ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 15.09.2014
Ort: Woinem
Beiträge: 19
Daumen hoch Lass es sein....

Wie Olzen56 schon ausgeführt hat, habt ihr keine bis wenig Erfahrung!
Macht bis dahin wenigstens Schulungstouren WW 2-3 um zu sehen wo ihr wirklich steht. Die sind geführt und ihr bekommt das ein oder andere nahe gebracht.
Danach vielleicht könnt ihr das einschätzen, Wasserlesen ist in meinen Augen unerlässlich und ich habe dazu viele Touren mit wissenden gebraucht.
Meiner Frau zeige und führe ich das bei jeder Tour vor, Sie ist kein Naturtalent aber sieht schon vieles. Schützt euch selbst und unseren Sport vor Dau Touren.......
De Paddelguenter
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