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  #1  
Alt 12.11.2012, 09:55
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.399
Pfeil Griechenland: Traumziele

Ahoi!

KANU-MAGAZIN möchte uns mit dem folgenden Link

www.kanumagazin.de/touren/touren-tipps-fluesse/griechenland/3-traumziel-ionische-inseln/

die IONISCHEN INSELN (West-Küste Griechenland) als Traumziel empfehlen.

Siehe hierzu auch den folgenden Beitrag:

Puyfoulhoux,T.:
Ionische Inseln: Spätsommertagtraum
Drei Mehrtagestouren in Griechenland (Westküste)
aus: Kanu-Magazin 7/11, S.36-43 – www.kanumagazin.de
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/110920.html

Die Anreise erfolgt per Pkw z.B. nach Venedig. Von dort geht es dann per Bootswagen und Fähre nach Igumenitsa und weiter mit einer Regionalfähre auf eine Ionische Insel.

Aber es gibt noch weitere Links über Küstenkanuwanderungen entlang der Ionischen Inseln bzw. der griechischen Küste:

Kanne,N./Bollinger-Kanne,J.:
Revier ionische Inseln
sowie:
Ionische Inseln. Symphonie des Lichts
=> www.kajak-abenteuer.de

o.V.:
Ionische Inseln (Windverhältnisse)
aus: Segeln 10/02, Beilage: S.74-75 – www.segelnmagazin.de
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/020926_b.html

---------------------------------

o.V.:
Stein,S.:
Mit dem Kajak um die Insel der Venus (Milos)
aus: Kanu Sport 9/04, S.4-7
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/040905_b.html

Feldtmann,R.:
Milos (Kommerzielles Tourenangebot)
=> www.seakayakgreece.com

Marukusu's Homepage:
Solopaddeltour mit einem Faltboot an der Südküste Kretas
=> www.marukusu.de/kreta/kretatour.htm (10/2000)

Öllinger,E.:
Paddeltour Kreta Südküste (mit Luftboot „Grabner Explorer 1+2“)
=> www.grabner-sports.at/fileadmin/daten/reisen/kreta.htm (2004)

Zimmermann,U.:
English Waltz mit Poseidon.
Das besondere Griechenland – die Nördlichen Sporaden
aus: Kanu Sport 10/06, S.8-15
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/061002.html

Stecher,J.:
Am Rande der Brandung: Eine Küstentour an der Ägäisküste der Insel Euböä/Evia
aus: Kanu Sport 7/08, S.12-19
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/080701_b.html

o.V.:
Ägäis (Wind & Tide)
aus: Segeln 10/02, Beilage: S.76-77 – www.segelnmagazin.de
=> www.kuestenkanuwandern.de/revier_a/020926_a.html

Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #2  
Alt 12.11.2012, 21:04
Lupus Lupus ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 29.07.2012
Beiträge: 11
Standard Die Halbinsel Sithonia

... von mir zum Thema: Halbinsel Sithonia im Herbst

oder aber beim schon erwähnten R. Feldtmann auf Milos: Insel Milos im Frühjahr

Gruß Volker

Geändert von Lupus (12.11.2012 um 21:22 Uhr)
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  #3  
Alt 15.11.2012, 17:54
Udo Beier Udo Beier ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 23.01.2007
Beiträge: 1.399
Cool Griechenland im Winter: Kefalonia

Ahoi!

Christian Zicke hat auf der Homepage von OUTDOORDIREKT.de den folgenden Beitrag veröffentlicht:

"Wenn Wildwasserfahrer Wandern. Eine Lehrstunde des Mittelmeeres" (Insel Kefalonia, Winter 2010)
=> www.outdoordirekt.de/reiseberichte/seekajak-kefalonia-griechenland.html

und über seine 8-tägige und ca. 100 km lange Gepäcktour „halbrund“ Kefalonia berichtet. Begleitet wird er von 5 Kameraden. Küstenerfahrungen haben nur zwei, die übrigen sind jedoch WW-V-Fahrer. Gepaddelt wird vom 4.-11.1.10, also in der Wintersaison. Angereist wird per VW-Bus (beladen mit 6 Seekajaks!?) über Ancona (Italien). Von dort geht es mit der Fähre nach Patras (Peloponnes/Griechenland) und dann mit der nächsten Fähre etwas zurück nach Lixouri auf die gewünschte Insel.

In den – teilweise „zusammengeliehenen“ – Seekajaks geht es in Lixouri aufs Wasser … bei +19° C Lufttemperatur und an die 6 Bft. Gegenwind, der Wellen aufbauen lässt, die nicht mehr überblickt werden können! Obwohl an diesem ersten Tag nicht weit gepaddelt wurde – immerhin konnte sie am ersten Übernachtungsplatz Lixouri in der Ferne sehen – hatten die Gewässerbedingungen die Gruppe so auseinander gerissen, dass zwei der WW-Fahrer erst mit einer Stunde Verspätung eintrudelten. Aber der Wind verfolgte sie auch am Land. Die Brandung wurde immer stärker und die Gischt flog bis zu den Zelten, sodass das Zeltlager abgebrochen und weiter im Inland wieder aufgebaut wurde. Ja, so hatten sich die sechs das Mittelmeer nicht vorgestellt!

Am nächsten Tag ging es weiter vorbei am Kap Akroni inmitten von Wellen, die mindestens gefühlte 4 Meter hoch waren. Auf alle Fälle waren sie so hoch, dass beim Anlanden am nächsten 5 km entfernt liegenden Sandstrand zwei mit ihren Seekajaks in den sich aufbäumenden Brechern kerzten und dann „loopten“. Anschließend hatten sie genug zu tun, um nicht nur ihre Seekajaks auf den Strand zu ziehen, sondern auch die von Deck gespülte Ausrüstung (z.B. Kajakbox, Notsender, Trinkflasche, Lenzpumpe) aus dem Wasser zu fischen. Das reichte für diesen Tag. Nachdem das Zeltlager aufgebaut war, ging es jedoch wieder aufs Wasser zum „Surfen was das Zeug hält“, natürlich mit leeren Booten und Helm. Leider überlebte das LETTMANNs „Magellan“ nur bedingt: Schon am ersten Tag riss die Steueranlage ab und nun – am zweiten Tag – ging in der Brandung der ovale Buglukendeckel verloren! (=> Behelfslösung: wasserdichten Packsack so zerschneiden, dass ein Teil davon plan über die offene Luke gelegt und mit einem Seil festgeschnürt werden kann).

Am dritten Tag konnte endlich Strecke gepaddelt werden: 25 km bei Seegang und mäßigem Rückenwind. In der Bucht von Petani-Bay wurde übernachtet.

Für den vierten Tag prognostizierte der Seewetterbericht 5-7 Bft. in Böen 8 Bft. und 6-Meter-Wellen! Trotzdem geht es los. Schon die erste, urplötzlich aufkommende achter Böen zwingt einen zum Rollen. In Anbetracht der immer wieder einfallenden Böen und eingedenk dessen, dass bis zum nächsten, 10 km entfernt liegenden Notlandeplatz „die alles zerschmetternde Steilküste im Nacken“ lag, wurde umgekehrt und zurück zur Übernachtungsstelle in der Petani-Bay gepaddelt. Wie bei WW-Paddlern üblich, wurde dann die Steilküstenpassage abgegangen und nach weiteren Notlandeplätzen Ausschau gehalten.

Der fünfte Tag brachte eine weitere Wetterverschlechterung. Der Pausentag wurde genutzt, um sich im nächsten Dort zu versorgen, das beschädigte Steuer schweißen zu lassen und das Auto nachzuholen.

Am sechsten Tag ging es - komme was wolle - wieder aufs Wasser:
  • „Wir haben Rückenwind und die Wellen sind immer noch deutlich höher als erahnt. Von den Steilküsten reflektiert bauen sie sich zu wahren Wellentürmen auf und erreichen eine stattliche Höhe von mindestens fünf Metern – das müssen die höchsten Wellen der Welt sein. … Unsere Boote werden von den Wellenbergen hin und her geschupst. Wir fühlen uns wie im Fahrstuhl, der permanent vom zweiten Stock in das Erdgeschoss und zurück fährt. Nach gut einer Stunde kommen wir an die kritischste Stelle. Das Kap Athéras, ein Felskap, das weit in das Meer hineinragt und an dem sich die Wellen auch schon weit auf dem Meer brechen. Wir fahren einen großen Bogen um diese brechenden Monsterwellen, immer weiter auf das Meer hinaus, wo die Wellen sich immer höher auftürmen, sich dafür aber nicht so stark brechen. Angst macht sich breit unter den Expeditionsteilnehmern. Der eine oder andere denkt gar ans umkehren. Doch wir sind uns sicher, dass wir keine Chance haben, die Petani-Bay wieder zu erreichen. Auch das Anlanden in den vorher auf dem Landweg ausgespähten Notlagerplätzen ist keine Alternative; denn der Wind hat in den letzten zwei Tagen die Richtung geändert und schmettert die Wassermassen nun erbarmungslos auf das felsige Ufer. In einem furiosen Finale umrunden wir das „Kap der Angst“, wie wir diese Stelle im Nachhinein nennen, und gelangen nach einem dreistündigen Kampf mit dem Meer in eine geschützte Bucht hinter dem Kap Athéras.“
Nach dieser 10 km langen Steilküstenpassage folgte noch im Wind- & Wellenschatten eine 20 km lange Passage von Bucht zu Bucht bis hin zur Myrtho-Bay.

Der siebte Tag sollte gemütlich im Fischerdorf von Assos enden. Vom Tavernenbesuch wurde geträumt, vom Duschen und von einem richtigen Bett … aber der zum Touristendorf mutierte Ort war nahezu ausgestorben, lag im Winterschlaf.

Am nächsten Tag wurde das Nordkap von Kefalonia umrundet und bis zum Ort Fiscardo gepaddelt. Dort begrüßte sie der Bürgermeister als seine ersten ausländischen Gäste im neuen Jahr.

Da es wieder anfing zu regnen & winden, wurde das Auto nachgeholt und die Inselumrundung am achten Tag nach ca. 100 km, also 150 km vor dem Ziel für beendet erklärt.

Der Beitrag schließt ab mit einem Gefahrenhinweis: „Immer wieder Steilküste ohne Anlandemöglichkeit, Winde, Wellen und starke Brandung im Winter!“

Anmerkungen U.B.:
  • Wind, Welle & Steilküsten prägen die Gewässerbedingungen des Küstenkanuwanderns in Griechenland … nicht nur im Winter. Abgesehen davon braucht es gar nicht erst mit 7-8 Bft. zu blasen, um in Schwierigkeiten zu geraten. Ein 5er Wind genügt schon!
  • Wer auf Nr. Sicher paddeln möchte, der sollte entlang der griechischen Küste zwischen Anfang Mai und Mitte Juni auf Tour gehen.
  • Ab Mitte Juni sorgen die starken Temperaturunterschiede für kräftigste Winde, die an der Adria als Seewind („Maistros“) in Erscheinung treten (=> er fängt am frühen Mittag an zu wehen und erreicht nachmittags öfters als einem lieb ist 5-7 Bft.). Verstärkt wird dieser Seewind zusätzlich noch von den in dieser Gegend typischen monsunartigen Sommerwinden, die ebenfalls mit 5-7 Bft. blasen können. Die Ägäis wird neben dem Seewind zusätzlich noch vom Sommerwind „Meltemi“ heimgesucht (=> der tagelange, manchmal auch über Wochen mit 5-8 Bft. blasen kann).
  • Ab Mitte Oktober bis Anfang Mai ziehen dann immer wieder Sturmtiefs durch, die kräftigste Gewitter mit sich bringen können.
  • Aber das ist noch nicht alles. Bei der Umfahrung von Kaps und der Befahrungen von Meeresengen zwischen zwei Inseln ist zusätzlich noch mit Kap- bzw. Düseneffekten zu rechnen, die den Wind lokal um 2-3 Bft. ansteigen lassen können.
Gruß aus Hamburg:
__________________
Udo Beier
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  #4  
Alt 16.11.2012, 16:50
onkel25 onkel25 ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 21.06.2010
Beiträge: 9
Standard Weiterer Bericht

Beim Tegeler Kanu-Verein gibt es einen weiteren Bericht über den Sommer im Ionischen Meer.

Gruß, Mario

Geändert von onkel25 (16.11.2012 um 17:19 Uhr)
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