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Alt 30.03.2017, 10:03
Hendrik Hendrik ist offline
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Aus dem oben verlinkten Artikel in Kombination mit Google Translate kann man schon einiges erraten/ erlesen.

Das verunfallte Boot war ein Vierer mit einem Steuermann. Sie fuhren zuerst den Fluss hoch und dann wieder runter. Bei der Rückfahrt hielten sie, um ein Schiff passieren zu lassen und drehten dabei wohl so zu den Wellen, dass sie diese abwarten konnten (meist parallel oder senkrecht). Mit Ausnahme des Steuermanns konnten laut Artikel alle die zwei verankerten Schubverbände erkennen. Das Boot trieb gegen die Schubverbände, kenterte und die Sportler gerieten unter die Schiffe. Zwei konnten sich aus eigener Kraft ans Ufer retten, der Steuermann wurde von der Feuerwehr im Fluss gefunden, geborgen, reanimiert und im kritischen Zustand ins Krankenhaus gebracht. Zwei Ruderer konnten nach mehrstündiger Suche nur noch tot geborgen werden.

Es wird vermutet, dass die verstorbenen Ruderer aufgrund ihrer Westen unter den Schubverbänden nicht aus dem Boot kamen und entsprechend nicht mehr unter dem Hindernis hervorkamen. Die Feuerwehr nahm hierzu nicht explizit Stellung und überlässt die Ermittlung der Polizei.

Das Wetter war klar, der Fluss hatte etwa 6km/h Strömung, das Boot trieb quer auf die Schuten.

Verstorben ist ein 60 jähriges Vorstandsmitglied des Rudervereines und ein 71 jähriger ehemaliger Rektor eines Gymnasiums.

Im Nachgang verstarb der 49 jährige Steuermann.
http://www.gelrenieuws.nl/2017/03/oo...overleden.html

Warum der Unfall geschah bleibt ein Rätsel. Eigentlich ist es ein ganz normales Manöver zum Passieren eines Binnenschiffes gewesen und der Unfall geschah ohne eindeutige äußere Einwirkung.
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