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Alt 02.09.2016, 10:43
Udo Beier Udo Beier ist offline
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Daumen hoch Halb-rund Korfu

Ahoi!

Im KANU-MAGAZIN, Nr. 4/16, S.60-67, berichtet Christian Zicke in dem Beitrag:

„Grexquisit! Mit dem Seekajak auf Korfu“

über eine kommerzielle Tour, die eigentlich die Umrundung dieser zweitgrößten ionischen Insel an der Westküste Griechenlands zum Ziel hatte.

Je nachdem wie weit die einzelnen Buchten ausgepaddelt werden, kämen wir maximal auf ca. 220 km und – wenn wir Freya Hoffmeister nacheifern möchten – minimal auf ca. 120 km:

=> https://www.google.com/maps/@39.6130.../data=!3m1!1e3

Angereist wurde im Oktober 2014 per Schiff (=> Kajaktransport) von Italien nach Griechenland (Venedig o. Triest o. Ancona <=> Igoumenitsa (Festland)) oder per Flugzeug (=> Personentransport) nach Korfu (Stadt).

Der Startort Kalami liegt im Nord-Osten von Korfu, dicht gegenüber von Albanien. Dann wurde über Kassiopi (1. Tag), Afionas (2. Tag) … bis nach Agios Gordis (4. Tag) gepaddelt. Dort erwischte die 10 Kajaks umfassende Gruppe eine Wetterlage, die eigentlich typisch für den Herbst ist und sich durch besonders starke Gewitter bemerkbar macht. Da anschließend für mehrere Tage rauere Seegangsbedingungen herrschen sollten, wurde nach ein paar Brandungsübungen vor Ort die geplante Umrundung abgeblasen und zur Ostseite von Korfu umgesetzt. Bevor es mit dem Flieger Richtung Deutschland ging, wurde jedoch im Rahmen einer Spritztour noch schnell die Küste vor Korfu-Stadt erkundet.

Der Beitrag enthält 12 ansprechende Fotos und eine informative Schilderung des Tourenverlaufs. Selbst die Kartenskizze im DIN A7-Format ist aussagekräftig genug. Ich vermisse lediglich die Aufzählung der geplanten Tages-Etappen. Vermutlich sollte die Tour ehe in Agios Gordis, spätestens jedoch in Korfu-Stadt enden; denn auch die im Folgejahr angebotene Tour kam nicht über Agios Gordis hinaus:

=> www.outdoordirekt.de/reiseberichte/korfu-reise-2015

Ansonsten handelte es sich um eine typische griechische Küstentour, bei der mindestens einmal am Tag eine Taverne aufgesucht werden konnte und es nicht immer erforderlich war, nachts die Zelte aufzubauen, weil es sich nämlich anbot – bei gutem Wetter – zu biwakieren bzw. – bei schlechtem Wetter – in einem Hotel unterzukommen.

Gruß aus Hamburg:
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Udo Beier
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